Hannah aus Berlin - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 11/18/5781 - Beitrag vom 14.04.2004


Hannah aus Berlin
Anne Winkel

Das Anne Frank Zentrum zeigt jeden Sonntag einen Kurzfilm, der das Leben von Hannah Elisabeth Pick-Goslar dokumentiert - einer der letzten noch lebenden Schulfreundinnen Anne Franks




"... sie hat eine offene Meinung, und vor allem in der letzten Zeit schätze ich sie sehr" (Montag, 15. Juni 1942), so schilderte Anne Frank ihre langjährige Nachbarin und Freundin Hannah Goslar, genannt "Hanneli".
Hannah wurde 1928 in Berlin geboren. 1933 flüchtete sie mit ihrer deutsch-jüdischen Familie über England in die Niederlande. 1938 entzogen die Nationalsozialisten der Familie ihre deutsche Staatsbürgerschaft. In Amsterdam lebte die vierjährige Hannah bis zu ihrem dreizehnten Lebensjahr Tür an Tür mit Anne Frank. Die beiden Mädchen gingen zusammen in den Kindergarten und zur Schule.

Seit dem Beginn der deutschen Besatzung der Niederlande im Mai 1940 waren beide Familien als Juden den antijüdischen Maßnahmen der Nazis ausgesetzt. Im Juli 1942 tauchte die Familie Frank mit Freunden im Hinterhaus der Prinsengracht 263 unter. Die Goslars wurden am 20. Juni 1943 in Amsterdam verhaftet und in das Lager Westerbork gebracht. Von dort wurden sie nach Bergen-Belsen deportiert.
Hier sahen sich Hannah und Anne im Februar 1945 noch einmal. In der gleichen Zeit starb Hannahs Vater. Im Frühjahr 1945 starb auch Anne Frank. Hannah und ihre Schwester Rachel überlebten schwer krank. Heuten leben sie in Israel".

Der Kurzfilm zeigt nicht nur Hannahs gemeinsame Jahre mit Anne Frank in Amsterdam, sondern auch das Leben der Familie Goslar im Berlin der 20er und 30er Jahre, unter Einbeziehung der Aspekte "Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden", die Zeit im Konzentrationslager, und die Entwicklungen nach dem 2. Weltkrieg bis heute.




Hannah aus Berlin
Kurzdokumentarfilm
Jeden Sonntag in einer Matinee um 11 Uhr
Zu sehen im Anne Frank Zentrum
Rosenthaler Straße 39
10178 Berlin
Telefon: 030/30 87 29 88
Informationen zum Anne Frank Zentrum finden Sie unter:
www.annefrank.de
zentrum@annefrank.de



Jüdisches Leben

Beitrag vom 14.04.2004

AVIVA-Redaktion 






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