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AVIVA-BERLIN.de 11/25/5778 - Beitrag vom 13.09.2006

Zeitzeugengespräch mit Evy Goldstein
Sarah Ross

Evy Goldstein √ľberlebte den Holocaust, weil sie sich w√§hrend der NS-Zeit im Berliner Untergrund versteckt hielt. Am 14.9.2006 erz√§hlt sie ihre Geschichte in der Gedenkst√§tte Deutscher Widerstand.



Evy Woods, geborene Goldstein, war gerade einmal f√ľnf Jahre alt, als ihre j√ľdische Familie - von den Nationalsozialisten verfolgt - 1943 in Berlin untertauchen musste. Kurz zuvor erfuhren ihre Eltern von der drohenden Deportation, und bald darauf wurde ihr Vater verhaftet. Evy und ihre Mutter √ľberlebten den Holocaust, das Kriegsende selbst erlebten beide in K√∂nigsberg.
Am 14. September 2006 wird Evy Woods in einem Zeitzeugengespräch in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand die Geschichte ihrer Kindheit im Berliner Untergrund erzählen. Moderiert wird das Gespräch von Martina Voigt und Barbara Schieb. Sie sind Mitarbeiterinnen des Projektes "Stille Helden" an der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Im Jahr 1938 wurde Evelyn Goldstein als einziges Kind von Herta und Ernst Goldstein in Berlin geboren. Bereits f√ľnf Jahre zuvor hatten ihre Eltern die ersten Repressionen des NS-Staates erdulden m√ľssen, bis ab 1938 die Handlungsm√∂glichkeiten schlie√ülich immer geringer wurden. F√ľr eine Auswanderung war es bereits zu sp√§t und auch die Einberufung zur Zwangsarbeit zehrte sehr an den k√∂rperlichen Ressourcen. Zu Beginn des Jahres 1943 entschloss sich die Familie dazu mit der f√ľnfj√§hrigen Tochter unterzutauchen, nachdem sie von ihrer bevorstehenden Deportation erfahren hatte.

Mehr als 60 Jahre sp√§ter wird Evy Woods in dem Zeitzeugengespr√§ch von der Trennung von ihren Eltern aus Sicherheitsgr√ľnden, der Verhaftung ihres Vaters, den verschiedenen Verstecken bis zum Kriegsende und ihren mutigen Helferinnen, haupts√§chlich Dr. Elisabeth Abegg und Hildegard Kniess, erz√§hlen.

Mutter und Tochter, die das Kriegsende 1945 in K√∂nigsberg erlebten, konnten jedoch erst drei Jahre sp√§ter wieder nach Berlin zur√ľckkehren. Dort erfuhren sie, dass Evys Vater in Auschwitz ermordet wurde. Nachdem sie von 1948 an wieder in Berlin lebten, entschlossen sich Herta und Evelyn Goldstein 1950 zur Auswanderung in die USA. Dort bauten sie sich ein neues Leben auf. Evy Woods arbeitete viele Jahre f√ľr General Electrics und lebt heute im Ruhestand in Albuquerque, New Mexico.


Evy Goldstein - Kind im Berliner Untergrund
Ein Zeitzeugengespräch

Moderiert von Barbara Schieb und Martina Voigt
Wann: Donnerstag, 14. September 2006, 19 Uhr
Wo: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Berlin, 2. Etage, Saal A
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.gdw-berlin.de


Jüdisches Leben Beitrag vom 13.09.2006 Sarah Ross 





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