Jewish Film Festival Berlin 2004 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Juedische Allgemeine - Wochenzeitung f├╝r Politik, Kultur, Religion und J├╝disches Leben AVIVA_gegen_AFD Stiftung Zur├╝ckgeben
AVIVA-Berlin > Jüdisches Leben AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Kultur
   J├╝disches Leben
   Veranstaltungen in Berlin
   Koscher + Vegetarisch
   Writing Girls
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de 11/21/5778 - Beitrag vom 30.05.2004

Jewish Film Festival Berlin 2004
Denise Hoffmann

Das zehnj├Ąhrige Jubil├Ąums-Festival mit Filmen j├╝discher FilmemacherInnen. Dokumentar- und Spielfilme laden dazu ein, j├╝disches (Familien-)Leben kennenzulernen. 6. bis 17.06.2004 im Kino Arsenal



Jewish Film Festival Berlin
Bereits zum 10. Mal veranstaltet die J├╝dische Volkshochschule Berlin zusammen mit den Freunden der Deutschen Kinemathek e.V. das in Deutschland einzigartige Jewish Film Festival Berlin (JFFB).
Unter dem Motto "Wahlverwandtschaften - Qualverwandtschaften" werden 23 Filme aus neun L├Ąndern vorgestellt, die sich einem Lieblingsthema des j├╝dischen Films - dem Leben in der Familie - widmen. Mit internationalen G├Ąsten - darunter 13 RegisseurInnen, ProduzentInnen, und SchauspielerInnen - wird das JFFB sein Jubil├Ąum feiern.

Gezeigt werden ├╝berwiegend deutsche Erstauff├╝hrungen. Die Filme laufen zumeist in englischer Sprache. Wenn sie in anderen au├čerdeutschen Sprachen gedreht sind, haben sie englische Untertitel und sind auf Deutsch eingesprochen.
In diesem Jahr werden viele britische Filme gezeigt, die FilmemacherInnen reisen aber auch aus Portugal, Israel und ├ťbersee an.

Zusammen mit den Freunden der Deutschen Kinemathek e.V. und dem Kino Arsenal hat das Jewish Film Festival Berlin und seine Leiterin Nicola Galliner in den vergangenen Jahren viele Filme und FilmemacherInnen aus aller Welt in die Stadt geholt. Das ├Âffentliche Interesse am Festival ist dabei von Jahr zu Jahr gestiegen und beschr├Ąnkt sich dabei nicht auf die J├╝dische Gemeinde.

Die VeranstalterInnen haben durch eine Mischung aus Dokumentar- und Spielfilmen versucht, dem nichtj├╝dischen Publikum auf unterhaltsame aber auch auf kritische Art die unterschiedlichsten Facetten j├╝dischen Lebens in verschiedenen L├Ąndern nahe zu bringen.

Mehrfach war das Jewish Film Festival Berlin "Sprungbrett" f├╝r Filme, so "Zug des Lebens", "Made in Israel". Erstmalig in Berlin gespielt starteten sie anschlie├čend ihre Karriere im deutschen Kino und auf anderen Festivals.


Er├Âffnung
Er├Âffnet wird das Festival am Sonntag, den 6. Juni um 19 Uhr
durch Albert Meyer, Vorsitzender der J├╝dischen Gemeinde zu Berlin und Dieter Kosslick, Festivaldirektor Internationale Filmfestspiele Berlin.

Der anschlie├čende Er├Âffnungsfilm ist eine Wiederentdeckung, er wurde unter der Regie von Diane Keaton 1995 gedreht: "Unstrung Heroes" handelt von dem 12-j├Ąhrigen Steven Lidz, dessen Mutter (Andie MacDowell) schwer erkrankt. Sein Vater (John Turturro) wird damit nicht fertig und schickt Steven zu dessen Onkels Arthur und Danny, wo dieser - unter skurriler Betreuung - sein Judentum wieder entdeckt.


G├Ąste
Zu Gast werden die Regisseurinnen Yael Katzir (Shiva for my Mother) und Karin Kasper (Resist), die Entertainerin Deb Filler , au├čerdem die Regisseure David Ofek (NO.17), Daniel Blaufuks (Under Strange Skies), Joel Katz (Strange Fruits), der Drehbuchautor Jonas Raber (Bit By Bit) und der Produzent Arsen Gottlieb (Prozess) sein.


