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AVIVA-BERLIN.de 11/19/5778 - Beitrag vom 15.06.2009

Sonderausstellungen und Kulturprogramm des J├╝dischen Museums Berlin im Juli und August 2009 f├╝r Kinder und Erwachsene
AVIVA-Redaktion

Das J├╝dische Museum Berlin bietet den BesucherInnen ein vielf├Ąltiges Programm, Jazz in the Garden, Lesungen, Filmvortr├Ąge, Kultursommer, Kunstausstellungen, F├╝hrungen, Lange Nacht der Museen...



Sonderausstellungen

T├Âdliche Medizin
Rassenwahn im Nationalsozialismus

1933 erhob der NS-Staat den Rassegedanken zum Leitmotiv seiner Gesundheits- und Bev├Âlkerungspolitik. Bis 1945 wurden 400.000 Menschen zwangssterilisiert und in Deutschland und ├ľsterreich ├╝ber 210.000 Behinderte und psychisch Kranke ermordet. Psychiatriepatienten starben infolge medizinischer Versuche. Diese Eingriffe und T├Âtungen hatten die Schaffung einer "arischen" Rasse in Deutschland und die Befreiung des Volkes von den "Ballastexistenzen" zum Ziel. Mit Kriegsbeginn traten ├Âkonomische Motive hinzu, die den Entschluss zum "Euthanasie"-Programm beschleunigten. Zu dessen Ma├čnahmen geh├Ârte die von Januar 1940 bis August 1941 zentral gelenkte Mordaktion an psychisch Kranken und Behinderten, die unter der Bezeichnung "T4" in sechs T├Âtungsanstalten durchgef├╝hrt wurde. Diese Aktion wurde zum Modell f├╝r den millionenfachen Mord an den europ├Ąischen Juden.
Die Ausstellung "T├Âdliche Medizin" war zun├Ąchst im United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. zu sehen. In Berlin wird sie um Beispiele aus Berlin und Brandenburg erweitert. Erstmals wird auch die Lebensgeschichte eines "Euthanasie"-Opfers mit Dokumenten, Briefen und Fotos dargestellt.
Wann: 13. M├Ąrz bis 19. Juli
Wo: Altbau 1. OG
Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro


Tel Aviv. Durch die Linse von Magnum Fotografen

Zum 100. Geburtstag Tel Avivs zeigt das J├╝dische Museum Berlin zusammen mit der Fotoagentur Magnum eine Ausstellung, die das Schicksal der ersten j├╝dischen Stadt in Pal├Ąstina anhand von Ereignissen und Impressionen seit der Staatsgr├╝ndung im Jahr 1948 illustriert. Acht Magnum-Fotografen haben in den vergangenen sechzig Jahren mit Fotoreportagen von den Kriegen in Israel, den gesellschaftlichen Umbr├╝chen, von Terrorismus und Attentaten, von den Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und aus ├äthiopien die Geschichte einer noch jungen, aber ├Ąu├čerst lebendigen Stadt dokumentiert.
Zu sehen sind Fotografien von Robert Capa, David Seymour, Micha Bar Am, Leonard Freed, Erich Hartmann, Abbas, Paolo Pellegrin und Patrick Zachmann.
Wann: 14. Mai bis 30. August 2009
Wo: Eric F. Ross Gallery EG Neubau
Eintritt: mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Kabinettausstellung: Von Berlin nach Tel Aviv. Die Fotografin Frieda Mayer

