DAGESH. KunstLAB ELES will j├╝dische Kunst im ├Âffentlichen Raum sichtbar machen.Eva Lezzi. Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES). Esther Dischereit - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de 10/23/5778 - Beitrag vom 27.05.2016

DAGESH. KunstLAB ELES will j├╝dische Kunst im ├Âffentlichen Raum sichtbar machen
AVIVA-Redaktion

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) gr├╝ndet ein neues Projekt zur K├╝nstler_innenf├Ârderung. Ziel von DAGESH ist es, j├╝dische Kunst zu f├Ârdern, und zu vernetzen. Geplant sind gemeinsame Projekte von j├╝dischen K├╝nstler_innen, Ausstellungen, Festivals und Publikationen.



DAGESH. KunstLAB ELES will nach j├╝dischen Aspekten von Kunst und Kultur, insbesondere in der bildenden Kunst, in der Musik, im Theater sowie in der Literatur fragen, und zeigen, was j├╝dische Kunst heute sein kann und was sie will.

"DAGESH schafft eine kreative ├ľffnung hin zu pluralen religi├Âsen und s├Ąkularen Traditionen und Geschichten, zu einem spannungsvollen Miteinander von j├╝dischen und nichtj├╝dischen Facetten individueller wie kollektiver Identit├Ąt, zu verschiedenen Praktiken gesellschaftlicher und politischer Verortung. Mit DAGESH wollen wir Strukturen und Plattformen schaffen, um j├╝dische Kunst in der Gesellschaft sichtbar zu machen", so die Projektleiterin Eva Lezzi.

Das Programm wird am 9. Juni um 17.30 Uhr im Schlosstheater Rheinsberg mit einer multimedialen Performance feierlich er├Âffnet. Die Festrede zum Thema "Gibt es ein j├╝disches Schreiben?" h├Ąlt Prof. Esther Dischereit.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk f├Ârdert K├╝nstler_innen, die in unterschiedlichen Bereichen aktiv sind: In der bildenden Kunst und freien Malerei, als Kurator_innen, Musiker_innen und Komponist_innen, als Literat_innen, Regisseur_innen, Schauspieler_innen und Filmemacher_innen. Auch die zahlreichen von ELES gef├Ârderten Kantor_innen arbeiten an der Schnittstelle von Kunstpraxis und j├╝discher Tradition. Etliche Stipendiat_innen setzen sich aus wissenschaftlicher Perspektive reflektierend mit j├╝discher Kunst auseinander.

Zu den ELES-Stipendiat_innen und -Alumn_ae z├Ąhlen u. a. der Theaterregisseur Noam Brusilovsky, der Lyriker Max Czollek, die Performerin Layla Zami, die Dokumentarfilmerin Jelena Jeremejewa, die Konzeptk├╝nstlerin Anna Schapiro, der Theaterregisseur Tobias Herzberg und der Schauspieler Jeff Wilbusch.

Hintergrundinformationen:

DAGESH bezeichnet ein diakritisches Zeichen des hebr├Ąischen und jiddischen Alphabets
, das die Betonung von Konsonanten versch├Ąrft. Das Dagesh, ein Punkt, ein kleines Quadrat, tr├Ągt in sich keine Bedeutung und ver├Ąndert doch die Bedeutung der Worte ÔÇô bei ihrem ├ťbergang von Schriftzeichen zum stimmlichen Laut. Auch das will Kunst: Wandern durch verschiedene Medien, Akzente setzen und Inhalte verschieben.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk

Seit seiner Gr├╝ndung 2009 steht das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) f├╝r ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement f├╝r die j├╝dische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten F├Ârderung begabter j├╝discher Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag f├╝r die Ausbildung einer neuen j├╝dischen Intellektualit├Ąt in Deutschland und Europa.

Mehr Informationen unter:

www.dagesh.de

www.eles-studienwerk.de


Jüdisches Leben Beitrag vom 27.05.2016 AVIVA-Redaktion 





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