Ein anderer Blickwinkel auf das Leben in Israel - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 1/28/5782 - Beitrag vom 08.04.2004


Ein anderer Blickwinkel auf das Leben in Israel
Sharon Adler

"Und jetzt, Israel?" Zweiteilige Dokumentation im ZDF. Teil 1 am 09. April um 19:30 Uhr. Teil 2 am 13. April um 22.15 Uhr. Iris Berben interviewt spannende Menschen abseits der Nachrichten




"Israel ist längst meine zweite Heimat geworden."
Die 6 Millionen EinwohnerInnen Israels kommen aus allen Ländern der Erde, es sind Menschen aus 100 Nationen.
1969, der israelische Staat war damals 19 Jahre alt, kam Iris Berben 18 jährig das erste Mal nach Israel und sagt heute, "die Menschen öffneten mir ihre Herzen".

Leben in Israel - Hoffnung oder Verhängnis?
Seit langem ist das Bild Israels in den Augen vieler Deutscher, aber vor allem in den deutschen Medien, geprägt durch Terrorismus, Selbstmordattentate und ihre Auswirkungen. Weitreichend bekannt sind in erster Linie Kämpfe und kriegerische Auseinandersetzungen, die den Friedensprozess im Mittleren Osten flankieren und paralysieren.
Im Gegensatz dazu zeigt die zweiteilige Dokumentation "Und jetzt, Israel?" einen anderen Blickwinkel auf das Leben in Israel, das weitaus mehr offerieren kann als bloße Gewalt.

2 Israelis, 6 Meinungen
Für die zweiteilige Dokumentation hat Iris Berben unterschiedlichste Menschen nach ihren Meinungen und Hoffnungen befragt.
Immer wieder stellt sie die Frage danach, wo Israel in 5 Jahren sein kann.

"Wie leben die Menschen abseits der Nachrichten?"
Der Friseur, die Künstlerin, der Hacker, eine Redaktion, die Beduinin, der Drogenberater, die klinische Psychologin, der Bademeister, der Ornithologe, der Clubbesitzer, der Stammzellenforscher, der Gehirnforscher ein Konzertveranstalter, die Schriftstellerin Zeruya Shalev, der ehemalige Mossad-Agent - sie alle empfinden Israel mehr als nur eine Heimat.
"Ich glaube nicht an Steine oder ein Stück Land. Ich glaube an die Menschen."
Aviv Geffen, der Rocksänger, Wehrdienstverweigerer und Idol vieler Israeli, sah Rabin sterben, er war nach dem Friedens-Konzert am 4. November 1995 nur 7 Meter von ihm entfernt.
Die Knesset, das israelische Parlament, zählt zu den lebhaftesten Parlamenten der Welt - Iris Berben sprach dort mit Batya Frost, der in Budapest, in der Kristallnacht geborenen Simultan-Dolmetscherin, die schon Sadat, Fischer und Clinton übersetzt hat.

"Wenn ihr wollt, ist es kein Traum." Die Vision von Theodor Herzl ist in den Gesprächen und Gesichtern der Interviewten noch immer spür- und sichtbar.
Eine faszinierende und wichtige Dokumentation, um das in den Medien einseitig transportierte Bild von Israel als Aggressor zu revidieren.
"Ohne die Politiker wäre alles gut."
Israel, ein wunderbares Land mit großem Potential, will den Frieden mit seinen arabischen Nachbarn. Denn es gibt keine Alternative.

Für ihre Darstellung der Rolle "Rosa Roth" in der gleichnamigen ZDF-Krimireihe wurde Iris Berben mit der Goldenen Kamera 2004 ausgezeichnet. Iris Berben bestreitet die Rolle bereits seit zehn Jahren. Für ihre Arbeit an "Und jetzt, Israel?" verdient sie die ungeteilte Aufmerksamkeit des deutschen Fernsehpublikums.

Nächstes Jahr in Jerusalem.


"Und jetzt, Israel?"
Regie: Andreas Lebert
Zweiteilige Reportage mit Iris Berben
Termin: am 09.04.2004 um 19:30 Uhr im ZDF - Teil 1
am 13.04.2004 um 22.15 Uhr im ZDF - Teil 2
Sender: ZDF
Drehbuch: Andreas Lebert
InterviewpartnerInnen: Shimon Peres, Aviv Geffen, Dana Deriwianski, Prof. Yair Bar-El, Zeruya Shalev, Sigalit Landau, Prof. Itskovitz-Eldor, Amos Fröhlich, Dr. Reuven Yosef, Sara Abu Kaf, Ehud Tenenbaum, etc.



Jüdisches Leben

Beitrag vom 08.04.2004

Sharon Adler 






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