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AVIVA-BERLIN.de 11/21/5778 - Beitrag vom 07.10.2016

ID Festival Berlin 2016
AVIVA-Redaktion

Mehr als 70 israelisch-deutsche KünstlerInnen stehen im Fokus des dreitägigen Festivals, das sich in zahlreichen Veranstaltungen dem Thema Migration in der israelisch-deutschen Kunst widmet. Vom 21.–23. Oktober 2016 im RADIALSYSTEM V.



Das ID Festival Berlin wird am Abend des 21. Oktobers mit einer Ausstellung, einer feierlichen Auftaktzeremonie mit Konzert und Diskussionen, einer Musikperformance und einem Hip Hop-Konzert eröffnet. Das Festival im RADIALSYSTEM V, das 2016 zum zweiten Mal stattfindet, gibt in Deutschland lebenden KünstlerInnen mit israelischer Herkunft eine Bühne.

Gemeinsam mit dem renommierten Violinisten Guy Braunstein wird der Festivalgründer und Künstlerische Leiter Ohad Ben-Ari im Rahmen des Festivalauftakts Werke von Tschaikowski spielen. Das Guy Braunstein Quintett musste seinen Auftritt leider kurzfristig aus innersyrischen Gründen absagen. Am Eröffnungsabend wird zudem das prominent besetzte Diskussionspanel "Beyond Borders" beginnen, moderiert von Dr. Elad Lapidot, das sich an allen drei Festivaltagen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive dem Festivalleitmotiv Migration nähert. Die begleitende Ausstellung "Mother, I have reached the land of my dreams", kuratiert von Alona Harpaz und Sharon Horodi, thematisiert die Herausforderung und Schaffenskraft kollaborativen Arbeitens zwischen Israelis, Arabern und Deutschen.

Erstmals tritt das ID Festival Berlin als Produzent von neuen künstlerischen Arbeiten in Erscheinung. So kommt es zu Premieren der Theater- und Performance-Produktionen Makembo!, die erste Theaterproduktion von Micki Weinberg, NO-MAD vom Tänzer und Choreografen Oren Lazovski, und Lights & Vessels des Gebärdensprachlers und Choreografen Gal Naor, die alle vom ID Festival Berlin koproduziert wurden.

Am Eröffnungsabend stellt der Regisseur Udi Aloni in einem Vortrag und Gespräch seinen preisgekrönten Film "Junction 48" (u.a. Panorama Publikums-Preis der Berlinale 2016) vor. Der Film thematisiert die Geschichte einer arabisch-israelischen Rap-Formation, die sich mit ihrer Kunst gegen gesellschaftliche Unterdrückung und gegen die Spannung innerhalb ihrer Gemeinschaft in Israel wendet. Das Publikum ist im Anschluss eingeladen gemeinsam mit den DarstellerInnen des Films, die als palästinensische Hip-Hop Künstler bekannt geworden sind, und den Hip Hoppern von Tamer Nafar & friends, bei der After-Show Party zu feiern.

Zu den Highlights des weiteren Programms gehören u.a. die Aufführung des Ensembles Sferraina mit der Sopranistin Tehila Nini Goldstein, dem Percussionisten Tobias Steinberger und dem Chitarronespieler David Bergmüller, sowie Konzerte des Omer Klein Trios und Tango Factory.

Künstlerinnen und Künstler des ID Festivals 2016 (Auswahl)
Udi Aloni, Bettina Allamoda, Nitsan Bernstein, Guy Braunstein, Anina Brisolla, Nir de Volff, Nezaket Ekici, Eldar Farber, Francesca Fini, Alona Harpaz, Sharon Horodi, Omer Klein Trio, Olaf Kühnemann, Dr. Elad Lapidot, Oren Lazovski, Shahar Marcus, Tomer Machkowski, Angus Massey, Gal Naor, Sharon Paz, Alona Rodeh, Steve Sabella, Oded Schechter, Wendy Shaw, Mati Shemoelof, Sferraina, Tango Factory, Trio Mondrian, Hannah Tzuberi, Micki Weinberg, Amir Yatziv u.v.m.

Das detaillierte Programm findet sich unter: www.idfestival.de und www.facebook.com/idfestivalberlin
Vorverkauf für alle Veranstaltungen unter: www.idfestival.de oder www.radialsystem.de


Förderer und Partner

Das ID Festival Berlin 2016 wird durch die Unterstützung der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ermöglicht und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Tanzlabor21 gefördert. Unter der Schirmfrauschaft von Staatsministerin Prof. Monika Grütters


Jüdisches Leben Beitrag vom 07.10.2016 AVIVA-Redaktion 





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