Kongress 2004 des Netzwerkes jüdischer Frauen e.V.i.Gr. - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 13/10/5781 - Beitrag vom 21.04.2004


Kongress 2004 des Netzwerkes jüdischer Frauen e.V.i.Gr.
Denise Hoffmann

Das Thema "Jüdische Frauen: Selbstbild, Fremdbild, Identität" lockt am 16./17. Mai 2004 namhafte Referentinnen und interessierte Jüdinnen zur Tagung nach München




Das Netzwerk jüdischer Frauen e.V.i.Gr. veranstaltet am 16./17. Mai 2004 seinen zweiten bundesweiten Kongress in der Israelitischen Kultusgemeinde in München. Jüdische Frauen jeden Alters mit jeglicher politischer und religiöser Ausrichtung, die Interesse an einem konstruktiven Austausch haben und sich für ein vielfältiges Leben jüdischer Frauen in Deutschland engagieren wollen, sind eingeladen.

Unter dem Thema "Jüdische Frauen: Selbstbild, Fremdbild, Identität" werden Vorträge internationaler Referentinnen in die Materie einführen, in Workshops soll das Gehörte praktisch vertieft und in Diskussionsrunden weitergehend erörtert werden. Ergänzt wird dies durch ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm.

Dabei sollen Bilder jüdischer Frauen in der Geschichte und heute, in Kunst, Literatur, Film, in den Medien und in der Öffentlichkeit aber auch in den eigenen Köpfen reflektiert werden.
Das Abschlusspodium dieses Kongresses - "Perspektiven weiblicher jüdischer Identität" - wird die Aussichten und Möglichkeiten auf eine weiblich-jüdische Lobby in der Öffentlichkeit diskutieren.

Referentinnen sind unter anderem Dr. Alice Brauner, Journalistin und Autorin aus Berlin, Prof. Dr. Paula Hyman, eine der Begründerinnen der Jewish Gender Forschung in den Vereinigten Staaten aus Yale (New Haven), Prof. Dr. Tal Ilan, aus Tel Aviv, derzeit als Professorin der Judaistik an der Freien Universität Berlin, Elisa Klapheck, Rabbinerin, Berlin, Charlotte Knobloch, Vizepräsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Prof. Dr. Anne Lapidus Lerner, Jewish Theological Seminary, New York, Ellen Presser, Autorin aus München, Viola Roggenkamp, Autorin aus Hamburg.

"Dem Judentum in Deutschland ein facettenreiches weibliches Gesicht zu verleihen" - dieses erklärte Ziel scheinen die Veranstalterinnen nicht zuletzt auch dank namhafter, sehr unterschiedlicher Referentinnen seit dem Gründungskongress in Berlin 2002 erreicht zu haben.

Neben dem vielfältigen Veranstaltungsprogramm soll aber auch der Netzwerkgedanke, die vielen Begegnungen und Gespräche am Rande, der Austausch von Visitenkarten und der gesellig-gesellschaftliche Aspekt der Veranstaltung jüdische Frauen nach München locken.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Russisch (Simultanübersetzung).

Zeit:Veranstaltungsbeginn:
Sonntag, 16.Mai 2004, 9.30 Uhr - 21.30 Uhr
Veranstaltungsende:
Montag, 17. Mai 2004, 9.30 - 16.15 Uhr

Ort:
Israelitische Kultusgemeinde München

Teilnehmerinnenbeitrag:
120,00 Euro/70,00 Euro ermäßigt (nur gegen Vorlage eines Studentenausweises oder Bestätigung über Sozialhilfebezug, aus rechtlichen Gründen können die Veranstalterinnen keine Ausnahmen machen), inkl. Verpflegung

Anmeldung und Information:
Netzwerk jüdischer Frauen e.V.i.Gr.
Fon: 030 / 61 62 57 61
Fax: 030 / 61 62 57 62
njfkongress2004@mediados.de
www.netzwerk-juedischer-frauen.de
Persönlich sind die Veranstalterinnen täglich außer Freitags von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr zu erreichen



Jüdisches Leben

Beitrag vom 21.04.2004

AVIVA-Redaktion 






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