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AVIVA-BERLIN.de 10/22/5778 - Beitrag vom 27.09.2017

Shalom - Salam: wohin? Die Fortsetzung, Teil 3. Ein interkulturelles Jugend-Theater-Projekt
AVIVA-Redaktion

Das Theaterst├╝ck, das seit 2015 j├Ąhrlich in Kooperation des F├Ârdervereins f├╝r deutsch-j├╝dische Theatervorstellungen e.V. mit Berliner Jugendlichen christlicher, j├╝discher und muslimischer Herkunft entsteht, will Vorurteile abbauen. Premiere am 11. Oktober 2017 um 20.00 Uhr. Weitere Spieltermine: 12.- 20. Oktober 2017, 20 Uhr. Abschlusskonzert mit dem SSW Ensemble und G├Ąsten: 21. Oktober 2017



Der F├Ârderverein f├╝r deutsch-j├╝dische Theatervorstellungen e.V. hat nach dem Tod des Intendanten des Deutsch-J├╝dischen Theaters, Dan Lahav, und der darauffolgenden Schlie├čung des Theaters Gr├Â├čenwahn, darum gek├Ąmpft, sowohl das interkulturelle Jugend-Theater-Projekt "Shalom ÔÇô Salam: wohin?" als auch ein neues Deutsch-J├╝disches Theater in Berlin zu realisieren. Beides mit Erfolg.

Mit der Unterst├╝tzung des Bundesministeriums f├╝r Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem t├╝rkischen Theater Tiyatrom ist die 3. Fortsetzung von "Shalom ÔÇô Salam: wohin?" entstanden, dessen Textbuch durch ├äu├čerungen, Stellungnahmen und Positionierungen der Teilnehmer_innen mitbestimmt wurde. Es reagiert j├Ąhrlich auf die aktuelle Situation in Deutschland, thematisiert Antisemitismus und Antiislamismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Die Inszenierung mit den Jugendlichen will Aufkl├Ąrung, Ann├Ąherung und gegenseitiges Verst├Ąndnis f├Ârdern. Dar├╝ber hinaus spiegelt es sowohl die politische Situation im Allgemeinen als auch die Lage der Jugendlichen im Speziellen wider. Das Projekt bietet ihnen eine Gelegenheit, ihnen unbekannte Religionen kennen zu lernen, um Vorurteile abzubauen. Das Theaterst├╝ck ├Âffnet ein Fenster, das einen Einblick in die verschiedenen Religionen und Kulturen erm├Âglicht. Unterschiede, ├ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten k├Ânnen erkannt sowie ├ängste und Vorurteile abgebaut werden.

Wie reagieren die Jugendlichen nach einem Anschlag auf ein Fl├╝chtlingsheim in der Nachbarschaft? Entsteht Solidarit├Ąt mit den Opfern, unabh├Ąngig von ihrer Herkunft? Wie reagiert die Umwelt, wenn sich ein christliches M├Ądchen in einen syrischen Fl├╝chtling verliebt? Und wie verhalten sich muslimische und j├╝dische Familien, wenn ihre Kinder selbst eine Familie mit einem Partner der jeweils anderen Religion gr├╝nden wollen?

Begleitet werden die 15 Jugendlichen von neun professionellen Schauspieler_innen, zwei Musikgruppen und Musiker_innen, die einen gemeinsamen Klangk├Ârper entstehen lassen, der schon auf der sinnlichen Ebene die bereichernde Vielfalt erleben l├Ąsst.

Eine Diskussionsrunde wird nach jeder Auff├╝hrung von "Shalom ÔÇô Salam: wohin?" angeboten.

Shalom ÔÇô Salam: wohin? Die Fortsetzung, Teil 3
Idee: Dan Lahav
Buch und Regie: Alexandra Julius Fr├Âlich
Projekt-Koordination Jugend: Zehra Can
Projektleitung und Presse: Bettina Exner
Technik und B├╝hnenbild: Peter Werner, Holger Duhn
Musikalische Leitung: Alexander Gutman
Grafik: Thomas D. B├Âhm
Eine Produktion des F├Ârdervereins f├╝r deutsch-j├╝dische Theatervorstellungen e.V.

Spieltermine: Premiere am 11. Oktober 2017 um 20.00 Uhr. Weitere Spieltermine: 12.- 20. Oktober 2017, 20 Uhr. Abschlusskonzert mit dem SSW Ensemble und G├Ąsten: 21. Oktober 2017
Spielort:
Tiyatrom ÔÇô T├╝rkisches Theater Berlin
Alte Jakobstra├če 12, 10969 Berlin
Telefon: 030 615 20 20
Eintritt: 16- ÔéČ, erm├Ą├čigt 12,- ÔéČ, Schulklassen 7,- ÔéČ
Weitere Infos unter: www.shalom-salam-wohin.de

Der Spielort des neuen Deutsch-J├╝dischen Theaters DJT wird in K├╝rze bekanntgegeben. Geplant sind u.a. neue St├╝cke wie "Benjamin-Wohin?" von Hermann Sinsheimer, in einer ersten szenischen Auff├╝hrung seit der UA 1938 im J├╝dischen Kulturbund oder "Dibbuk-Besessen" nach Salomon An-Ski, ein traditionelles j├╝disches Motiv erlebt die Verbindung mit der Aktualit├Ąt von 2017. Au├čerdem wird eine theatereigene Textfassung von "Anne Frank" mit der Genehmigung des Anne-Frank-Fonds in Basel gespielt, sowie St├╝cke junger israelischer Autorinnen und Autoren.

Jüdisches Leben Beitrag vom 27.09.2017 AVIVA-Redaktion 





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