Filme (eine Auswahl)
Einer der gezeigten Dokumentarfilme ist "Shiva for my Mother" von der israelischen Regisseurin Yael Katzir
, die zur Filmvorf├╝hrung am Sonntag, den 13.4.04 um 19 Uhr zu Gast sein wird.
Der Film zeigt die Angeh├Ârigen und Freunde der Verstorbenen, deren Umgang mit der Trauer und die verschieden Stufen des Kummers und Verlustes. "Shiva for my mother" ist (nat├╝rlich!) sehr pers├Ânlich und thematisiert die Beziehungen innerhalb der Familie. Der Sohn der Regisseurin - Dan Katzir - f├╝hrte die Kamera.

Yael Katzir wurde 1942 in Tel Aviv geboren als Tochter eines Berliner Arztes, der nach Israel fl├╝chtete, und einer geb├╝rtigen Israelin. Sie ist Filmemacherin und Professorin f├╝r Film und Geschichte, au├čerdem arbeitet sie f├╝r einen israelischen TV-Sender.
Yael Katzir spricht ├╝ber ihre Erfahrungen w├Ąhrend der Shiva und w├Ąhrend der Filmentstehung: "Erst durch Shiva fing ich an, meine Eltern besser zu verstehen. Shiva ist eine au├čergew├Âhnlich j├╝dische "Institution", die es Menschen erlaubt, die biographisch miteinander verbunden sind, ihren Kummer und ihre Gef├╝hle auszudr├╝ckenÔÇŽ"

Filme von Regisseurinnen sind dieses Jahr:
"Unstrung Hero" (Diane Keaton), "Angst" (Judy Menczel), "Freud Leaving Home" (Susanne Bier), "Shiva for my Mother" (Yael Katzir), "Michael und Robert" (Netty Rosenfeld).


Publikumspreis
Seit 2002 verleiht das Jewish Film Festival den mit 2.000 Euro dotierten Gerhardt-Klein-Publikumspreis.
JedeR BesucherIn kann per Stimmkarte ihren/seinen pers├Ânlichen Favoriten benennen.
2002 erhielt die israelische Filmemacherin Shira Richter den Preis f├╝r ihren Dokumentarfilm "Two States of Mind", 2003 der Amerikaner Jonathan Kesselman mit seinem Spielfilm "The Hebrew Hammer".


6. bis 17. Juni 2004
Kino Arsenal
im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Stra├če 2, 10785 Berlin-Tiergarten
Tel: 030/269 55 100
www.fdk-berlin.de/arsenal/calub.html

Am 17., 21. und 22. Mai 2004:
Wiederholungen ausgew├Ąhlter Filme im Filmmuseum Potsdam

Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam, Tel: 0331/27181-0
www.filmmuseum-potsdam.de

Das vollst├Ąndige Festival-Programm unter:
www.jffb.de/programm.php

Ein Interview von AVIVA mit Nicola Galliner, Leiterin des Jewish Film Festival und der J├╝dische Volkshochschule Berlin, finden Sie hier

P├╝nktlich zum Beginn des JFFB erschienen ist der Begleitband "Jewish Film Festival Berlin. Filme, Bilder, Geschichten. Die ersten 10 Jahre".
Eine unterhaltsame Lekt├╝re f├╝r die Zeit zwischen den Jewish Film Festivals Berlin und ein sch├Âner R├╝ckblick auf 10 Jahre J├╝disches Film Festival Berlin. Viele noch nie gesehene Fotos, Originalplakate der Kinofilme, ein Glossar hebr├Ąischer und jiddischer Begriffe sowie Kurzbiografien der einzelnen AutorInnen und eine Auflistung aller gezeigten Filme machen dieses Buch wirklich lesens- und st├Âbernswert.

Die ausf├╝hrliche Rezension finden Sie hier



Jewish Film Festival Berlin
Filme, Bilder, Geschichten. Die ersten 10 Jahre

Nicola Galliner (Hrsg)
Bebra Verlag
erschienen Juni 2004
ISBN/EAN 3-89809-052-3
19,90 Euro
160 Seiten, ca. 150 Abbildungen200487065475"

Jüdisches Leben Beitrag vom 30.05.2004 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken