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AVIVA-BERLIN.de im Juli 2018 - Beitrag vom 28.04.2009

Interview mit der neuen Weltranglisten-Ersten Dinara Safina
Sylvia Rochow

Seit dem 20. April 2009 steht die Russin an der Spitze der Tenniswelt. Der Porsche Tennis Grand Prix ist das erste Turnier, bei dem sie als Nummer Eins antritt. AVIVA-Berlin sprach in Stuttgart ...



... an ihrem 23. Geburtstag mit ihr.

AVIVA-Berlin: Dinara, Sie haben heute doppelten Grund zur Freude: Sie schlagen nicht nur als neue Nummer 1 beim Porsche Tennis Grand Prix auf, sondern feiern heute außerdem ihren 23. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Dinara Safina: Vielen Dank!

AVIVA-Berlin: Sie haben von der Turnierleitung heute schon eine riesige Torte überreicht bekommen – aber können Sie als Profispielerin davon überhaupt kosten?
Dinara Safina: Ja, doch. Natürlich habe ich in den letzten Monaten gerade besonders viel für meine Fitness getan und habe auch meine Ernährung umgestellt. Aber an solch einem Tag belohne ich mich dann auch mal für das, was ich erreicht habe und gönne mir ein Stück vom Geburtstagskuchen. (lacht)

AVIVA-Berlin: Wie fühlt es sich an, als Weltranglisten-1. zu einem Turnier zu kommen?
Dinara Safina: In erster Linie motiviert mich das noch mehr, gut zu spielen. Aber insgesamt ist es einfach ein tolles Gefühl, morgens aufzuwachen und zu wissen, dass Du die beste Tennisspielerin der Welt bist.

AVIVA-Berlin: Welche Bedeutung hat es für Ihre Karriere, die Spitzenposition der Weltrangliste erreicht zu haben?
Dinara Safina: Ich wollte immer ganz nach oben, wollte berühmt sein und die Aufmerksamkeit der Leute bekommen. Natürlich genieße ich dieses Gefühl jetzt, aber ich bleibe trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden. Tennis ist weiterhin meine Leidenschaft, es ist immer noch das Schönste, was ich mir vorstellen kann. Das ist wichtig, denn meine Mission ist noch lange nicht zu Ende.

AVIVA-Berlin: Was ist der nächste Schritt, um Ihre eigene Mission irgendwann zu erfüllen?
Dinara Safina: Ganz klar, einen Grand Slam-Titel zu gewinnen. Das ist mein nächstes großes Ziel.

AVIVA-Berlin: Wie erklären Sie sich selbst Ihren Sprung, den Sie im Verlauf des vorigen Jahres geschafft haben, aus den Top 20 ganz nach oben?
Dinara Safina: Vor allem durch meine Trainer, Zeljko Krajan. Wir arbeiten seit Ende 2007 zusammen, und er hat mit von Anfang an gesagt: Eigentlich musst Du überhaupt nichts an Deinem Spiel ändern, Du verfügst schon über alle Schläge. Du brauchst nur Geduld und den Glauben an Dich selbst. Er hat mir mit seiner Einstellung sozusagen die Augen geöffnet.
Ich wusste eigentlich schon immer, dass noch mehr in mir steckt, als unter den Top 15 oder Top 5 zu stehen – mir war nur nicht klar, wie ich es anstellen soll.

AVIVA-Berlin: Im vergangenen Jahr haben Sie die German Open in Berlin gewonnen und diesen ersten Tier I-Titel danach immer wieder als Wendepunkt für Ihre Karriere bezeichnet. Normalerweise kehren Spielerinnen ja gerne zu den Turnieren zurück, die sie mal gewonnen haben. Das geht nun in Ihrem Fall nicht – das Turnier wurde gestrichen.
Dinara Safina: Das ist richtig, und ich finde es wirklich sehr schade, dass es die German Open nicht mehr gibt. Ich mochte das Turnier immer sehr gerne, nicht erst, seit ich es gewonnen habe. Ich kann nur sagen, dass die Leute in Berlin jedes Jahr großartige Arbeit geleistet haben, und ich wäre sehr gerne dorthin zurückgekehrt. Aber nun bin ich immerhin auch bei Turnier in Deutschland, wenn auch in einer anderen Stadt. Jetzt muss ich versuchen, hier in Stuttgart erfolgreich zu sein, um diesen Wendepunkt, von dem ich gesprochen habe, weiterzuführen (lächelt). Ich kann nur noch einmal betonen: Berlin hat für mich einfach alles verändert. Ohne diesen Turniersieg wäre ich vermutlich heute irgendwo, auf Platz 20, vielleicht. Stattdessen bin ich die Nummer 1.

AVIVA-Berlin: Das klingt, als wären Sie zurzeit rundum zufrieden?
Dinara Safina: Ja, auf jeden Fall. Ich genieße das Tennisspielen und bin glücklich, dass meine Familie und meine Freunde mich unterstützen, wo sie nur können. Trotzdem bin auch ich natürlich mal schlecht gelaunt. Wenn ich gerade ein Match verloren habe, sage ich auch oft: Ich hasse Tennis. Aber so bald ich mich etwas beruhigt habe sehe ich alles schon wieder viel entspannter und will so schnell wie möglich wieder auf den Platz.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg (lacht)!


Weitere Infos unter: www.dsafina.com und www.porsche-tennis.de


Interviews Beitrag vom 28.04.2009 Sylvia Rochow 





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