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AVIVA-BERLIN.de 11/18/5778 - Beitrag vom 24.10.2016

Shalom Berlin ÔÇô 29. J├╝dische Kulturtage vom 5.-13. November 2016 in Berlin
AVIVA-Redaktion

Gezeigt werden verschiedenste Facetten j├╝discher Kultur: Von Musik bis Film ├╝ber Lesungen, Bildende Kunst, Kulinarisches und nat├╝rlich auch Gesellschaftspolitik an acht Veranstaltungstagen an verschiedenen Orten in Berlin. Das Motto lautet "SHALOM BERLIN"!



Die J├╝dischen Kulturtage Berlin 2016 konzentrieren sich in der Hauptsache auf die j├╝dische Kultur der Hauptstadt und haben den Anspruch, j├╝dischen und nichtj├╝dischen G├ĄstInnen und B├╝rgerInnen Berlins die j├╝dische Kultur n├Ąher zu bringen.

Dazu Sara Nachama, Kulturdezernentin der J├╝dischen Gemeinde zu Berlin: "Die j├╝dischen Kulturtage bereichern die vielf├Ąltige Kulturlandschaft Berlins und pr├Ąsentieren das lebendige j├╝dische Leben in der Stadt."

F├╝r Festivalchef Gerhard K├Ąmpfe sind die J├╝dischen Kulturtage nicht nur eine "spannende und k├╝nstlerisch hochinteressante Herausforderung" sondern bedeuten ihm auch pers├Ânlich viel: "... weil ich als Sohn einer j├╝dischen Mutter dadurch die Gelegenheit habe, auf eine Art Entdeckungsreise zu gehen, die auch viel mit meiner Familiengeschichte zu tun hat. (...). Schon die ersten vorbereitenden Meetings haben gezeigt, dass der Fundus, aus dem wir sch├Âpfen k├Ânnen, gigantisch ist. Nun gilt es, aus dieser F├╝lle ein Programm zusammenzustellen, das die verschiedenen Facetten j├╝discher Kultur zu einem spannungsvollen Ganzen zusammenf├╝gt."

Das Motto der diesj├Ąhrigen J├╝dischen Kulturtage Berlin ist SHALOM BERLIN. Dieses Motto wurde gew├Ąhlt als bekannter traditioneller Gru├č und auch im Hinblick auf seine urspr├╝ngliche Bedeutung: Frieden. Frieden impliziert ein Aufeinander-Zugehen: Sich dem Anderen zu n├Ąhern, ihn besser verstehen zu lernen und in der Folge auch in seiner Art zu akzeptieren.

Das Er├Âffnungskonzert der J├╝dischen Kulturtage am Samstag, 5.11. widmet sich mit Andrej Hermlin & his Swing Dance Orchestra unter dem Motto "Bei mir bist Du schoen" dem Thema Jews in Jazz. Das Programm ist vielf├Ąltig und sorgf├Ąltig zusammengestellt: Balagan-Day, Filmfestival, Ausstellungen ("Robert Capa in Berlin ÔÇô Bilder eines Neubeginns" und "Moshe Alembik ÔÇô Altrosa"), die musikalische Lesung unter dem Motto "Lerne Lachen ohne zu weinen" zum Thema J├╝discher Humor und vor allem auch viel Musik.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema "Was hei├čt J├╝disch sein in Berlin heute?" im Rahmen der Inforadio-Sendung "Das Forum mit Harald Asel" findet in der historischen Liebermann-Villa am Wannsee statt und wird in voller L├Ąnge von Inforadio aufgezeichnet. Die Ausstrahlung erfolgt am 13. November im Forum mit Harald Asel, RBB Inforadio. Eine gute Gelegenheit, sich das Refugium des gro├čen Berliner Malers Max Liebermann anzuschauen.
Die Podiumsg├Ąste sind: Klaus Wowereit, Juna Grossmann, Sara Nachama, Dimitrij Kapitelmann.

Die Gedenkveranstaltung zum 9. November findet um 19:30 Uhr im J├╝dischen Gemeindehaus statt. Ab 9 Uhr werden vor dem Gemeindehaus ÔÇĘdie Namen der 55 969 ermordeten Berliner Juden ÔÇĘund J├╝dinnen aus dem Gedenkbuch des Landes Berlin gelesen. Dazu sind alle BerlinerInnen herzlich eingeladen.


