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AVIVA-BERLIN.de 11/24/5778 - Beitrag vom 14.10.2007

Sonderausstellungen und Kulturprogramm im Winter 2007 des J├╝dischen Museums Berlin
Sarah Ross

Im November und Dezember 2007 startet das J├╝dische Museum mit einem vielf├Ąltigen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm in die dunkle Jahreszeit. Darunter: Charlotte Salomon - Leben? oder Theater?



Noch bis einschlie├člich 25. November l├Ąuft die Sonderausstellung "Charlotte Salomon - Leben? oder Theater?". Zum Ende der Ausstellung wird die Schauspielerin Joanne Gl├Ąsel am 24. November ein letztes Mal ihrSolost├╝ck ├╝ber Charlotte Salomon mit dem Titel "Heben Sie das gut auf! Das ist mein ganzes Leben!" im J├╝dischen Museum auff├╝hren. Im Dezember er├Âffnet das J├╝dische Museum eine neueSonderausstellung: "Betrifft: Israel" zeigt aktuelle Foto- und Videoarbeiten von mehr als 20 internationalen K├╝nstlerInnen, die sich in ihren Werken mit dem Alltagsleben im von Konflikten gepr├Ągten Israel besch├Ąftigen.

Ein weiterer H├Âhepunkt f├╝r kleine und gro├če BesucherInnen im Dezember ist der festliche Markt rund um das j├╝dische LichterfestChanukka. Im neuen Glashof k├Ânnen vom 2. bis zum 31. Dezember Chanukka-Spezialit├Ąten probiert und j├╝dische Kunst- und Kitsch-Produkte entdeckt werden. Das weitere Veranstaltungsprogramm zumChanukka-Markt umfasst eine kulinarische Lesung, Live-Musik und ein speziellesKinderprogramm mit F├╝hrungen und Puppenspiel. Im Rahmen des Kulturprogramms des J├╝dischen Museums finden au├čerdemLesungen und Vortr├Ąge statt: Unter anderem spricht der Literaturkritiker Andreas Isenschmid ├╝ber Peter Szondis Verh├Ąltnis zum Judentum und Dominique Bourel liest aus seiner Biografie ├╝ber Moses Mendelssohn.

Sonderausstellungen im ├ťberblick:

Charlotte Salomon - Leben? oder Theater?
Mit einer Installation von Chantal Akerman.
W├Ąhrend einer Lebenskrise malt die 23j├Ąhrige Charlotte Salomon die Geschichte ihres Lebens: 1917 in Berlin geboren, emigrierte sie 1939 zu ihren Gro├čeltern nach S├╝dfrankreich. Als die Gro├čmutter Selbstmord beging, erfuhr Charlotte Salomon auch vom Freitod ihrer Mutter. Um einem Nervenzusammenbruch zu entgehen, setzte sie sich malend mit der eigenen Geschichte auseinander. Innerhalb weniger Monate entstanden ├╝ber 1300 Gouachen. Dabei verwandte sie filmische und comicartige Elemente und f├╝gte Musiktitel als imagin├Ąre Begleitmelodien hinzu. Charlotte Salomon wurde 1943 verhaftet, ├╝ber Drancy nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Die Ausstellung zeigt 277 Bl├Ątter aus der Bilderfolge. Die Ausstellung wird u.a. erg├Ąnzt durch eine zeitgen├Âssische k├╝nstlerische Arbeit von Chantal Akerman.
Wann: 17. August bis 25. November 2007
Wo: Altbau 1. OG
Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro; Kombiticket 7Euro, erm. 3,50 Euro

Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Charlotte Salomon - Leben? Oder Theater?":

"Heben Sie das gut auf. Das ist mein ganzes Leben!"
Solost├╝ck von Joanne Gl├Ąsel ├╝ber das Leben von Charlotte Salomon.
Mit diesen Worten ├╝bergab die 26-j├Ąhrige Charlotte Salomon ihren gemalten Lebenszyklus einem befreundeten Arzt in S├╝dfrankreich, wenige Monate bevor sie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde. Die Schauspielerin Joanne Gl├Ąsel bringt die von Charlotte Salomon selbst als "Singespiel" betitelte Bilderfolge als Theaterst├╝ck auf die B├╝hne. Sie schl├╝pft in verschiedene Rollen und erz├Ąhlt die Geschichte von Charlotte Salomon als Collage aus Bild, Text, Farbe, Musik und Film.
Wann: Samstag, 24. November um 19.30 Uhr
Wo: Konzertsaal, 2. OG
Eintritt: 10 Euro, erm. 7 Euro inkl. Eintritt in die Sonderausstellung

Theaterauff├╝hrungen f├╝r Sch├╝lerInnen ab Klasse 10:
Anmeldung unter Tel. 030 - 25993 322 oder n.ritz@jmberlin.de.
Wann: 14. + 15. November jeweils um 10.30 Uhr
Eintritt: 3 ÔéČ pro Sch├╝ler inkl. Eintritt in die Sonderausstellung

Neu im Sonderausstellungsprogramm:

Betrifft: Israel
Aktuelle Fotografie und Videokunst
"Betrifft: Israel" bietet eine Sicht auf das Alltagsleben von Menschen in einer Atmosph├Ąre politischer Spannungen und best├Ąndiger Gef├Ąhrdungen. Mehr als 20 K├╝nstlerInnen, darunter auch einige Europ├ĄerInnen, pr├Ąsentieren das Leben und die Kultur einer Nation, in der die Politik in jeden Bereich kreativer Arbeit eindringt. Von eskapistischen bis zu konfrontativen Positionen, von episch sch├Ânen Bibellandschaften bis zur Sozialreportage reichen die Kommentare der K├╝nstlerInnen zu einer von Konflikten gepr├Ągten Realit├Ąt. Neben bekannten israelischen K├╝nstlerInnen wie Yael Bartana, Barry Frydlender oder Pavel Wolberg sind auch K├╝nstler wie Wim Wenders und Wolfgang Tillmans vertreten, die mit ihrer Sicht auf die israelische Realit├Ąt einen kritischen Blick von au├čen in die Ausstellung bringen. Eine Ausstellung des Jewish Museum New York mit dem J├╝dischen Museum Berlin
Wann: 14. Dezember 2007 bis 24. Februar 2008
Wo: Altbau 1. OG
Eintritt: 4 Euro, erm. 2 Euro

Kulturprogramm:

Makom. Orte und R├Ąume im Judentum
Real. Abstrakt. Imagin├Ąr.
Was ist ein j├╝discher Ort? Dass sich dieser Ort so vielseitig denken und kaum fassen l├Ąsst, resultiert aus der j├╝dischen Geschichte in 2000-j├Ąhriger Diaspora. Absolventen des Potsdamer Graduiertenkollegs begegnen dem j├╝dischen Ortsbegriff aus religions-, kultur- und literaturwissenschaftlicher Perspektive. In einer moderierten Podiumsdiskussion, aufgelockert durch Lesungen von Essays und eigens f├╝r diese Veranstaltung komponierte musikalische Kommentare, wird das Ergebnis der Arbeit des Kollegs pr├Ąsentiert.
Wann: Montag, 26. November um 19 Uhr
Wo: Auditorium EG
Eintritt frei.

"Self displaced person"
Peter Szondis problematisches Judentum
Im Vortrag wird nach dem Ort des J├╝dischen im Leben und Denken des Literaturwissenschafters Peter Szondi (1929-1971) gefragt. Andreas Isenschmid deutet Szondis Werdegang und Werk, insbesondere die Studien ├╝ber H├Âlderlin, Benjamin und Celan, als verdeckte Auseinandersetzung mit dem Judentum. Andreas Isenschmid ist Literaturkritiker der NZZ am Sonntag. Er arbeitet an einer Monographie, die er an diesem Abend in Ausz├╝gen vorstellt.
Wann: Montag, 3. Dezember um 19 Uhr
Wo: Bildungsraum 1. OG
Eintritt frei.

Dominique Bourel: Moses Mendelssohn
Begr├╝nder des modernen Judentums.
Lessing setzt ihm in der Figur Nathans des Weisen ein Denkmal: Moses Mendelssohn war Mitbegr├╝nder der europ├Ąischen Aufkl├Ąrung und des modernen Judentums. Er schaffte es, das religi├Âse Judentum mit dem offenen kritischen Geist zu verbinden. Dominique Bourel, 1952 geboren, Professor an der Sorbonne, schildert den Werdegang Mendelssohns, der den Eintritt der Juden in die moderne abendl├Ąndische Philosophie und Geistesgeschichte markiert. In Zusammenarbeit mit der Literaturhandlung und dem Ammann Verlag.
Kartenreservierung unter: Tel. 030-88 24 250
Wann: Montag, 10. Dezember um 20 Uhr
Wo: Konzertsaal 2. OG
Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro

Channukka-Markt:

Chanukka, das achtt├Ągige j├╝dische Lichterfest, wird in diesem Jahr vom 5. bis 12. Dezember gefeiert. Das J├╝dische Museum veranstaltet rund um Chanukka einen festlichen Markt im neuen Glashof von Daniel Libeskind. Hier k├Ânnen die BesucherInnen Latkes und Sufganiot, die typischen Chanukka- Spezialit├Ąten, probieren, Chanukka-Leuchter ansehen oder einen Dreidel mit nach Hause nehmen. Die Produktpalette reicht von einem Shlock Shop - einem Stand mit j├╝dischem Kitsch - bis hin zu Kippot in allen erdenklichen Variationen. Bei einem Rundgang ├╝ber den Markt, in F├╝hrungen oder dem Puppenspiel erfahren Sie mehr ├╝ber die historischen Hintergr├╝nde und die Festtagsrituale von Chanukka.
Wann: 2. bis 31. Dezember, t├Ąglich von 12 bis 18 Uhr, geschlossen am 24. Dezember.
Wo: Glashof EG
Eintritt frei

Feierliche Er├Âffnung
Am Samstag, 2. Dezember um 12 Uhr ├Âffnen sich die T├╝ren des Glashofs und geben den Blick auf den neu gestalteten Markt in v├Âllig ver├Ąnderter Kulisse frei - der Chanukka-Markt ist er├Âffnet. Ein Grund zum Feiern: mit einem Chanukka-Programm f├╝r Kinder und Erwachsene, F├╝hrungen, Delikatessen, Puppenspiel und Live-Musik.
Wann: Sonntag, 2. Dezember von 12 bis 18 Uhr
Wo: Glashof EG
Eintritt frei

Judiths Liebe. Eine kulinarische Lesung
"Fr├╝her habe ich dir eine Geschichte erz├Ąhlt, damit du i├čt, und jetzt setze ich dir Essen vor, damit du dir die Geschichte anh├Ârst." An diesem kulinarischen Abend werden Geist und Gaumen gleicherma├čen verw├Âhnt. Zu einer Lesung aus Meir Shalevs heiteren und sinnlichen Roman "Judiths Liebe" servieren wir Ihnen ein opulentes 4-G├Ąnge-Men├╝. Und w├Ąhrend sich in Shalevs Geschichte alles um die Zubereitung der Zabaione dreht, k├Ânnen Sie diese gleichzeitig ausprobieren. In Zusammenarbeit mit Esskultur und dem Restaurant Liebermanns. Es liest der Schauspieler Paul Sonderegger.
Wann: Donnerstag, 6. Dezember um 19 Uhr
Wo: Restaurant Liebermanns

Kosten: 29 Euro (exkl. Getr├Ąnke)

Chanukka-Buffet im Restaurant Liebermanns
Immer montags offeriert das Restaurant Liebermanns ein Chanukka-Buffet mit vielen K├Âstlichkeiten aus der j├╝dischen, orientalischen und mediterranen K├╝che. Zu Live-Klezmer-Musik kann man u.a. Chanukka-Spezialit├Ąten genie├čen.
Wann: 3. + 10. + 17. Dezember jeweils von 18 bis 22 Uhr
Wo: Restaurant Liebermanns
Reservierung unter: Tel. 030-25939 760

Jazz am Donnerstag
Immer donnerstags sorgt Jazz f├╝r Stimmung auf dem Chanukka-Markt. Am 6. Dezember tritt eine der wichtigsten internationalen Jazz-Gruppen aus Berlin auf dem Markt auf: Takabanda. Bekannt sind die sechs Musiker f├╝r ihre eigenen Kompositionen, die von europ├Ąischer und mediterraner Musiktradition gepr├Ągt sind.Wann: 6. + 13. + 20. + 27. Dezember um 16 Uhr
Wo: Glashof EG
Eintritt frei

Musikalische Sonntage
Auch sonntags erwartet die BesucherInnen ein musikalisches Programm. Ein H├Âhepunkt ist hierbei der Auftritt der Berliner Singakademie am 9. Dezember. Unter der Leitung von Achim Zimmermann f├╝hrt die Singakademie u.a. St├╝cke von Georg Friedrich H├Ąndel (Judas Maccabaeus) und Felix Mendelssohn Bartholdy auf. An den weiteren Sonntagen begleiten Klezmer-Konzerte den Rundgang ├╝ber den Chanukka-Markt.
Wann: 9. + 16. + 30. Dezember um 15 Uhr
Wo: Glashof EG
Eintritt frei

Hinweis auf Schlie├čtage: Wegen der Verleihung des Preises f├╝r Verst├Ąndigung und Toleranz bleibt das J├╝dische Museum Berlin am 17. November geschlossen. Am 24. Dezember bleibt das Museum ganztags geschlossen und am 31. Dezember schlie├čt das Museum um 20 Uhr.

Weitere Informationen unter: www.jmberlin.de


Jüdisches Leben Beitrag vom 14.10.2007 Sarah Ross 





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