Frieda Mayer wird 1892 in Berlin geboren und erh├Ąlt ihre Ausbildung an der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins. 1933 emigriert sie mit Mann und Sohn nach Pal├Ąstina und findet in Tel Aviv eine neue Heimat. Dort unterh├Ąlt sie wie zuvor in Berlin ein Atelier und arbeitet als Fotografin, Grafikerin und technische Zeichnerin. Ihr fotografisches Werk umfasst neben Studioaufnahmen Motive zu ihrer Emigration und zum Neubeginn. Sie dokumentiert die Abreise aus Berlin, die Fahrt mit dem Schiff Vulcania nach Pal├Ąstina und die Stadt Tel Aviv in den 1930er bis 1950er Jahren. Ihr neugieriger fotografischer Blick f├Ąngt Stadtansichten, Stra├čenszenen und Portr├Ąts ein.
Im Fokus der Ausstellung stehen Frieda Mayers Tel Aviv Fotografien. Sie lassen die Vielfalt dieser Stadt sp├╝ren, die als die erste j├╝dische Stadt der Neuzeit gilt.
Wann: 14. Mai bis 16. August 2009
Wo: Rafael Roth Learning Center in der Dauerausstellung
Eintritt: mit dem Museumsticket (5 Euro, erm. 2,50 Euro)

Kulturprogramm

Vortrag: Igal Avidan: "100 Jahre Tel Aviv"

Ein modernes Wohnviertel sollte Tel Aviv sein, das vor 100 Jahren gegr├╝ndet wurde. Was machte Tel Aviv aber zur ersten hebr├Ąischen Stadt? Inwieweit entstand sie als Gegensatz zur arabischen Gro├čstadt Jaffa? Inwiefern bildete Tel Aviv die Grundlage f├╝r den Staat Israel? Wie pr├Ągte die Politik Europas die Entwicklung der "Wei├čen Stadt"? Was ist im heutigen Tel Aviv vom Geist der Stadtgr├╝nder ├╝brig geblieben? Diese Fragen werden in dem Vortrag von Igal Avidan behandelt und mit historischen Fotos von Tel Aviv bebildert.
Mit freundlicher Unterst├╝tzung des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Wann: 13. Juli um 19.30 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Altbau, 2. OG
Eintritt frei

Filmpremiere "Carl Djerassi - Mein Leben" von Joachim Haupt anschl. Vortrag und Gespr├Ąch mit Carl Djerassi

Der junge Chemiker Carl Djerassi synthetisierte als erster Norethisteron - den Wirkstoff f├╝r die Anti-Baby-Pille. Sein Image als Vater der Pille ist er seitdem nie wieder losgeworden. Doch Carl Djerassi schreibt auch erfolgreiche Romane und Theaterst├╝cke, sammelt Kunst und gr├╝ndete eine K├╝nstlerkolonie. Heute, mit 85 Jahren, blickt er auf eine brillante Karriere zur├╝ck. Der Film zeichnet ein privates Portrait eines gro├čen und weltl├Ąufigen Wissenschaftlers, der das 20. Jahrhundert gepr├Ągt hat.
Wann: 20. Juli um 19 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Altbau, 2. OG
Eintritt frei

Kultursommer 2009 im J├╝dischen Museum Berlin

Andrej Hermlin and his Swing Dance Orchestra:
"Sing, Sing, Sing - Benny Goodman┬┤s 100th birthday"

Mit einem Jubil├Ąums-Konzert begeht das J├╝dische Museum Berlin den 100. Geburtstag von Benny Goodman - dem "King Of Swing". Andrej Hermlin und sein Swing Dance Orchestra laden zu einer Hommage an den bedeutenden j├╝dischen Jazz-Musiker und popul├Ąren Protagonisten des Swing ein. Neben den gro├čen Hits wie "Don┬┤t Be That Way", "Down South Camp Meeting" oder "And The Angels Sing" erklingen auch weniger bekannte Songs aus den 30er und fr├╝hen 40er Jahren in Originalarrangements. Das Swing Dance Orchestra l├Ąsst den Sound der Benny Goodman-Band wieder aufleben.
Wann: 5. Juli um 18 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Glashof
Eintritt: 30 Euro, erm. 25 Euro
Kartenreservierung unter Tel. 030 - 25993 488 oder reservierung@jmberlin.de

Jazz in the Garden:

