Haviva Reik-Friedenspreis 2009 für Achinoam Nini - Noa - und Mira Awad - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 2/2/5782 - Beitrag vom 10.11.2009


Haviva Reik-Friedenspreis 2009 für Achinoam Nini - Noa - und Mira Awad
AVIVA-Redaktion

Am 19. November 2009 wurden die beiden Sängerinnen Noa und Mira Awad ausgezeichnet. Das israelische Friedens- und Bildungszentrum Givat Haviva, ehrt damit ihren Einsatz für Frieden und Dialog...




... zwischen Israelis und Arabern.

Besonders gelobt wurde der Mut von Achinoam Nini (international bekannt als Noa) und Mira Awad, für den israelisch-palästinensischen Dialog ein zu stehen und ihr Bemühen, mit Musik auch in schwierigen Konfliktzeiten Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Mit ihren gemeinsamen Auftritten beweisen sie, dass menschlicher Geist und freies Denken auch physische und emotionale Differenzen überkommen können und ermöglichen so einen Dialog der Worte und Noten anstelle von Gewalt und Bomben. Durch Konzerte der jüdischen Ahinoam Nini und der arabischen Mira Awad wurden Zehntausende zur Überbrückung des Konflikts zwischen den Gesellschaften inspiriert.

Mit ihrem Song "There must be another way" bei der Eurovision 2009 in Moskau und ihren Interviews und Medienauftritten haben Noa Nini und Mira Awad der Welt gezeigt: Es gibt einen anderen Weg. Der internationale Bekanntheitsgrad der beiden Sängerinnen machte sie zu Botschafterinnen des Friedens für eine bessere Zukunft des Nahen Ostens.

Der Haviva Reik-Friedenspreis wurde 1994 von der Givat Haviva Educational Foundation USA und dem israelischen Friedens- und Bildungszentrum Givat Haviva ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich verliehen. Der Preis soll Menschen ehren, die mit ihrer Arbeit dafür eintreten, die politischen, kulturellen und religiösen Auseinandersetzungen im Nahen Osten im Dialog auszutragen und Toleranz und die Achtung vor den Menschenrechten zu fördern. Die Auszeichnung wird im Gedenken an die jüdische Widerstandskämpferin Haviva Reik verliehen, die am 20. November 1944 von den Deutschen hingerichtet wurde.

Zu den bisherigen PreisträgerInnen gehörten 1995 unter anderem die amerikanische Menschenrechtsaktivistin Caroline Kennedy-Cuomo, 1997 der Sportler Muhammad Ali und 1999 die Schweizerin Dr. Ellen Ringier, Aktivistin gegen Rassismus und Fremdenhass.

Der Haviva Reik Friedenspreis wird 2009 im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums der Gründung Givat Havivas in Israel vergeben. Givat Haviva ist eines der ältesten und führenden Institute, das sich in Israel für jüdischarabische Verständigung einsetzt, den kulturellen und religiösen Pluralismus fördert, für demokratische Werte und Frieden wirkt und die Geschichte des jüdischen Volkes in erzieherischer Arbeit der Jugend nahe bringt. Heute bietet das Friedenszentrum Erziehungs- und Bildungsprogramme an, dessen Themen von der Geschichte des Nahen Ostens, über die arabische Sprache und Kultur, die Geschichte des Holocausts und des jüdischen Widerstandes bis zur Geschichte der Kibbuz- und Arbeiterbewegung in Israel reichen.

Givat Haviva ist Trägerin des UNESCO Preises für Friedenserziehung 2001.

Weitere Infos zum Friedensinstitut finden Sie im Netz unter:
www.givataviva.org

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Interview with Noa on home, ambivalent Israeliness, peace activism, power-failures and Leonard Cohen as a mantra source for inner power and letting go the pursuit for perfection.
And our review on the new album "Genes & Jeans"
Interview with Noa on her new Album Genes and Jeans.

"Eurovision Song Contest 2009"

Weitere Infos zu Noa Nini und Mira Awad finden Sie im Netz unter:

www.noasmusic.com
www.songwriters.de/noa


Jüdisches Leben

Beitrag vom 10.11.2009

AVIVA-Redaktion 






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