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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 01.10.2009

Interview mit Deborah S. Phillips
Iella Peter

Die Filmemacherin, Autorin und Installations- und Performance-K├╝nstlerin machte 2008 mit ihrem Filmprojekt "CAPSICUM" auf sich aufmerksam und stellte ihre Werke unter anderem in New York,...



...London und Berlin aus.

Nach einem Film- und Druckgraphik-Studium an der Hochschule f├╝r bildende K├╝nste in Braunschweig und dem Studium der Malerei an der Accademia delle Belle Arte in Perugia, widmet sich Deborah S. Phillips ihrem k├╝nstlerischen Werk. Sie lebt in Berlin.

AVIVA-Berlin: Was inspiriert/ beeinflusst Dich?
Deborah S. Phillips: Farben und Bewegungen in allen m├Âglichen Zusammenh├Ąngen. Meine Erfahrungen sind von vielen Einfl├╝sse gepr├Ągt und ich reagiereÔÇŽ

AVIVA-Berlin: Inwieweit flie├čt Dein Judentum in Deine Kunst mit ein?
Deborah S. Phillips: Ich komme aus einer traditionellen Familie und ich hatte eigentlich erwartet, dass ich eine "normale", orthodoxe Hausfrau werden w├╝rde. Stattdessen realisiere ich Projekte wie beispielsweise "CAPSICUM". Eine Arbeit, die von meinem Bat Mitzwa-Abschnitt ├╝ber die rote Kuh inspiriert wurde und mich unterschiedliche Aspekte dieser Farbe hat untersuchen lassen. Daraus entstand ein 16mm -Film, ein K├╝nstlerbuch und eine Performance. Das Resultat mehrerer Jahre Recherche.

AVIVA-Berlin: Wie beurteilst Du die wirtschaftliche Gesamtsituation f├╝r K├╝nstlerinnen in Deutschland? Welche H├╝rden stellten/ stellen sich Dir in den Weg?
Deborah S. Phillips: Hierzulande haben wir es Dank institutioneller F├Ârderung, wie der K├╝nstlerinnenf├Ârderung vom Berliner Senat, relativ gut. Es werden eine Menge spannende Sachen realisiert.

AVIVA-Berlin: Ist es f├╝r Dich als K├╝nstlerin wichtig, sich in K├╝nstlerInnen-Netzwerken zu engagieren? Wenn ja, in welchen bist Du aktiv?
Deborah S. Phillips: Netzwerke sind mir sehr wichtig! Ich bin im Vorstand einer von K├╝nstlern geleiteten Galerie in Berlin-Neuk├Âlln: "kunstraum t27". Die KollegInnen dort helfen sich gegenseitig und bieten auch viele Veranstaltungen an. Durch meine kuratorische T├Ątigkeit dort kann ich Kontakte pflegen und KollegInnen Raum geben f├╝r ihre Arbeiten. Manche dieser KollegInnen zeigen dann wiederum meine Arbeiten bei anderen Veranstaltungen.

AVIVA-Berlin: Du wurdest f├╝r Deinen Film "MOSA├ĆC" von der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN gef├Ârdert. Was bedeutete diese Art der Anerkennung Deiner Arbeit f├╝r Dich? Inwieweit hat Dich das voran gebracht?
Deborah S. Phillips: "MOSA├»C" wurde, erfreulicherweise, von der norddeutschen Filmf├Ârderung, der UNESCO und der Stiftung Zur├╝ckgeben unterst├╝tzt. Nur so konnte ich ├╝ber mehrere Jahre in sechs L├Ąndern Bilder aufnehmen und/ oder zeichnen. Diese Art zu arbeiten ist sehr zeitintensiv. "MOSA├»C" wird im November im Goethe Institut Izmir pr├Ąsentiert und auch als Ausstellung mit vielen Fotos und Zeichnungen, die im Film animiert waren, zu sehen sein.

AVIVA-Berlin: Gibt es ein ganz bestimmtes k├╝nstlerisches Thema, dem Du Dich in der Zukunft noch widmen m├Âchtest?
Deborah S. Phillips: Themen finden mich, nicht anders herum. Irgendwann ist ein Thema in meinem Kopf und es l├Ąsst mich nicht mehr los, bis ich daraus etwas gemacht habe.

AVIVA-Berlin: Arbeitest Du bereits an neuen Projekten? An welchen?
Deborah S. Phillips: Ich arbeite gerade an dem Projekt "HERMANN". Meine Mutter nennen wir nach ihrem M├Ądchennamen (Herman) und ich lebe seit l├Ąngerer Zeit nahe der Hermannstra├če in Berlin-Neuk├Âlln, die mich mit ihren unterschiedlichen Abschnitten sehr fasziniert.

AVIVA-Berlin: Vielen Dank f├╝r das Interview und viel Erfolg f├╝r Deine Arbeit!

Interviews Beitrag vom 01.10.2009 AVIVA-Redaktion 





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