Museum für Jüdische Geschichte in Polen - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 10/19/5781 - Beitrag vom 09.06.2006


Museum für Jüdische Geschichte in Polen
Sarah Ross

Am 14. Juni 2006 präsentiert die Konrad-Adenauer-Stiftung das bereits in der Planung fertig gestellte Projekt zum Bau des Museums für Jüdische Geschichte in Polen mit Sitz in Warschau.




Bereits vor 12 Jahren entstand im Jewish Historical Institute in Warschau die Idee, ein Museum für Jüdische Geschichte in Polen mit Sitz in Warschau zu errichten. Es soll ein Museum entstehen, so die Grundidee, dass nicht nur an die Ermordung der polnischen Juden im Holocaust erinnert, sondern vor allem eines, das die über tausendjährige Kultur der Juden in Polen darstellt. Das Museum in Warschau soll ein "erzählendes" Museum sein, in dem die modernsten Methoden der lebendigen Vermittlung von Inhalten angewandt werden.

Der anfänglichen Idee sollten bald auch Taten folgen, und so hat der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog anlässlich seiner Polenreise im Jahre 1994 seine Unterstützung für das Projekt zugesagt. Bereits zwei Jahre später wurde ein Förderverein gegründet, der sich erfolgreich um die Sicherung der Anfangsfinanzierung bemüht hat. Am 25. Januar 2005 haben dann die Stadt Warschau, die Regierung der Republik Polen und die Association of Jewish Historical Institute ein Abkommen geschlossen, in dem sich die Partner zum Bau und Unterhalt des Museums für Jüdische Geschichte in Warschau verpflichten. Daraufhin wurde auch Dr. Jerzy Halbersztadt zum Direktor des Museums bestellt.

Im Juni 2005 wurde im Rahmen eines internationalen ArchitektInnenwettbewerbs den finnischen Architekten Rainer Mahlmäki und Illmari Lahdelm der Bau des Museum übertragen, sie waren derzeit als Gewinner aus dem Wettbewerb hervorgegangen. Gegenwärtig laufen noch die Genehmigungsverfahren, der Baubeginn ist jedoch für Mitte 2007 vorgesehen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat das Projekt von Anfang an begleitet, und im Februar 2003 eine erste Präsentation vorgenommen. Jetzt bietet die KAS Ihnen die Gelegenheit, das inzwischen in der Planung fertig gestellte Projekt am 14. Juni 2006 kennen zu lernen. Die Präsentation wird in Kooperation mit dem Verein zur Förderung des Museums für Jüdische Geschichte in Polen e.V. durchgeführt, der Direktor des Museums, Dr. Jerzy Halbersztadt aus Warschau wird dazu anwesend sein.

Nach der Begrüßung durch den Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Wilhelm Staudacher, und den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung des Museums für Jüdische Geschichte in Polen e.V., Dr. h. c. Josef Thesing, präsentiert Dr. Jerzy Halbersztadt das Museumsprojekt und erläutert die damit verbundene Zielsetzung, Planung und Perspektiven.


Museum für Jüdische Geschichte in Polen
Präsentation des Projektes
Wann: Mi 14. Juni 2006, 11.30 - 13.00
Wo: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin
Mit: Wilhelm Staudacher, Generalsekretär der KAS, Dr. h.c. Josef Thesing, Vors. des Vereins zur Förderung des Museums für Jüdische Geschichte in Polen e.V. und Dr. Jerzy Halbersztadt, Direktor des Museums für Jüdische Geschichte, Warschau.

Weitere Informationen: www.kas.de



Jüdisches Leben

Beitrag vom 09.06.2006

Sarah Ross 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

. . . . PR . . . .

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

. . . . PR . . . .

Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Es war einmal ein Töpfchen

. . . . PR . . . .

Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
www.ariella-verlag.de

Rosh HaShana 5781 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5781!

Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit


Kooperationen

HentrichHentrich
Jewish Womens Archive
Jüdisches Museum Berlin
JVHS
Bet Debora
Hagalil