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AVIVA-BERLIN.de 11/21/5778 - Beitrag vom 11.05.2006

Trieb, Neurose, Phobie - Psychologie zum Anfassen
Agnes Winklarz

150 Jahre alt w├Ąre Sigmund Freud dieses Jahr geworden. Aus diesem Grund l├Ądt das J├╝dische Museum vom 7. April - 27. August 2006 auf die Couch ein.



NEWS "Alles FreudÔÇť" hei├čt es am 27. und 28. Mai 2006 im J├╝dischen Museum Berlin. >Begleitend zu der Ausstellung "PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag" widmet das J├╝dische Museum Berlin dem Erfinder der Psychoanalyse ein ganzes Wochenende. Neben Einf├╝hrungen in die Ausstellung werden Sie zu abwechslungsreichen Veranstaltungen eingeladen, die zeigen, wie sich die Lehre Freuds in Fu├čball, Literatur und Film wiederfindet. N├Ąhere Informationen zum Programm finden Sie unter www.jmberlin.de.

Programm f├╝r den 27. und 28. Mai 2006
Einf├╝hrungen in die Ausstellung:
"PSYCHOanalyse. Sigmund Freud zum 150. Geburtstag"
Samstag, 27. Mai 14 Uhr, Sonntag, 28. Mai 11 und 14 Uhr
Eintritt: 3 Euro zzgl. Eintritt in die Sonderausstellung (4 Euro, erm. 2 Euro)

Sportschau mit Freud: Das Tor, das Haus und das Unheimliche
Ein Vortrag von Prof. Dr. Gunther Gebauer, Philosoph und Sportsoziologe an der >Freien Universit├Ąt Berlin
Samstag, 27. Mai um 18:10 Uhr
Eintritt: 5 Euro / erm. 2,50 Euro

Arthur Schnitzlers "Leutnant Gustl"
Lesung mit Ulrich Matthes
Samstag, 27. Mai um 20 Uhr
Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro


Schon zu Lebzeiten wollte Sigmund Freud sich seinem Geburtstag entziehen - wollte ihn vergessen, verdr├Ąngen, ignorieren.
Doch ein Mal j├Ąhrlich f├╝hrt kein Weg dran vorbei, schlie├člich kann
"dem Unsinn des Geburtstags keine/r entgehen."
Und obwohl Sigmund Freud seine Geburtstage nur m├╝├čig hat ├╝ber sich ergehen lassen, widmete das J├╝dische Museum ihm anl├Ąsslich seines 150.Geburtstags eine Ausstellung, die durch Kreativit├Ąt und Einfallsreichtum beeindruckt.

Aber wie n├Ąhert man sich der Psychoanalyse, die doch nur in einer geistigen und sprachlichen Sph├Ąre existiert? Sigmund Freud selbst war es, der einst sagte, dass die Psychoanalyse plastisch und visuell nicht umzusetzen sei.

Das Team um Ausstellungskuratorin Nicola Lepp, Gesellschafterin des Ausstellungsb├╝ros H├╝rlimann + Lepp ├╝berzeugt uns vom Gegenteil.
Denn schon beim Betreten der Ausstellung wei├č das Auge der BetrachterInnen nicht,
in welche Richtung es sich zuerst wenden soll.
"Trieb", "Neurose", "Phobie"- leuchtet es den BesucherInnen in greller Schrift
von der Decke entgegen.
Eine vier Meter gro├če, aus Zuckerguss geformte Torte des Konditors Manfred Podlesny bildet das Entr├ęe und ein originalgro├čes Pferd steht mitten im Raum, von dem auch noch das dazugeh├Ârige Wiehern zu vernehmen ist.

Eine Einf├╝hrung in die Psychoanalyse, das war das Ziel der AusstellungsorganisatorInnen, die sich nicht nur an die Profis, sondern zugleich an den LaiInnen richten wollten um allen einen Zugang zu den Theorien Freuds verschaffen zu k├Ânnen.

Diese basieren auf Gespr├Ąchen, die Freud mit 130 PatientInnen f├╝hrte. Die sechs wichtigsten von ihnen werden vorgestellt:
Anna O., Dora, der kleine Hans, der Rattenmann, Schreber und Wolfsmann.

Mit ihnen besch├Ąftigt sich die Ausstellung und versucht anhand ihrer Fallgeschichten die Inhalte von Sigmund Freuds Theorien wiederzugeben. Spielerisch, witzig und originell n├Ąhert sie sich ihren Assoziationen, weshalb auch Pferde, Ratten und Wannen einen Platz in der Ausstellung finden.

Auch heute arbeiten noch 800 PsychoanalytikerInnen allein in Berlin nach seinem Vorbild und obwohl Sigmund Freud und seine Methoden oft als ├╝berholt gelten, sind sich in einem Punkt alle einig: Couch und Sessel geh├Âren in jede Praxis.

Was man von dort aus sieht, verdeutlichen Fotos, die 140 PsychoanalytikerInnen von ihren Praxen gemacht haben.
Aber nicht nur Einblicke in reale Praxisr├Ąume werden den BesucherInnen gew├Ąhrt. Denn auch Hollywood-RegisseurInnen ist der Reiz einer Sitzung beim Psychologen nicht entgangen. Filmsequenzen von Woody Allen bis Alfred Hitchcock kann man sich daher in einem weiteren Raum der Vernissage anschauen - selbstverst├Ąndlich von einer Couch aus.

Veranstaltungsort:
J├╝disches Museum Berlin
Lindenstra├če 9-14, 10969 Berlin
Fon: 030 / 259 93 300
Fax: 030 / 259 93 409

Website: www.jmberlin.de

├ľffnungszeiten:
Montag: 10-22 Uhr
Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Letzter Einlass f├╝r BesucherInnen ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr

Ausstellungszeitraum: 7. April bis 27. August 2006

Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro

Kombiticket f├╝r "PSYCHOanalyse" und Dauerausstellung: 7 Euro, erm. 3,50 Euro

Jüdisches Leben Beitrag vom 11.05.2006 AVIVA-Redaktion 





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