Die Berliner Band Mo┬┤ Blow sorgt mit ihrer Mixtur aus Jazz, Funk und Groove f├╝r Lebendigkeit bei Jazz in the Garden. Die Musiker erspielten sich ihren guten Ruf bereits auf mehreren europ├Ąischen Tourneen. 2008 wurde Mo┬┤ Blow in Berlin zum Doppelsieger des Jazz & Blues Award gek├╝rt: Sie gewannen sowohl den Publikumspreis als auch den Preis der Jury. Felix F. Falk (Sax & Percussion), Matti Klein (Keys), Tobias Fleischer (Bass), Andr├ę Seidel (Drums)
Wann: 19. Juli von 11 bis 13 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt frei

Weibliche Stimme trifft Kontrabass: Das Duo "Frau Contra Bass" findet die St├Ąrke und Sch├Ânheit seiner bewegenden musikalischen Adaptionen in der Einfachheit seiner minimalistischen Besetzung. Feinf├╝hlig und voller Dynamik interpretieren Katharina Debus und Hanns H├Âhn Klassiker und Popsongs.
Wann: 26. Juli von 11 bis 13 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt frei


Kopenhagen zu Gast bei Jazz in the Garden: Das August Rosenbaum Trio verbindet die amerikanische Jazztradition mit Pop und Electronica zum unverwechselbaren skandinavischen Sound - einfache Melodien, humorvoll und groovy. Seine Kompositionen pr├Ąsentiert der junge Pianist in klassischer Besetzung mit Jesper Thorn (Bass) und Rasmus Lund (Drums). Das Trio wurde in D├Ąnemark mehrfach ausgezeichnet.
Wann: 9. August von 11 bis 13 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt frei

Mit einer Verschmelzung verschiedener Stilelemente beschreitet der K├Âlner Trompeter Frederik K├Âster ganz eigene Wege: Hier trifft Jazztrompete auf Rockgitarre - mit vielen Stimmungswechseln, rasanten Br├╝chen und stilistischen Verschiebungen. Das Frederik K├Âster Quartett ist Gewinner des Neuen Deutschen Jazzpreises Mannheim 2009.
Frederik K├Âster (Trompete), Tobias Hoffmann (Gitarre), Robert Landfermann (Bass), Ralf Gessler (Schlagzeug)
Wann: 23. August von 11 bis 13 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Museumsgarten (bei schlechtem Wetter im Glashof)
Eintritt frei

Die Jazz-Reihe im Museumsgarten kann mit einem Picknickkorb des Restaurant Liebermanns genossen werden. Picknickk├Ârbe unter Tel. 030 - 25939 760 (Bestellung bis 24 Std. vorab)

Tag der offenen T├╝r & Sommerfest f├╝r die ganze Familie

Bei freiem Eintritt bietet der Tag der offenen T├╝r spannende Einblicke hinter die Kulissen des Museums. Workshops f├╝r Kinder laden zum Spielen und Erkunden ein, thematische F├╝hrungen erl├Ąutern die Dauer- und Sonderausstellung(en). Im Glashof verbl├╝ffen Sara Ritter und Fabian Wei├č mit Magie und Zauberei, Luise Gold & die Herren Quarz entf├╝hren in die Welt des Swings und Tanja Ries bringt mit G├Ąsten Neuen Berliner Chanson auf die B├╝hne - pr├Ąsentiert von der Bar jeder Vernunft. Und wie es sich f├╝r ein Sommerfest geh├Ârt, gibt es im Museumsgarten Eis, Leckereien vom Grill und allerlei Erfrischungen.
Weitere Infos zum Programm "Musik & Magie" und den K├╝nstlerInnen finden Sie unter: www.jmberlin.de


