Neue israelische Filme vom 3.12.2003 bis 14.12.2003 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Juedisches Leben



AVIVA-BERLIN.de 11/19/5781 - Beitrag vom 29.11.2003


Neue israelische Filme vom 3.12.2003 bis 14.12.2003
AVIVA-Redaktion

Das Arsenal widmet einen Abend der israelischen Regisseurin Ayelet Bargur, die derzeit als Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms/DAAD in Berlin lebt und während der Vorführung anwesend ist




Bereits im dritten Jahr hat die Kulturabteilung der Botschaft des Staates Israel in Berlin eine umfangreiche Filmreihe mit neuen israelischen Filmen zusammengestellt, die in den vergangenen Monaten in zahlreichen bundesrepublikanischen Kinos zu sehen war. Die Reihe erlebt vom 3. bis 7. Dezember 2003 im Arsenal und im Filmkunsthaus Babylon ihre Finissage.

James Journey to JerusalemDas Programm:
Mittwoch, 3.12., 19.00 Uhr im Kino Arsenal und Donnerstag, 4.12., 20.00 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon:

Eröffnung der Filmreihe in Anwesenheit des Regisseurs Ra´anan Alexandrowicz
Sein erster Spielfilm "James Journey to Jerusalem" handelt von dem im Titel erwähnten James, der sich als zukünftiger Pfarrer eines fiktiven Dorfs im südlichen Afrika auf eine Pilgerfahrt nach Jerusalem begibt. Als er der Beamtin der Einreisebehörde am Flughafen Tel Aviv auf deren Frage nach dem Ziel seiner Reise erklärt, er wolle nach "Zion, ins Heilige Land, dem Zentrum des Universums", lässt sie ihn kurzerhand wegen des Verdachts illegaler Einwanderung verhaften. Ein vermeintlicher Retter, Shimi, "befreit" James zwar aus dem Gefängnis, behält jedoch seinen Pass ein, bis James seine "Schulden" abgearbeitet hat...

As if nothing happenedDonnerstag, den 11.12., 19.30 Uhr im Kino Arsenal:
Das Berliner Künstlerprogramm des DAAD präsentiert drei Arbeiten der Regisseurin Ayelet Bargur
, die anwesend sein wird.
"As if nothing happened" (1999) ist der Titel des halblangen Spielfilms der jungen Filmemacherin. Der für das israelische Fernsehen gedrehte Film handelt von der Familie Gonen, deren Alltag brutal von der Nachricht eines Terroranschlags an einer Haltestelle unterbrochen wird: Sohn Ziv sollte eben an jener Haltestelle zur Zeit des Anschlages eintreffen. "As if nothing happened" läuft zusammen mit zwei weiteren Arbeiten der Regisseurin: In "at the end of the day" (2000) beobachtet Bargur vier Familien, deren Söhne im Lauf ihrer Militärzeit umgekommen sind. Bereits 1997 entstand "a good place to be" (Makom tow), eine liebevolle Betrachtung eines alternden Paares auf der Suche nach dem richtigen Beerdigungsplatz.

Desperado SquareFreitag, 5.12., 19.30 Uhr im Kino Arsenal & Montag, 8.12., 20.00 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon:
Benny Toratis Film "Desperado Square" ist eine Hommage an Tornatores Cinema Paradiso. Morris Mandebom ist genau ein Jahr tot, als er seinem Sohn Nissim im Traum erscheint und ihn auffordert, sein vor Jahren geschlossenes Kino wieder zu eröffnen. Am selben Tag kommt auch Avram, Morris´ Bruder und Miteigentümer des Kinos, in das Dorf zurück - zur Irritation der Witwe, Seniora, die jeglichen Kontakt mit dem Schwager verweigert. Auf der Suche nach einem geeigneten Eröffnungsfilm kommt es zur Konfrontation, da Avram die einzige Kopie des Films besitzt, die als Auftakt laufen soll.

Sonntag, 7.12., 21.15 Uhr im Kino Arsenal:
Joseph Cedar´s Debütfilm "Time of Favor" ist einer der erfolgreichsten israelischen Filme der letzten Jahre und zugleich der erste israelische Kinofilm, der die Zweifel eines orthodoxen Juden in einer West-Bank-Siedlung thematisiert. Der Zweifler ist der orthodoxe Armeeoffizier Menachem, der einer Jeshiva angehört, die das Studium mit dem Dienst in der israelischen Armee verbindet. Rabbi Meltzer, sein Mentor, ist Anhänger einer Bewegung, die darum kämpft, wieder auf dem Tempelberg beten zu können. Als sich Menachem in die Tochter des Rabbis verliebt, kommt es zu weitreichenden Konflikten.

Dienstag, 9.12., 21.30 Uhr im Kino Arsenal & Mittwoch, 10.12., 20.00 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon:
Eine Nacht, 10 Personen … eine Liebesgeschichte, verbunden mit Elementen des film noir. In Joseph Pitchadzes neuem Filme "Besame mucho" wird eine Gruppe von Personen in den Raub einer Ikone durch ein internationales Verbrechersyndikat verwickelt. Der aus Georgien stammende Regisseur dürfte dem Berliner Publikum durch seinen Thriller "Under Western Eyes", den wir 2001 während der Israelischen Filmtage präsentierten, in bester Erinnerung sein.

Freitag, 12.12., 19.00 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon:
Auch wenn sich eine Inhaltsangabe von Tzahi Grads Werk "Giraffes" einigermaßen verwirrend gestaltet, taucht man nach 15 Minuten in diesen Film ein, der frischen Wind in das israelische Kino brachte: Der Film dreht sich um drei junge Frauen, die in demselben Haus in Tel Aviv leben. Die Schauspielerin Daphne, nachts auf dem Weg zu Dreharbeiten für einen Film, wird von einem jungen Anwalt angesprochen, der sie für sein blind date hält. Zeitgleich startet sein tatsächliches blind date mit einem Taxifahrer eine Tour durch Tel Aviv. Währenddessen wird eine junge, frustrierte Journalistin für das Mitternachts-Shooting abgeholt - an Daphnes Stelle, die mit ihrem Zufalls-Rendezvous beschäftigt ist.

Clean SweepSonnabend, 13.12., 21.00 Uhr im Kino Arsenal & Dienstag, 16.12., 20.00 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon:
Dieser ebenso atemberaubende wie witzige Krimi "Clean Sweep" basiert auf dem israelischen Bestseller "Tweedle´dee". Die Geheimagentin Aya ist zwar knallhart, wenn es um Bösewichte geht, aber bei Reuven, ihrem verheirateten Geliebten und Chef, gibt sie immer wieder nach. Als sie erkennen muss, dass er sie als Köder für die Unterwelt benutzt, überdenkt sie ihre Position.

Sonntag, 14.12., 21.30 Uhr im Berliner Filmkunsthaus Babylon & Montag, 15.12., 19.30 Uhr im Kino Arsenal:
Auch Marek Rozenbaums "Haboleshet Hokeret" spielt im Polizei-Milieu. Kommissar Micha Stein ist ein ehrgeiziger Beamter. Er erhält die Information, dass Ex-Sänger Shalom in einen brutalen Raub verwickelt war. Shalom wird verhaftet, doch was nach einem einfachen Fall aussah, wird zusehends komplexer...


Veranstaltungsorte:

Freunde der Deutschen Kinemathek e.V.
Kino Arsenal 1 & 2

im Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Str. 2
10785 Berlin
Fon: 030-269 55-100

Filmkunsthaus Babylon
Rosa Luxemburg Straße 30
10178 Berlin-Mitte
Fon: 030 2425076


Jüdisches Leben

Beitrag vom 29.11.2003

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Hila Amit - Hebräisch für Alle. Von der Sprache zur Vielfalt.

. . . . PR . . . .

Hila Amit - Hebräisch für Alle
Das erste queere und feministische Hebräisch-Lehrbuch in Deutschland. Das Arbeitsbuch enthält zahlreiche lebensnahe Beispiele und Übungen, um den Wortschatz direkt anzuwenden und zu verinnerlichen.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.edition-assemblage.de

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte

. . . . PR . . . .

Esther Dischereit - Mama, darf ich das Deutschlandlied singen. Politische Texte
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände "Übungen jüdisch zu sein" und "Mit Eichmann an der Börse" an.
Mehr zur Autorin, zum Buch, sowie Bestellung unter: www.mandelbaum.at

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Es war einmal ein Töpfchen

. . . . PR . . . .

Es war einmal ein Töpfchen
Alona Frankels "Sir haSirim" (Hebr., der Topf der Töpfe) gilt als erstes Kleinkinderbuch zum Thema "Töpfchentraining". Der israelische Kinderbuchklassiker aus dem Jahr 1975 ist jetzt auf Deutsch erschienen!
Mehr Infos zu den Büchern und zum Ariella Verlag unter:
www.ariella-verlag.de

Rosh HaShana 5781 - Shana tova u-metuka!

AVIVA wishes you a sweet, healthy and happy Rosh HaShana!
AVIVA wünscht ein süßes, glückliches, friedliches und gesundes Neues Jahr 5781!

Wir leben in Wohnungen mit Vergangenheit


Kooperationen

HentrichHentrich
Jewish Womens Archive
Jüdisches Museum Berlin
Bet Debora
Hagalil
JVHS
Ohel Hachidusch