Erhöhung der Beihilfen für bedürftige Holocaust-Opfer in Osteuropa - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 1/27/5782 - Beitrag vom 25.03.2009


Erhöhung der Beihilfen für bedürftige Holocaust-Opfer in Osteuropa
AVIVA-Redaktion

Überlebende des Holocaust, die in Osteuropa leben, erhielten bisher geringere Entschädigungen als die in westeuropäischen Ländern lebenden. Jetzt hat die Jewish Claims Conference eine Erhöhung...




... der Beihilfen erreicht.

In Verhandlungen mit der Bundesregierung wurde vereinbart, dass die Zahlungen aus dem Mittel- und Osteuropafonds (CEEF) an Holocaust–Überlebende in Mittel- und Osteuropa denen in der EU angepasst werden. In der Ukraine, in Russland und in weiteren zehn Ländern bedeutet das eine Erhöhung um 35 Prozent. In weiteren zehn Ländern werden die Beihilfen um elf Prozent erhöht. Das betrifft die EU-Beitrittsländer.

Insgesamt umfasst die Erhöhung der laufenden Beihilfen eine Gesamtsumme von 60 Millionen Euro über die nächsten zehn Jahre. Betroffen sind in den 22 Ländern rund 13.000 Holocaust-Überlebende. In Zahlen heißt das, dass alle CEEF-EmpfängerInnen monatlich 240 Euro erhalten werden – bisher erhielten die rund 5340 Überlebenden in den Nicht-EU-Ländern 178 Euro, die 7580 Menschen in den EU-Beitrittsländern 216 Euro im Monat.

Mit der Erhöhung der Zahlungen wird endlich auf den starken Anstieg der Lebenserhaltungskosten im ehemaligen Ostblock reagiert.

Informationen zu den Berechtigungskriterien des CEEF werden von der deutschen Regierung festgelegt. Detaillierte Informationen zur Jewish Claims Conference und zur Berechtigung auf Beihilfen erhalten Sie unter www.claimscon.org (Englisch) oder www.claimscon.de (Deutsch), beide mit Links zu russischsprachigen Informationen.






Jüdisches Leben

Beitrag vom 25.03.2009

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Rosh HaShana 5782 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5782!

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

. . . . PR . . . .

Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

. . . . PR . . . .

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Ich bin noch nie einem Juden begegnet …

. . . . PR . . . .

Ich bin noch nie einem Juden begegnet
»Das Geschichtenerzählen ist Teil der jüdischen DNA«, meint Peninnah Schram, Literaturprofessorin und eine der Protagonistinnen in Haase-Hindenbergs neuem Buch. In einem außergewöhnlichen literarischen Stil erzählt er von den Lebensgeschichten jüdischer Menschen in Deutschland.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellungen unter: www.edition-koerber.de

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

. . . . PR . . . .

Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Es war einmal ein Töpfchen

. . . . PR . . . .

Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
www.ariella-verlag.de

Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit


Kooperationen

HentrichHentrich
Jewish Womens Archive
Jüdisches Museum Berlin
Bet Debora
Hagalil
JVHS
Ohel Hachidusch