Workshops, F├╝hrungen & Spiele f├╝r Kinder
11-18 Uhr, Mazze, Challa & Co. Brot- und Challabacken im Lehmbackofen im Garten (nur bei sch├Ânem Wetter). F├╝r Kinder ab 6 Jahren.
11-18 Uhr on.tour - Das JMB macht Schule. Im Museumsgarten pr├Ąsentiert sich das Projekt "on.tour - Das JMB macht Schule" und informiert ├╝ber das Sommerferienprogramm.
11-18 Uhr, Kinderrallye. Auf Schnitzeljagd durch das Museum. Start am on.tour-Bus. F├╝r Kinder von 7 bis 12 Jahren.
11.30-12.30 und 15.30-16.30, Halacha und Hefezopf - Was kommt in den Schabbattopf? F├╝hrung f├╝r Kinder von 4 bis 9 Jahren
13-14.30 Uhr, Das ver-r├╝ckte Haus . Architekturf├╝hrung f├╝r Kinder ab 6 Jahren.
13.30-14 Uhr und 14.30-15.00, Bingo mit Zahlen. F├╝r die ganze Familie: Wer kann am schnellsten und Gegenst├Ąnde und Zahlen kombinieren?

F├╝hrungen f├╝r Erwachsene
11 und 15 Uhr, J├╝disches Leben, j├╝dische Traditionen. Museum zum Anfassen. Familienf├╝hrung ab 10 Jahren
12, 14 und 17 Uhr, Versteckte Orte, verborgene G├Ąnge. F├╝hrung durch die Welt unter dem Museum. Mit Gunther Giese, Geb├Ąudemanager.
12 und 16 Uhr, Architektur. Kann Architektur j├╝discher Identit├Ąt eine besondere Form verleihen? Betrachtungen am und im Museumsgeb├Ąude.
13 Uhr, ├ťberblick Dauerausstellung. Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum.
13 und 14 Uhr, Rahmen und R├╝ckseiten - Bilder von hinten betrachtet. Ungew├Âhnliche Blickwinkel der Restaurierung. Mit Barbara Decker, Gem├Ąlderestauratorin, und Inka Bertz, Kuratorin der Kunstsammlung
15 Uhr, T├Âdliche Medizin. F├╝hrung durch die Sonderausstellung.
15 Uhr, Verborgene Sch├Ątze. Objekte und ihre Geschichten im Archiv des Museums. Mit Aubrey Pomerance, Leiter des Archivs
16 Uhr, Was Dinge erz├Ąhlen. Zur Pr├Ąsentation von Objekten einer Ausstellung. Mit Maren Kr├╝ger, wissenschaftliche Leiterin der Dauerausstellung, und D├Ârte Deimig, freie Mitarbeiterin des Museums
Wann: 12. Juli von 11 bis 18 Uhr (Dauer der F├╝hrungen jeweils 1 bis 1,5 Stunden)
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei

Lange Nacht der Museen

Dauerausstellung: "Zwei Jahrtausende deutsch-j├╝dische Geschichte"
Alltags- und Kunstgegenst├Ąnde, interaktive Elemente und Medienstationen erz├Ąhlen von j├╝discher Kultur in Deutschland. Im neu entstandenen Ausstellungssegment "Glaubenssachen" zeigen neun Trickfilme Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der j├╝dischen, christlichen und muslimischen Religion.

Sonderausstellung: "Tel Aviv. Durch die Linse von Magnum Fotografen"
Zum 100. Geburtstag Tel Avivs zeigt das J├╝dische Museum Berlin zusammen mit der Fotoagentur Magnum eine Ausstellung, die die Geschichte der ersten j├╝dischen Stadt in Pal├Ąstina anhand von Ereignissen und Impressionen seit der Staatsgr├╝ndung im Jahr 1948 illustriert. Zu sehen sind Fotografien von Robert Capa, David Seymour, Micha Bar Am, Leonard Freed, Erich Hartmann, Abbas, Paolo Pellegrin und Patrick Zachmann.

F├╝hrungen durch die Dauerausstellung
20 Uhr, Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
21 Uhr, Judentum - Christentum - Islam: ein kulturhistorischer Vergleich
22 Uhr, Architektur
Treffpunkt: Meeting-Point in der Lobby
Dauer: ca. 1 Stunde
Bitte am Veranstaltungsabend an der Museumskasse voranmelden.

F├╝hrungen durch den Garten
Auf einer Entdeckungsreise durch die Gartenlandschaft des Museums - zu sp├Ąter Stunde auch mit Taschenlampe - erfahren die BesucherInnen, welche Gestaltungsideen sich hinter dem Paul Celan Hof, dem Paradiesgarten und dem weitl├Ąufigen Barockgarten verbergen.
Wann: 18, 20 und 22 Uhr
Treffpunkt: Glashof EG
Dauer: ca. 1 Stunde
Bitte am Veranstaltungsabend an der Museumskasse voranmelden.

Mein Name auf Hebr├Ąisch. T-Shirt Workshop f├╝r Kinder von 6 bis 12 Jahren
Lerne Deinen Namen auf Hebr├Ąisch zu schreiben und verewige ihn auf einem T-Shirt! T-Shirts k├Ânnen selbst mitgebracht oder f├╝r 2 EUR an der Museumskasse erworben werden.
Wann: 18-21 Uhr
Ort: Plateau im Garten, bei schlechtem Wetter im Manchesterraum, Libeskindbau, UG
Bitte am Veranstaltungsabend an der Museumskasse voranmelden.

Bellachini und die blaue Melanie - Juden in der Welt der Zauberkunst. F├╝hrung und Zauberprogramm f├╝r Kinder

In der F├╝hrung durch die neue Ausstellung auf der Kinderinsel des Museums lernen Kinder spektakul├Ąre Zauberk├╝nstlerInnen der Geschichte und geheimnisvolle Zauberutensilien kennen. Im Fokus der Ausstellung steht Melanie Steinb├Âck, geborene Leichtmann, auch "Die blaue Melanie" genannt. Sie stammte aus einer j├╝dischen Zaubererfamilie und gewann 1894 schon im Alter von 6 Jahren Auszeichnungen f├╝r ihre Zauberkunstst├╝cke.
Im Anschluss an die F├╝hrung Zauberei mit Sara Ritter.
Wann: 18, 19.30 und 21 Uhr
Treffpunkt: Meetingpoint in der Lobby
Dauer: ca. 75 Minuten.
Bitte am Veranstaltungsabend an der Museumskasse voranmelden.

Filme "Koscher - gibt┬┤s das nicht auch im Islam?" und "Die blaue Melanie"

Der halbst├╝ndige Film "Koscher - gibt┬┤s das nicht auch im Islam?" dokumentiert die Begegnung j├╝discher, christlicher und muslimischer Sch├╝lerInnen bei einem Projekt dreier Berliner Schulen. Der Film zeigt den Prozess des Ann├Ąherns, des ├ťberwindens von Vorurteilen und schlie├člich auch das Kn├╝pfen von Freundschaften. Ein Aufruf f├╝r Toleranz und Miteinander.
Der Trickfilm "Die blaue Melanie" ist das Ergebnis mehrerer Workshops des diesj├Ąhrigen Sommerferienprogramms. Warum wurde Melanie Leichtmann, die 1894 im Alter von sechs Jahren bereits mehrere Auszeichnungen f├╝r ihre Zauberk├╝nste gewann, so genannt? In den Filmsequenzen versuchen die TeilnehmerInnen das Geheimnis der "blauen Melanie" zu l├╝ften.
Wann: 18-2 Uhr
Ort: Auditorium EG

Kulinarisches und Glashof-Lounge

Cocktails in der Lounge im Glashof und bis 24 Uhr Pizza aus dem Lehmbackofen auf dem Hochplateau des Gartens
Wann: 18-2 Uhr
Ort: Glashof und Museumsgarten

Wann: 29. August von 18 bis 2 Uhr
Wo: J├╝disches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14, Berlin-Kreuzberg
Eintritt mit dem Lange Nacht-Ticket:
Vorverkauf ab 3.8.: 12 Euro, erm. 8 Euro, am Veranstaltungstag: 15 Euro, erm. 10 Euro

J├╝disches Museum Berlin
Zwei Jahrtausende Deutsch-J├╝dische Geschichte

Lindenstra├če 9 ÔÇô 14
10969 Berlin
Weitere Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 15.06.2009 AVIVA-Redaktion 





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