Spendenaufruf für Kinderheim Neve Hanna in Kiryat Gat - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 3/6/5782 - Beitrag vom 07.01.2009


Spendenaufruf für Kinderheim Neve Hanna in Kiryat Gat
AVIVA-Redaktion

Das Kinderheim liegt in Reichweite der Kassam-Raketen aus dem Gaza-Streifen. Für die traumatisierten Kinder ist der Alltag unmöglich geworden. Helfen Sie, den Kindern eine Ruhepause zu gönnen.




Die Kinder und Jugendlichen des Kinderheims "Neve Hanna" in Kiryat Gat brauchen Ihre Hilfe. "Neve Hanna" liegt in Reichweite der Kassam-Raketen. Im Kinderheim "Neve Hanna" leben Kinder zwischen 6 bis 17 Jahren. Sie stammen aus zerrütteten Elternhäusern und blicken auf eine traumatische Vergangenheit zurück. Sie haben Vernachlässigung, Gewalt und auch Missbrauch erlebt.

Diese Kinder gehören zu den schwächsten Schichten der israelischen Gesellschaft und haben durchgehend einen Einwandererhintergrund (JuedInnen aus arabischen Ländern, aus der ehemaligen Sowjetunion und Äthiopien). In "Neve Hanna" finden sie ein warmherziges Zuhause in familienähnlichen Wohngruppen. Um ihnen als Erwachsenen eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen, bietet "Neve Hanna" ein breitgefächertes Therapieprogramm an. Bei der Betreuung der insgesamt 68 Kinder und Jugendlichen in "Neve Hanna" helfen dem Fachpersonal auch israelische Freiwillige ebenso wie Freiwillige aus Deutschland und aus der Schweiz.

Gegenwärtig sind die 68 Kinder und Jugendlichen von "Neve Hanna" mit einer harschen Realität konfrontiert, mit der sie als ohnehin traumatisierte Kinder nur schwer umgehen können. Die im ersten Stockwerk liegenden Wohnräume der Kinder bieten keinen Schutz. Die engagierten MitarbeiterInnen haben es irgendwie geschafft, zusätzliche Schutzräume herzurichten. Doch letztlich mussten sie feststellen, dass es vor allem nachts nicht alle Kinder rechtzeitig aus ihren Betten in die Schutzräume schaffen.

Da ihnen nur 45 Sekunden zur Verfügung stehen
, schläft inzwischen ein Teil der Kinder in den feuchten Schutzräumen. Auch tagsüber gestaltet sich die Situation schwierig, da man sich nicht draußen aufhalten darf. Somit ist Kreativität gefragt, um für Ablenkung und Beschäftigung zu sorgen, damit gleichzeitig auch die Anspannung etwas abgebaut werden kann. Am liebsten würden die MitarbeiterInnen den Kindern zumindest zeitweise eine Verschnaufpause außer Reichweite der Kassam-Raketen in einem Kibbuz ermöglichen, wo sie ungestört draußen spielen und nachts durchschlafen können. Dazu benötigen sie dringend Hilfe, um die gegenwärtig schwierige Zeit für die Kinder bestmöglichst meistern zu können. Die Kinder sind ohnehin traumatisiert und therapiebedürftig. Es muss jetzt alles getan werden, um weitere Traumata möglichst einzuschränken.

  • Zur Ablenkung während der Zeit in den Schutzräumen bei Raketenangriffen, zur therapeutischen Beschäftigung während der Zeit ohne Schulunterricht und ohne Spielmöglichkeit draußen, Spiele für drinnen, Unterhaltungsprogramm sowie Tagesausflüge werden je Kind und Tag 29 Euro benötigt.
  • Zur Unterbringung in einem Kibbuz außer Reichweite der Raketen werden je Kind und Tag 96 Euro benötigt.
    Jede Spende hilft! Viele Tropfen ergeben ein Meer!

    Weitere Informationen zu "Neve Hanna" unter: www.nevehanna.org


    Richten Sie Ihre Spende bitte an das "Kinderhilfe Neve Hanna e. V."
    Postbank Hamburg
    BLZ 200 100 20
    Konto: 303 600-204


    Der Freundesverein "Kinderhilfe Neve Hanna e.V." stellt Spendenquittungen aus.
    Auch die Freundesvereine in der Schweiz und in den USA/Kanada beteiligen sich an der Aktion ebenso wie die Freunde in Israel.


    Jüdisches Leben

    Beitrag vom 07.01.2009

    AVIVA-Redaktion 






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