Namenslesung. Jom HaShoa. Konzerte und Gedichte - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 3/1/5782 - Beitrag vom 10.04.2006


Namenslesung. Jom HaShoa. Konzerte und Gedichte
Sarah Ross

AVIVA-Berlin informiert Sie über die aktuellen Veranstaltungen der GCJZ in Berlin, die damit das Verständnis, die Zusammenarbeit und den religiösen Dialog zwischen Juden und Christen fördern will.




Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ) existiert bereits seit 57 Jahren. Ziel der Initiative ist es, sowohl auf religiöser wie auch auf gesellschaftspolitischer Ebene, die Beziehungen und den Dialog zwischen Juden und Christen aktiv zu fördern. Um die Ziele der Gesellschaft zu erreichen, wird ständig Aufklärungsarbeit in Form von Vorträgen und Seminaren, Exkursionen, stadtgeschichtlichen Führungen, Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungen und weiteren kulturellen Veranstaltungen geleistet. Dadurch sollen Vorurteile beseitigt, das Verständnis der Menschen untereinander gefördert und die Zusammenarbeit mit Institutionen und anderen Religionsgemeinschaften, insbesondere zwischen christlichen und jüdischen, vertieft werden.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl der Veranstaltungen im April und Mai 2006:

Montag, 24. April, 18.00 Uhr
Mark Aizikovich und Freunde: Ein Fremder in Berlin

Konzert und Gedichte
Mark Aizikovich setzt sich in seinem Programm mit den Eindrücken und Gefühlen eines Wanderers zwischen den Kulturen auseinander auf der Suche nach seinem Platz. Dabei singt er nicht nur seine bekannten und beliebten Lieder, sondern bringt auch Gedichte ein. Begleitet wird er von einem Trio - Klavier, Gitarre, Geige.
Viele kennen den gebürtigen Ukrainer durch seine Konzerte, aber er hat auch eine andere Seite: Er ist Repräsentant der Jüdischen Gemeinde und engagiert sich gesellschaftlich wie beispielsweise mit einem Benefizkonzert zugunsten der jüdischen Opfer des Tornados Katrina in Florida.
Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79, 10623 Berlin-Charlottenburg

Dienstag, 25. April, 19.30 Uhr
Namenslesung

Die Jüdische Gemeinde gedenkt im Gemeindehaus in der Fasanenstr. 79 in Charlottenburg der ermordeten Juden der Shoah und des 63. Jahrestages des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Im Anschluss wird der 55.696 Berliner Juden und Jüdinnen gedacht, die im Holocaust ermordet wurden. Ihre Namen werden öffentlich vor dem Gebäude vom 25. April ab 19.30 Uhr bis zum 26. April um 22 Uhr verlesen.
Bei dieser Namenslesung wird die GCJZ am 26. April von 20 Uhr bis 22 Uhr mit ihren Mitgliedern die Lesung übernehmen. Sie werden daher gebeten, sich möglichst zahlreich einzufinden und Namen zu lesen.

Donnerstag, 4. Mai ab 15 Uhr
Israel Tag 2006

Geboten wird ein umfangreiches Kulturprogramm, israelische Köstlichkeiten, israelische Produkte, Informationen über Israel, Sportaktivitäten und im Anschluss ein Open-Air-Konzert mit populären israelischen und deutschen KünstlerInnen! Die GCJZ ist mit einem Stand vertreten und freut sich über Ihren Besuch.
Veranstaltungsort: Auf dem Schlossplatz, Unter den Linden in Berlin-Mitte

Donnerstag, den 11. Mai, 16.00 Uhr
Diskussionsrunde

Der evangelische Vorsitzender der GCJZ, Ulrich Schürmann, diskutiert das Thema: Amerikanische Lehrer an der John-F.-Kennedy-Schule auf der Suche nach ihren deutschen und oft auch jüdischen Wurzeln.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: 821 66 83, Fax: 82 70 19 61, e-Mail gcjz.berlin@t-online.de.
Veranstaltungsort: GCJZ Geschäftsstelle, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin

Montag, 22. Mai, 18.30 Uhr
Fontane und die Juden - Workshop

Freund jüdischer Briefpartner und doch Antisemit?
Dr. Dietmar Pertsch hat bei den Vorbereitungen für sein neues Buch über ‚Theodor Fontane und das Oderbruch´ verstört festgestellt: In vielen Briefen, in denen sich Fontane über Juden und Judentum äußert, finden sich kritisch-abfällige Ansichten. Dabei hat der Schriftsteller stets freundschaftlichen und geschäftlichen Umgang mit Juden gepflegt, die auch ihn sehr wertschätzten. Um sich mit diesem Phänomen auseinander zu setzen, wird in Kooperation mit dem Fontane-Haus des Kulturamtes Reinickendorf ein Workshop stattfinden.
Dr. Pertsch wird ein Impulsreferat halten, eine Einführung, und Ihnen dann Auszüge aus den Briefen Fontanes vorlegen, die Sie in Einzelarbeit studieren können. Anschließend werden die Texte gemeinsam diskutiert und vom Referenten abschließend kommentiert.
Um Anmeldung wird gebeten: Tel.: 8216683, Fax: 82 70 19 61, e-Mail gcjz.berlin@t-online.de
Veranstaltungsort: Fontanehaus, Wilhelmsruher Damm 142c, 13439 Berlin-Reinickendorf, U-8 / S-Bahn Wittenau, Bus X21 M21 X33 Märkisches Zentrum

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Laubenheimer Str. 19
14197 Berlin
Tel.: 821 66 83
Fax: 82 70 19 61
www.gcjz-berlin.de
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de


Jüdisches Leben

Beitrag vom 10.04.2006

Sarah Ross 






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