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AVIVA-BERLIN.de 1/25/5782 - Beitrag vom 28.11.2008


Warum bist du nicht tot - Eine Ausstellung zu Kreuzberger Juden
AVIVA-Redaktion

Die von der KigA e.V. initiierte Ausstellung über Geschichten jüdischer Menschen in Kreuzberg von 1933 bis 1945 wird vom 09.12.08 bis 16.01.09 in der Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek zu sehen sein.




"Interessiert mich nicht.", "Ist doch schon ewig her."
Geschichte gehört nicht unbedingt zu den Lieblingsfächern vieler Schülerinnen und Schüler - nicht nur in Kreuzberg. Gleichzeitig ist Wissen um die Geschichte ein wichtiges Element im Hinblick auf die Befähigung von Jugendlichen zu eigenständigem Denken, Urteilen und Handeln. Um zu verstehen, ´was ist´ muss man schließlich wissen ´was war´.

Mit der Ausstellung "Warum bist du nicht tot? - Jüdische Menschen in Kreuzberg 1933 bis 1945" will die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.) das Interesse von Jugendlichen aus dem Kiez an einer Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah wecken. Ziel ist es, auf der Grundlage eines persönlichen, lokalhistorisch orientierten pädagogischen Zugangs Anknüpfungspunkte für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die Lebensgeschichten von sechs Menschen aus Kreuzberg. Die Geschichten ihrer Leben handeln von Fremdbestimmung und Selbstbehauptung, von Flucht und Widerstand, von Verrat und Solidarität, von Tod und Überleben.

Die Ausstellung wird vom 9. Dezember 2008 bis zum 16. Januar 2009 in den Räumen der Mittelpunktbibliothek (Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek) in Kreuzberg zu sehen sein. Im kommenden Jahr soll sie als Wanderausstellung in verschiedenen Kreuzberger Schulen gastieren. Begleitend zur Ausstellung bietet KIgA e.V. einen sechsstündigen Projekttag für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 an.

"Warum bist du nicht tot? - Jüdische Menschen in Kreuzberg 1933 bis 1945" vom 9. Dezember 2008 - 16. Januar 2009.

Eröffnung
Dienstag, 9. Dezember 2008, 19:30 Uhr
durch den Bezirksbürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg, Dr. Franz Schulz

Veranstaltungsort:
Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek
Adalbertstraße 2
10999 Berlin

Weitere Informationen und Kontakt unter: www.kiga-berlin.de


Jüdisches Leben

Beitrag vom 28.11.2008

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