Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2015 erhalten 13 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

AVIVA_gegen_AFD Stiftung Zur├╝ckgeben Juedische Allgemeine - Wochenzeitung f├╝r Politik, Kultur, Religion und J├╝disches Leben
AVIVA-Berlin > Jüdisches Leben AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Veranstaltungen in Berlin
   Koscher + Vegetarisch
   Writing Girls
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de 11/21/5778 - Beitrag vom 28.02.2015

Stiftung ZUR├ťCKGEBEN und Stiftung EVZ f├Ârdern j├╝disches Leben in Deutschland ÔÇô im Jahr 2015 erhalten 13 j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft ein Stipendium
AVIVA-Redaktion

Alle Infos zu den vielf├Ąltigen wissenschaftlichen und k├╝nstlerischen Projekten sowie zu deren engagierten Initiatorinnen und zur Stiftung ZUR├ťCKGEBEN hier auf AVIVA-Berlin. Unterst├╝tzen Sie ...



...die Stiftung, damit weitere Stipendien an j├╝dische Frauen vergeben werden k├Ânnen.

Die j├╝ngsten politischen Ereignisse haben gezeigt, dass das Anliegen der Stiftung, die F├Ârderung des "Zur├╝ckgebens" und der "Heimkehr", hochaktuell bleibt. Der Fall Gurlitt, der im vergangenen Jahr Schlagzeilen machte, erinnert uns daran, dass sich auch die nachfolgenden Generationen mit den Themen Raubkunst und Restitution auseinandersetzen m├╝ssen. Anfang dieses Jahres verdeutlichten uns die Anschl├Ąge auf j├╝dische Einrichtungen in Belgien, Frankreich und D├Ąnemark, dass j├╝disches Leben in Europa eines aktiven Schutzes und der F├Ârderung bedarf.

Folgende j├╝dische Frauen aus Kunst und Wissenschaft erhalten im Jahr 2015 ein Stipendium der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├╝r ihre Arbeiten:

  • Anna Adam f├╝r die Illustrationen in Form aufwendiger Dioramen, die sie f├╝r das Buch "Tabeas Bat Mitzwa" von Eva Lezzi herstellt.
  • Sara Julia Baudier f├╝r die Internetplattform "Das bewegte Familienalbum", in dem die Geschichten hinter den Bildern ihres Familienalbums erz├Ąhlt werden. Durch Bewegung und Ger├Ąusche weckt Sara Julia Baudier Erinnerungen zum Leben und macht sie so mehrdimensional erfahrbar.
  • Ofri Brin f├╝r ihr Performanceprojekt "HERSELF", in dem sich reales Schauspiel, elektronische Videoprojektionen und Musik zu einem dreidimensionalen Erlebnis vermischen. In "HERSELF" geht es um die Geschichte eines Menschen von der Geburt bis zum Tod.
  • Sofia Falkovitch f├╝r die Aufnahme einer professionellen Synagogal-CD mit seltenem Programm, interessanter Besetzung und neuen Originalkompositionen, die eigens f├╝r diese CD komponiert werden.
  • Evgenia Gostrer f├╝r ihren dokumentarischen Trickfilm "Kirschknochen", der die ├ťbersiedlung einer Familie aus der ehemaligen UdSSR nach Deutschland aus der subjektiven Perspektive der Erz├Ąhlerin schildert und diese Sicht den objektiven statistischen Fakten gegen├╝berstellt.
  • Anna Melnikova f├╝r ihr Theaterst├╝ck "Isaac and Ahmed. A piece peace", das sich mit Missverst├Ąndnissen, Konflikten und religi├Âsem Krieg auseinandersetzt. In Zusammenarbeit mit den T├Ąnzern Ahmed Soura und Isaac Spencer kreiert Anna Melnikova bewegte Bilder, die mit Witz und Ironie den Ernst der aktuellen politischen und sozialen Lage aufgreifen.
  • Elianna Renner f├╝r ihre Videoinstallation und Performance
    La Organizaci├│n / Artist Residence, die sich mit dem Verschwinden j├╝discher Frauen und M├Ądchen besch├Ąftigt, die in der Zeit von 1850 bis 1930 als Opfer von Frauenhandel nach Argentinien verschleppt wurden.
  • Kim Seligsohn f├╝r ihr Filmprojekt "Enkelt├Âchter und Cousinen", in dem sich die Berlinerin Kim Seligsohn und ihre Cousine Marcia aus Papua Neuguinea auf Spurensuche nach ihrer Familiengeschichte ├╝ber Kontinente und Kulturen hinweg begeben. Aus der Begegnung soll eine musikalische "Hymne an die Namen" hervorgehen.
  • Daliah Ziper f├╝r ihr Projekt "Hotel Kummer", das die Orte dokumentiert, an denen um das Jahr 1900 Tausende j├╝dische Frauen ÔÇô manche bewusst, viele aber unwissend ÔÇô von der Zuh├Ąlterorganisation Zwi Migdal von Osteuropa nach S├╝damerika gelockt wurden.

    Zudem kann die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN auch in diesem Jahr wieder Stipendien mit Mitteln der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" vergeben. Folgende Projekte werden in der Ausschreibung "J├╝dische weibliche Identit├Ąten heute" gef├Ârdert:

  • Die in der ultraorthodoxen Gemeinde in Brooklyn aufgewachsene, mit 17 Jahren zwangsverheiratete Deborah Feldman lebt seit 2014 in Berlin und wird f├╝r die Herstellung eines Teasers zur ihrem Dokumentarfilm "The Female Touch" ├╝ber weibliche Identit├Ąt und weibliche Sexualit├Ąt vor dem Hintergrund ultraorthodoxer und fundamentalistischer Kulturen und Religionen gef├Ârdert.
  • Die in Berlin promovierende Israelin Adi Kantor wird f├╝r Archivrecherchen in Israel und Deutschland zu ihrer Promotion: "Das mediale Juden/J├╝dinnen- und Israelbild in der westdeutschen ┬┤Neuen Frauenbewegung┬┤ und die Reaktionen deutsch-j├╝discher und israelischer Feministinnen 1976-1993" gef├Ârdert.
  • Die in der Ex-Sowjetunion geborene Diana Zolotarova wird f├╝r die Fertigstellung ihres Roadtrips "Diana Alla Anna" gef├Ârdert, der bei einer Reise in die Welt ihrer ukrainisch-jiddischen Mames der Dynamik von drei Frauen aus drei Generationen und zwei politischen Systemen nachgeht.
  • Die in Berlin lebende israelische K├╝nstlerin Shlomit Lehavi wird f├╝r ihr k├╝nstlerisch-dokumentarisches Buch/E-Book "Anzeigen im Wandel der Zeit/als Spiegel der Zeit" gef├Ârdert, in dem sie durch das Prisma von Werbeanzeigen der Geschichte und dem Schicksal Berliner j├╝discher Unternehmen mit besonderem Fokus auf von Frauen gef├╝hrte Unternehmen bis heute zur├╝ck verfolgen will.

    Zur Stiftung

    Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN ist die einzige Institution in Deutschland, die ihren Schwerpunkt in der F├Ârderung j├╝discher K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen hat. Damit leistet die Stiftung einen Beitrag zur Entwicklung einer Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland. Mehr als 100 K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen erhielten in den Jahren 1996 bis 2014 eine Einzelf├Ârderung in H├Âhe von 700 bis 11.000 Euro. Insgesamt konnte die Stiftung seit der Gr├╝ndung fast 300.000 Euro an F├Ârdermitteln vergeben.

    Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN wurde im Jahr 1994 durch eine Initiativgruppe j├╝discher und nichtj├╝discher Frauen ins Leben gerufen, die vermuteten, dass es sich bei ihren Erbschaften um Raubkunst handelte. Da sie trotz intensiver Recherche deren urspr├╝ngliche Besitzer_innen nicht ausfindig machen konnten, bildete der Erl├Âs der Verk├Ąufe das Gr├╝ndungskapital der Stiftung.

    Anliegen der Stiftung ZUR├ťCKGEBEN war und ist es, Menschen zu gewinnen, die durch Spenden und Zustiftungen einen Beitrag leisten, um j├╝disches Leben in Deutschland zu f├Ârdern.

    Nach der Shoa galt Deutschland vielen Juden und J├╝dinnen als "gebranntes Land", in dem man "auf gepackten Koffern" sa├č, weil eine j├╝dische Zukunft "hier" nicht vorstellbar war. Entgegen dieser Haltung war in den 1990er-Jahren eine zunehmend selbstbewusste Generation j├╝discher Nachkommen herangewachsen, die nicht mehr an Ausreise dachte. Bem├╝hungen um ein Ankn├╝pfen an eine fast zerst├Ârte j├╝dische Kultur wurden sichtbar. Inzwischen hat sich eine Vielfalt j├╝dischen Lebens in Deutschland entwickelt. Diese Entwicklung will die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN f├Ârdern und unterst├╝tzen. "Zur├╝ckgeben" hei├čt auf hebr├Ąisch "Νάά-ÎŚÎľÎĘÎö" (Latet-Hasarah).

    Weitere Informationen finden Sie unter:

    www.stiftung-zurueckgeben.de

    Die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN freut sich, wenn Sie in Ihren Netzwerken und/oder Medien ├╝ber die von ihr gef├Ârderten Projekte berichten w├╝rden. Gern vermitteln Ihnen die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN-Frauen Interviews mit den Stipendiatinnen, dem Vorstand sowie den Gr├╝ndungsmitgliedern der Stiftung.

    Bitte richten Sie Ihre Anfragen per E-Mail an info@stiftung-zurueckgeben.de oder nehmen Sie telefonisch Kontakt auf unter: 030-420 85 330. Das Stiftungsb├╝ro ist in der Regel 1x in der Woche von 10 bis 16 Uhr besetzt. Sollten Sie telefonisch niemanden erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, Sie werden dann gern zur├╝ckgerufen.


  • Jüdisches Leben Beitrag vom 28.02.2015 AVIVA-Redaktion 





      © AVIVA-Berlin 2018 
    zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken