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AVIVA-BERLIN.de 2/6/5782 - Beitrag vom 26.02.2006


Das transkulturelle und interreligiöse Lernhaus geht an den Start
Sarah Ross

Im Rahmen des Berliner Frauenfrühlings 2006 bringt das Lernhaus für Frauen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Zukunftsprojekt Integration" Expertinnen im interkulturellen Dialog zusammen.




Das transkulturelle und interreligiöse Lernhaus der Frauen in Berlin nutzt den diesjährigen Frauenfrühling als die Gelegenheit, nicht nur offiziell mit seiner Projektarbeit an den Start zu gehen, sondern auch im Rahmen einer Podiumsdiskussion Expertinnen in einem interkulturellen Dialog zusammenzubringen.

Das Lernhaus der Frauen in Berlin ist Teil eines bundesweiten Modell-Projektes, das Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammenführt: zum Dialog, zum gegenseitigen Lernen und zum Erwerb interkultureller Kompetenzen, die für zivilgesellschaftliches Engagement und berufliche Entwicklung gleichermaßen nützlich sein können. Es ist ein Projekt der Überparteilichen Fraueninitiative "Berlin – Stadt der Frauen" und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die erste Veranstaltung des Lernhauses am 6. März 2006 ist eine Podiumsdiskussion zum Thema "Zukunftsprojekt Integration?!: Wie verbessern wir den "Dialog der Kulturen" in unserer Stadt?", in der Expertinnen und Teilnehmerinnen über die multikulturelle Zukunft der deutschen Hauptstadt öffentlich und vernehmlich nachdenken. Die eingeladenen Fachfrauen haben eine langjährige Erfahrung im Bereich der Kulturellen Interaktion und der Qualifizierung von Migrantinnen. Sie diskutieren mit Politikerinnen, die das Projekt "Integration" seit langem mit Engagement voranbringen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen wie:
Wie hat sich der Prozess der Integration in der Generationenabfolge verändert?
Wie wird er sich weiterentwickeln? Welche Chancen und Potentiale bieten sich für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund? Was können sie selbst einbringen?
Und wird der Prozess friedlichen Zusammenlebens von Menschen aus so vielen verschiedenen Kulturen – bedenkt man die weltpolitischen Ereignisse – auch weiterhin gelingen?
Eröffnet wird die Diskussionsrunde von Annette Niewöhner vom Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend. Auf dem Podium stehen:
Prof. Dr. Barbara John, Humboldt-Universität zu Berlin, Hamindokht Klein, TIO Qualifizierungsprojekt, Nina Mühe, Inssan e.V. für kulturelle Interaktion, Evrim Baba, PDS, Frauenpolitische Sprecherin der Berliner Fraktion, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Hanaa El-Hussein, FDP, BV Tempelhof-Schöneberg, Vorsitzende des Landesfachausschusses Ausländerpolitik.
Die Moderation übernimmt Monika Wissel, Vorstandsmitglied der Überparteilichen Fraueninitiative.

Mit dieser ersten Gesprächsrunde stellt sich das "Lernhaus Berlin" vor und bietet am Rande der Veranstaltung allen TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich über das Projekt transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der Frauen zu informieren.

Zukunftsprojekt Integration?!:
Wie verbessern wir den "Dialog der Kulturen" in unserer Stadt?
Wann: 06.03.06, 19 Uhr
Wo: Rathaus Charlottenburg, Pommernsaal
Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin
Haltestelle: Richard-Wagner-Platz (U7), Bus 145

Die Initiative "Berlin – Stadt der Frauen" im Netz:
www.berlin-stadtderfrauen.de



Jüdisches Leben

Beitrag vom 26.02.2006

Sarah Ross 






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