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AVIVA-BERLIN.de 11/18/5778 - Beitrag vom 26.10.2004

Jubil├Ąumsfeier aus Anlass des 10-j├Ąhrigen Bestehens der Stiftung Zur├╝ckgeben
Aviva - Redaktion

Am 27.10.2004, 19 Uhr im Berliner Rathaus wird die Arbeit der Stiftung gew├╝rdigt. F├Ârderentscheidungen der Jury f├╝r das Jahr 2005 werden bekannt gegeben



Seit 10 Jahren f├Ârdert die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN K├╝nstlerinnen und Wissenschaftlerinnen j├╝discher Herkunft oder j├╝dischen Glaubens, die in Deutschland leben, im Wissen um die Entrechtung und Enteignung der j├╝dischen B├╝rgerInnen in Europa w├Ąhrend des Nationalsozialismus.

Der Chef der Senatskanzlei, Staatssekret├Ąr Andr├ę Schmitz, der gemeinsam mit der Stiftung zur Feier des 10-j├Ąhrigen Bestehen einl├Ądt, erkl├Ąrt:

"Die Stiftung erinnert an einen wei├čen Fleck in der Geschichte vieler deutscher Familien: an die Herkunft von Verm├Âgenswerten, die ohne "Arisierung" und Auspl├╝nderung von Juden in der Nazizeit heute anderen Familien geh├Âren w├╝rden. Wiedergutmachen kann man das geschehene Unrecht nicht. Aber man kann daran erinnern. Man kann dazu beitragen, dass die Folgen des Unrechts f├╝r nachfolgende Generationen gemildert werden. Das tut die Stiftung und daf├╝r m├Âchte ich den Frauen, die sich mit viel Zeit, Ideen und auch finanziellen Beitr├Ągen in und f├╝r die Stiftung einsetzen, danken."

Karin Wieckhorst, gesch├Ąftsf├╝hrendes Vorstandsmitglied der Stiftung, erkl├Ąrt:

Von der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Ermordung der j├╝dischen B├╝rger in Europa durch den NS-Staat profitierten viele Deutsche direkt oder indirekt. Die Beraubung wirkt weiter zum Vorteil der n├Ąchsten und ├╝bern├Ąchsten Generation. Gerade die damals weit verbreitete und unspektakul├Ąre Vorteilsnahme ist juristisch nicht zu fassen. H├Ąufig sind die Gesch├Ądigten nicht bekannt. Die Stiftung bietet die M├Âglichkeit, unabh├Ąngig von Gesetzen und Fristen aus freien St├╝cken und symbolisch zur├╝ckzugeben.

"Unter den Stiftungen, die sich der Aufarbeitung des Nationalsozialismus stellen, ist sie die einzige, die speziell Frauen f├Ârdert, und der "Arisierung" bis in die Wohnzimmer nachgeht. Und die Frauen der Stiftung sind die einzigen, die dazu auffordern, sich von den Erbst├╝cken zu trennen, die durch Enteignung von Juden in Familienbesitz gekommen sind," so Adrienne Goehler, Senatorin a. D., in ihrer Hommage an die Stiftung.

Drei├čig K├╝nstlerlinnen und Wissenschaftlerinnen hat die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN bisher durch Projektzusch├╝sse oder Arbeitsstipendien gef├Ârdert. Deren Forschungen, Kunstwerke, Filme, Romane, Kompositionen und vieles mehr tragen zur Vielgestaltigkeit einer neuen j├╝dischen Gegenwart in Deutschland bei.

Noch ist die Stiftung ZUR├ťCKGEBEN eine kleine Stiftung, die auf Spenden angewiesen ist. "Wir m├Âchten ausdr├╝cklich betonen, dass man kein "j├╝disches Sofa" besitzen oder eine j├╝dische Arztpraxis geerbt haben muss, um sich an der Stiftung zu beteiligen. Es geht um Verantwortung und Anteilnahme." So Prof. Dr. Monika Richarz, Beiratsvorsitzende, in ihrer Vorstellung der Stiftung.

Auf der Feier spricht au├čerdem Dr. Hilde Schramm aus der Sicht einer der Gr├╝nderinnen zu den Ambivalenzen der Stiftung. Viola Roggenkamp liest aus ihrem Roman "Familienleben". Elzbieta Sternlicht spielt Klavierst├╝cke von Josef Koffler und Fanny Hensel. Beide Frauen hatten Arbeitsstipendien von der Stiftung erhalten. Abschlie├čend werden die F├Ârderentscheidungen der Jury f├╝r das Jahr 2005 bekannt gegeben.


ZUR├ťCKGEBEN
Stiftung zur F├Ârderung J├╝discher Frauen in Kunst und Wissenschaft
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Stra├če 4
D-10405 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
e-mail: info@stiftung-zurueckgeben.de
Internet: www.stiftung-zurueckgeben.de

Jüdisches Leben Beitrag vom 26.10.2004 AVIVA-Redaktion 





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