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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 06.12.2017

Dr. Alice Brauner mit Veuve Clicquot Business Woman Award 2017 ausgezeichnet. AVIVA-Interview mit Dr. Alice Brauner
Sharon Adler

Das Champagnerhaus Veuve Clicquot verlieh am 29. November 2017 zum 31. Mal in Deutschland den Veuve Clicquot Business Woman Award an eine Unternehmerin, die durch ihren Mut, ihre Risikobereitschaft, aber auch durch ihre Vision, Innovation und Kreativit├Ąt ├╝berzeugt hat: Dr. Alice Brauner, Journalistin, promovierte Historikerin und Politologin, Film- und Fernsehproduzentin und seit 2009 in der Gesch├Ąftsf├╝hrung der CCC Filmkunst GmbH und der CCC Filmstudios. Mazal tov!



Die Gewinnerin



Berlins Ruf als Filmstadt beruht im Wesentlichen auch auf dem Erfolg der in den CCC Filmstudios gedrehten Filme und Serien. Nach der Sanierung der 70 Jahre alten Filmstudios, konnte Dr. Alice Brauner gerade in j├╝ngster Zeit High-End-Serien wie "DARK" (Netflix) oder "Ku┬┤damm 59" (ZDF) f├╝r ihre Ateliers gewinnen. Die von ihr selbst produzierten Projekte brachten bis heute einige Millionen Zuschauer im TV und Preise f├╝r die Arthouse-Kinoprojekte. Durch die aufw├Ąndige Digitalisierung der Klassiker, bewahrt sie die traditionelle Filmkunst und setzt sich damit auch bewusst f├╝r Nachhaltigkeit ein.

Dr. Alice Brauner, Produzentin des Films WUNDERKINDER, wurde 1966 in Berlin geboren. Sie ist die Tochter von Maria Brauner und von Artur Brauner, f├╝r den die Aufarbeitung der NS-Zeit immer herausragend wichtig war.
Nach dem Studium der F├Ącher Neuere Geschichte, Politische Wissenschaften und Romanistik arbeitete Alice Brauner als Interviewerin und Referentin bei der Stiftung "Survivors of the Shoah Visual History Foundation". Die von Steven Spielberg ins Leben gerufene Stiftung archiviert Aussagen von ├ťberlebenden des Holocaust. Alice Brauner promovierte am Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung der Technischen Universit├Ąt Berlin ├╝ber "Antidemokratische und antisemitische Tendenzen in der Neuen Rechten in Deutschland".
Die anerkannte Journalistin und Moderatorin arbeitete bei verschiedenen Fernsehsendern. Heute ist Dr. Alice Brauner als Filmproduzentin t├Ątig. "WUNDERKINDER" ist eines ihrer vielen ambitionierten Projekte.
Ihr Vater Artur "Atze" Brauner, der die Idee zu WUNDERKINDER lieferte, wurde 1918 in Lodz geboren. Er floh bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nach Russland. Viele Verwandte starben im Holocaust, die Eltern und drei Geschwister wanderten nach Israel aus. Brauner gr├╝ndete 1949 in Berlin die CCC (Central Cinema Company) und wurde zu einem der bedeutendsten Filmproduzenten Deutschlands.

Im April 2017 wurde die CCC-Produktion MARINA, MABUSE UND MORITURI, eine Dokumentation ├╝ber den deutschen Nachkriegsfilm, fertiggestellt. MARINA, MABUSE UND MORITURI feierte auf dem diesj├Ąhrigen goEast Filmfestival am 30. April in Wiesbaden Welturauff├╝hrung und wird im kommenden Jahr im rbb ausgestrahlt.

Seit Mitte 2015 zeichnet Alice Brauner auch f├╝r die Sanierung der CCC Filmstudios in Haselhorst verantwortlich. Hiernach konnte sie gleich ihren ersten Coup landen: Der gesamte Studioanteil der ersten deutschen Netflix-Serie DARK wurde 2017 komplett in den CCC Filmstudios gedreht. Zudem wurde der gesamte Studioanteil der erfolgreichen Mini-Serie KU`DAMM 59 (Produzent UFA, Marc Lepetit) im Herbst 2017 in den Ateliers gedreht.


AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Am 29. November 2017 wurden Sie als Unternehmerin f├╝r Ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen mit dem Veuve Clicquot Business Woman Award ausgezeichnet. Was bedeutet diese Auszeichnung f├╝r Sie?
Dr. Alice Brauner:
Diese Auszeichnung ist wirklich etwas ganz, ganz Besonderes f├╝r mich, weil sie nicht f├╝r ein einziges Filmwerk oder eine einzelne Sache steht, sondern all das allumfassend ber├╝cksichtigt, was wir mit unserem CCC-Team seit Jahren erarbeiten und vollbringen ÔÇô oftmals allen Widrigkeiten zum Trotz. Hier wurde eine allumfassende Auszeichnung ausgelobt, die also sowohl meine T├Ątigkeit als Produzentin, als auch die Erfolge bei der Digitalisierung unserer Library (bisher ├╝ber 70 von 250 Filmen) und die Beliebtheit und Auslastung unserer k├╝rzlich sanierten Filmstudios und deren Bedeutung f├╝r die Filmstadt Berlin ebenso w├╝rdigt. Ich f├╝hle mich durch diesen Preis richtig geehrt und in meiner Arbeit best├Ątigt. Er geh├Ârt aber auch meinem Team! Unser Filmunternehmen fu├čt ja auf einem Der-S├Ąulen-Modell: Produktion, Vermarktung der eigenen Filmlibrary (also der Digitalisierung und Verwertung von Klassikern wie MABUSE oder OLD SHATTERHAND) und den Filmstudios. Dieser Preis ist f├╝r mich wie eine Art Erl├Âsung in Bezug auf die Anerkennung und W├╝rdigung unserer gesamten Arbeit.

AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Sie haben den Preis Ihrer verstorbenen Mutter, Maria Brauner sel. A. gewidmet. Ihre Mutter, 1925 in Lemberg geboren, ├╝berlebte mehrere deutsche Arbeitslager mit polnischen Papieren, verlor wie Ihr Vater Artur fast die gesamte Familie in der Schoa. Nach dem Krieg war sie Sozialdezernentin, Gemeinderepr├Ąsentantin, in unz├Ąhligen Ehren├Ąmtern und als Patientensprecherin im J├╝dischen Krankenhaus aktiv. Im J├╝dischen Pflegeheim wechselte sie, die Grande Dame des Berliner Westens, die Bettw├Ąsche, und war auch auf dem ganz gro├čen Parkett zuhause. Alles, was sie tat, tat sie mit gro├čem Engagement, mit Charme und mit Verve. Sie verdanken ihr und Ihrem Vater viel. Was bedeutet Familie f├╝r Sie?
Dr. Alice Brauner:
Eigentlich alles. Meine S├Âhne und mein Mann sind f├╝r mich das Wichtigste auf der Welt. Sie geben mir Kraft, St├Ąrke, Selbstbewusstsein, bedingungslose Liebe, Schutz. Leider ist meine Mama k├╝rzlich verstorben. Sie bedeutete einen ganz besonderen Halt f├╝r mich in meinem und unserer Familienleben. Aber jetzt geht es darum, meinem Vater Halt zu geben. Immerhin waren die beiden gl├╝ckliche 71 Jahre verheiratet!



AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Sie sind J├╝din. Channukah steht vor der T├╝r. In Ihrer Geschichte "Mama, warum feiern wir kein Weihnachten?", die in einem Gespr├Ąch mit Ihren Kindern entstanden ist, und in einem Kinderbuch mit dem Titel: "Pfeif der Angst ein Liedchen", bei Edition Riesenrad erschien, erkl├Ąren Sie, warum es bei Ihnen keinen Weihnachtsbaum gibt. Fehlt Ihnen in der ├Âffentlichen Wahrnehmung der Blick auch auf j├╝dische Feiertage in Deutschland (In den USA z.B. finden sich in jedem Drugstore Chanukka-Gl├╝ckwunsch-Karten in friedlicher Eintracht mit Santa Claus)?
Dr. Alice Brauner:
Nein, ich finde gerade in Berlin erf├Ąhrt Chanukka einige Aufmerksamkeit. Bei uns am Roseneck stehen alle paar Meter gro├če Chanukkias, an denen t├Ąglich ein L├Ąmpchen mehr entz├╝ndet wird bis es die vollst├Ąndigen acht sind. Und auch am Brandenburger Tor wird ja Chanukka seit Jahren sehr ├Âffentlichkeitswirksam und feierlich zelebriert. Man muss ja nicht jeden Merchandising-Nonsens der USA mitmachen ;-)

AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Sie haben am Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung der Technischen Universit├Ąt Berlin ├╝ber "Antidemokratische und antisemitische Tendenzen in der Neuen Rechten in Deutschland" promoviert. Ihr Buch ├╝ber "Die neue Rechte in Deutschland - Antidemokratische und rassistische Tendenzen" ist 2001 bei Leske + Budrich erschienen. Heute, 16 Jahre sp├Ąter, ist eine Partei ganz legal im Deutschen Bundestag vertreten, die offen antisemitische Parolen verbreitet. "Du Jude" ist g├Ąngiges Schimpfwort auf deutschen Schulh├Âfen und die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) verzeichnet einen Anstieg antisemitischer Vorf├Ąlle allein in Berlin. um 16 %.
Was k├Ânnen wir Ihrer Meinung nach dieser Entwicklung entgegensetzen?
(zur Info: 2002 haben Sie im AVIVA-Interview gesagt:
"Ich bin der Auffassung, dass man Austauschprogramme und Gespr├Ąchsrunden zwischen rechtsextremen und j├╝dischen Jugendlichen machen sollte.
Man kann dem Rechtsextremismus nicht nur mit Geschichtsb├╝chern begegnen. Besonders in den neuen Bundesl├Ąndern f├╝hlen sich die Jugendlichen sozial und wirtschaftlich extrem benachteiligt, da kann man nicht immer nur verurteilen und verbal draufhauen. Man muss versuchen, diese Jugendliche zu integrieren, man muss sie sozial betreuen, f├╝r ein besseres soziales Umfeld und f├╝r Lehrstellen sorgen."
)
Dr. Alice Brauner: Das sehe ich heute noch so wie 2002. Aufkl├Ąrung in den vielf├Ąltigsten und verschiedensten Formen. Heute z. B. verst├Ąrkt ├╝ber Social Media, ├╝ber kurze YouTube-Filme, ├╝ber l├Ąngere Kino- oder TV-Filme, wie wir es seit Jahrzehnten versuchen. Auch ein verst├Ąrktes Miteinander in Form von Treffen und Feierlichkeiten, ├╝ber die man sich n├Ąherkommt, kann zum Abbau von Vorurteilen beitragen sowie gemeinsame Reisen mit j├╝dischen, christlichen, muslimischen und atheistischen Kindern und Jugendlichen k├Ânnen wirklich zu einer Ann├Ąherung f├╝hren. Einer dieser Vorschl├Ąge w├╝rde verpuffen wie der ber├╝hmte Tropfen auf dem hei├čen Stein. Es m├╝sste alles parallel stattfinden und organisiert werden. Wer wei├č, wie viel mehr Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit wir heute zus├Ątzlich h├Ątten, wenn wir nicht alle stetig und best├Ąndig dagegen ank├Ąmpfen w├╝rdenÔÇŽ

AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Viele der von CCC Filmkunst GmbH produzierten Filme befassen sich neben Unterhaltung & Kom├Âdie mit NS, darunter "Wunderkinder", der dem Andenken an die im 2. Weltkrieg 1,5 Millionen ermordeten j├╝dischen Kinder gewidmet ist. Aber auch "KU`DAMM 59", der u.a. die fehlende Aufarbeitung von NS in den 50iger Jahren thematisiert. Ihr Vater hatte u.a. "Hitlerjunge Salomon" oder Die Spazierg├Ąngerin von Sans-Souci produziert. Was ist Ihnen an den "Filmen gegen das Vergessen", zu denen ja auch Ihre neuesten Produktionen z├Ąhlen, besonders wichtig?
Dr. Alice Brauner:
Also "KU┬┤DAMM 56 und 59" ist ja nicht unsere Produktion. Es ist eine fantastische UFA-Produktion, der Produzent ist Marc Lepetit. Mir ist es lediglich gelungen, dass der gesamte Studioanteil dieser Serie, genauso wie der der ersten deutschen Netflix-Serie DARK bei uns in den CCC Filmstudios gedreht wurde.
Mir ist bei unseren Filmen GEGEN DAS VERGESSEN immer besonders wichtig, dass hier nicht mit einem anklagenden Zeigefinder auf die Schuldigen gezeigt werden soll, sondern dass man versteht, wie ├╝berhaupt zu all dem Hass, der Diskriminierung, der Entrechtung, der Dem├╝tigung und schlussendlich der Ermordung kommen konnte. Und dass es damals die Juden waren, aber es durch Intoleranz und Herrenmenschendenken irgendwann jeden treffen kann!



AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Ihren ersten Kinofilm haben Sie als Associate Producer an der Seite ihres Vaters realisiert: DER LETZTE ZUG (2005). Ihre erste ganz allein verantwortliche Produktion verwirklichten Sie 2009: SO EIN SCHLAMASSEL. 2014 ist ihr Kinofilm AUF DAS LEBEN! mit hochkar├Ątiger Besetzung (darunter Hannelore Elsner) in Deutschland gestartet.



F├╝r die CCC Filmkunst zeichnen Sie f├╝r die Entwicklung von Kinostoffen verantwortlich und k├╝mmern sich um das Lizenzgesch├Ąft. Zur Zeit entwickeln Sie mit Koproduktionspartnern die Kinoprojekte GOLEM und CRESCENDO, der von Daniel Barenboims "West-Eastern Divan Orchestra" inspiriert ist. Um was geht es in den Kinofilmen, wann ist Kinostart?
Dr. Alice Brauner:
CRESCENDO wurde als hochklassiges Arthouse-Projekt konzipiert, das im weitesten Sinne von Daniel Barenboims Divan East-Western-Orchester inspiriert ist. Dieses Orchester, das zu gleichen Teilen aus israelischen und arabischen Musikern besteht, wurde 1999 zu dem Zweck gegr├╝ndet, sich f├╝r friedliche L├Âsungen im Nahostkonflikt einzusetzen.
CRESCENDO verkn├╝pft diese beeindruckende Grundidee mit einer spannenden fiktionalen Story. Wir glauben, dass noch mehr junge Menschen ├╝ber einen fiktionalen Weg in den Bann dieser Geschichte gezogen werden k├Ânnen. Auch die Kombination von jungen Menschen, aus verschiedenen L├Ąndern, mit unterschiedlicher Religion, Tradition, Erziehung und Sprache, die ├╝ber den Weg des Orchesters zueinander finden, weil sie etwas Wunderbares verbindet: Die Musik. Dass diese Klang-welten unterschiedlicher Instrumentalmusiker besonders viele Menschen weltweit ber├╝hrt, zeigen nicht nur die ausverkauften Konzerte des Divan-Orchesters, sondern hat zuletzt auch die mehrfach preisgekr├Ânte CCC-Produktion WUNDERKINDER (2011) gezeigt.
Der Musik f├Ąllt bei diesem Projekt eine zentrale Rolle zu. Sie dient als Br├╝ckenbauer zwischen vollkommen unterschiedlich sozialisierten Jugendlichen verschiedener Herkunft. Ouvert├╝ren, Sinfonien, Klavierst├╝cke werden zentraler Bestandteil der Dramaturgie. Wie bei Barenboims Divan-OrchesterÔÇĘwird durch sie eine Verbindung zwischen Israelis und Pal├Ąstinensern geschaffen. Ein erster zaghafter Schritt in Richtung Friedensprozess...
Der Film ist noch nicht durchfinanziert. Sollte uns das in K├╝rze gelingen, dann w├╝rde er n├Ąchstes Jahr gedreht werden und voraussichtlich 2019 ins Kino kommen.
Der GOLEM wird leider noch einige Zeit auf sich warten lassen m├╝ssen. Wir entwickeln seit 1998 an dem Drehbuch, nat├╝rlich mit langen Pausen, in denen nichts geschehen ist. Aber es ist ein sehr schwieriger Stoff, um ihn aktuell und modern auf die Leinwand zu bringen. Dominik Graf, G├╝nter Sch├╝tter, Michael Zechbauer, Anatol Nitschke und ich arbeiten seit Jahren daran, aber bis jetzt ist es uns noch nicht gelungen, ein f├╝r alle ├╝berzeugendes Drehbuch auf den Tisch zu legen.

Der n├Ąchste Film, der von uns zu sehen sein wird, l├Ąuft im kommenden Jahr im rbb. Es ist eine Dokumentation ├╝ber die CCC und meinen Vater, aber auch ├╝ber 70 Jahre Deutschen Nachkriegsfilm.

Leider komme ich nicht mit allen Filmprojekten durch, die ich gerne machen w├╝rde. Ich kann mich seit Jahren des Eindrucks nicht erwehren, dass wir, dass unser Unternehmen imagin├Ąr etikettiert bzw. in die Schublade mit der Aufschrift "Die Holocaust-Experten" gesteckt wird. Mit Auftr├Ągen in den Genres Thriller, Kom├Âdien, oder Krimi tun wir uns bedeutend schwerer, obwohl ich sehr viel dazu entwickeln lasse ÔÇô auch auf der Grundlage von Bestsellern. Aber da gibt es offensichtlich viele andere, denen man in den Kategorien mehr zutraut.

Dass sich das bald ├Ąndert, daran arbeite ich gerade.

Die Entwicklung unserer Thrillerserie FINAL CUT nach den Bestsellern von Veit Etzold wurde gerade vom MBB gef├Ârdert. Wir machen sie zusammen mit ZDFEnterprises und unsere MABUSE-Serie, bei der wir als Koproduzenten fungieren ist auch auf einem sehr guten Weg. Die Zukunft sieht momentan also nicht allzu schlecht aus ;-)

AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Wenn Ihr eigenes Leben verfilmt werden w├╝rde, welchen Titel w├╝rde er tragen?
Dr. Alice Brauner:
24/7

AVIVA-Berlin, Sharon Adler: Vielen Dank und weiterhin ganz viel Erfolg!
Dr. Alice Brauner: Danke :-)

Mehr Infos zu Dr. Alice Brauner und der CCC Filmkunst GmbH und den CCC Filmstudios unter: www.ccc-film.de



Der Preis

Der Veuve Clicquot Business Woman Award wurde vor 45 Jahren im Jahre 1972 in Frankreich zu Ehren der Unternehmerin Madame Clicquot gegr├╝ndet. Mit dieser Auszeichnung werden inzwischen weltweit Unternehmerinnen f├╝r ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet - Attribute, die einst Basis f├╝r den unternehmerischen Erfolg der Madame Clicquot waren.
Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin ├╝bernahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts als junge, alleinerziehende Frau im Alter von nur 27 Jahren die Firma ihres verstorbenen Mannes Fran├žois Clicquot ÔÇô gegen den Willen ihrer Familie und ihrer Berater. Sie erwies sich als au├čerordentlich willensstarke und f├Ąhige Gesch├Ąftsfrau und f├╝hrte das Unternehmen zum globalen Erfolg.
An diese Tradition ankn├╝pfend, wird in Deutschland seit 1984 der Veuve Clicquot Business Woman Award vergeben.


Finalistinnen und Jury

Eine hochkar├Ątige Jury w├Ąhlte aus drei Finalistinnen ihre Favoritin und damit die Preistr├Ągerin des Veuve Clicquot Business Woman Award 2017. Unter den Juror_innen waren B├ęatrice Guillaume Grabisch (Vorstandsvorsitzende von Nestl├ę Deutschland), Florian Haller (Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer der Serviceplan Gruppe), Konstantin Mehl (Gr├╝nder von Foodora), Jette Joop (Unternehmerin/Mode- und Schmuckdesignerin), Judith Williams (Unternehmerin / TV -Moderatorin), Susann Hofmann (Gr├╝nderin von Edition F), Dr. Constance Neuhann-Lorenz (Plastische Chirurgin in M├╝nchen und Mitbegr├╝nderin von WomenforWomen, operiert unentgeltlich verst├╝mmelte Frauen in Krisenregionen. Sie ist ehemalige Gewinnerin des Business Women Award).

Zu den drei Finalistinnen geh├Ârten neben der Gewinnerin Dr. Alice Brauner diese zwei au├čergew├Âhnlichen und bemerkenswerten Unternehmerinnen:

Lea-Sophie Cramer, Gr├╝nderin und Gesch├Ąftsf├╝hrerin von Amorelie
Fr├Ąnzi K├╝hne, Co-Gr├╝nderin und Gesch├Ąftsf├╝hrerin der TLGG GmbH und j├╝ngste Aufsichtsr├Ątin Deutschland

Veuve Clicquot Pr├Ąsident Jean-Marc Gallot begr├╝├čte rund 80 geladene G├Ąste im "The Grand" in Berlin.
Sie erlebten gemeinsam eine emotionale Award-Zeremonie im Rahmen eines edlen Gala-Dinners. H├Âhepunkt war die Verleihung des Business Woman Award an Dr. Alice Brauner, Filmproduzentin und Gesch├Ąftsf├╝hrerin der CCC Filmkunst GmbH und der CCC Filmstudios.

"Aspekte"-Moderatorin Katty Sali├ę f├╝hrte charmant durch den Abend und Schauspieler Kai Wiesinger hielt eine unterhaltsame Laudatio f├╝r Dr. Alice Brauner.
Unter anderem feierten den Veuve Clicquot Business Woman Award 2017: Tamara Gr├Ąfin von Nayhau├č-Cormons, Natalia W├Ârner, Kai Wiesinger, Bettina Zimmermann, Annabelle Mandeng, Nadja Michael, Anna von Griesheim, Marie Nasemann, Esther Perbandt.


Copyright Fotos von Alice Brauner: Copyright CCC Filmkunst und Sharon Adler

Interviews Beitrag vom 06.12.2017 Sharon Adler 





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