"Who the Fuck Is Kafka" - Autorinnenlesung mit Lizzi Doron in der autorenbuchhandlung berlin am Savignyplatz. Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin erz├Ąhlt in ihrem Memoir von einem arabisch-pal├Ąstinensischen Journalisten, den sie auf einer Friedenskonferenz in Rom traf. Aus Vorurteilen entwickelte sich eine Freundschaft. Aus der deutschen ├ťbersetzung liest die Theater- und Filmschauspielerin Inga Busch. Durch den Abend f├╝hrt die Moderatorin Shelly Kupferberg.

Musik

Jewdyssee ÔÇô The Yiddish way of life in der Synagoge Rykestra├če

Die Berliner Band um die deutsch-israelische S├Ąngerin Maya Saban hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Perlen j├╝discher/jiddischer Kultur wieder zum Leben zu erwecken.
Ihre musikalischen Vorbilder reichen dabei von den legend├Ąren Barry Sisters ├╝ber den franz├Âsischen Funk ├á la Daft Punk bis hin zur musikalischen Handschrift einer M.I.A.. Mit ihrem einzigartigen Sound begeistern sie das Publikum in aller Welt regelm├Ą├čig, mal mit elektronischen, mal mit Big Band-Einfl├╝ssen.

Ebenfalls viel gute Musik verspricht die "Ballroom Swing Party" mit The Capital Dance Orchestra unter der Leitung von David Canisius mit Solisten, Gastauftritt Sharon Brauner im Gemeindehaus Fasanenstra├če.
Die Tradition der gro├čen Ballroom Partys entstand in der ersten H├Ąlfte des 20. Jahrhunderts und erf├Ąhrt in den letzten Jahren eine Renaissance. Gemeinsam zu essen, zu trinken, zu tanzen und zu singen verbindet alle Menschen!
An diesem Abend wird das J├╝dische Gemeindehaus zum Ballroom: The Capital Dance Orchestra fordert zum Tanz auf, und wer gerade nicht tanzt, kann sich an exzellenten B├╝ffets mit j├╝dischen Speisen und erlesenen Getr├Ąnken neue Kraft holen. The Capital Dance Orchestra unter der Leitung von David Canisius wird Swing- und Dance-Titel (vorrangig der 20er bis 40er Jahre) spielen. Sharon Brauner hat schon oft mit The Capital Dance Orchestra zusammengearbeitet und ist an diesem Abend Special Guest. DJ J├╝rgen J├╝rgens.
Also: Let it swing!

Mehr Musik:

DJ-Night im Cosmic Kaspar
Club Sounds von Tel Aviv bis Berlin
Cosmic Kaspar, 22:00 Uhr
Die zwei angesagten israelischen DJs DJ Udisho und DJ Godes aus Tel Aviv bringen gemeinsam mit DJ Shicco aus Berlin auf zwei Dancefloors den Club zum Kochen!

Felix, der gl├╝ckliche Mendelssohn
Moderiertes Kinderkonzert des Kammerorchesters Unter den Linden. Ein szenisches Komponistenport├Ąt von Felix (und Fanny!) Mendelssohn-Bartholdy
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie

Das Abschlusskonzert bestreitet Daniel Hope und Sebastian Knauer in der Synagoge Rykestra├če

Das Duo gestaltet in der für sie typischen musikalischen Bandbreite von Dvorák über Ravel und Eisler bis Gershwin und John Williams.

Film

"Wir sind Juden aus Breslau"

Berlin-Premiere des Kinodokumentarfilms "Wir sind Juden aus Breslau". Ein Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies im Zeughauskino

14 ZeitzeugInnen stehen im Mittelpunkt des Films, sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft und f├╝hlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgr├Â├čten j├╝dischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland.
Sie erinnern nicht nur an vergangene j├╝dische Lebenswelten in Breslau, ihre sp├Ąteren Erfahrungen veranschaulichen eindr├╝cklich ein facettenreiches Generationenportrait. Ein ber├╝hrender Film, der auch den Wiederaufbau einer j├╝dischen Gemeinde in Wroclaw zeigt.

Weitere Informationen unter www.judenausbreslaufilm.de
Bundesweiter Kinostart 17. November 2016

Und noch: "Klezmer trifft Derwisch trifft Meister Eckhart" Ein j├╝disch-islamisch-christlicher Dialog mit Nina Hoger & Ensemble Noisten im Kesselhaus der Kulturbrauerei.


Alle weiteren Informationen wie Veranstaltungsorte und -termine und mehr Infos zum Programm und den beteiligten K├╝nstlerinnen und K├╝nstlern sowie Autorinnen und Autoren und den MusikerInnen finden Sie unter:

www.juedische-kulturtage.org und www.facebook.com/juedischekulturtageberlin

Jüdisches Leben Beitrag vom 24.10.2016 AVIVA-Redaktion 





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