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AVIVA-BERLIN.de 1/29/5782 - Beitrag vom 16.06.2009


Dokumentation der Schicksale dreier jüdischer Leichtathletinnen
AVIVA-Redaktion

Vom 21. Juni bis zum 23. August 2009 zeigt das Centrum Judaicum die Ausstellung "Vergessene Rekorde – Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933", zusammengestellt vom Arbeitsbereich...




... Zeitgeschichte des Sports der Universität Potsdam.

Dokumentiert wird dabei die Geschichte der drei jüdischen Sportlerinnen Lilli Henoch (Berliner SC), Gretel Bergmann (Schild Stuttgart) und Martha Jacob (SC Charlottenburg).
Das Projekt entstand aus Anlass der 12. IAAF Leichtathletikweltmeisterschaft, die vom 15. bis 23. August 2009 in Berlin stattfindet.

Das Berliner Organisationskomitee der Weltmeisterschaft hat die Ausstellung in ihr offizielles Kulturprogramm aufgenommen. Es gibt zudem einen wissenschaftlichen Begleitband, der parallel zur Ausstellung auf den Markt kommt und den das Organisationskomitee ebenfalls förderte.

Ziel der Ausstellung ist es, zum einen die sportlichen Erfolge der drei jüdischen Leichtathletinnen zu präsentieren, die wie die Mehrheit der jüdischen Sportler zunächst integraler Bestandteil des deutschen Sports waren und sich erst nach dem Ausschluss aus ihren Vereinen der jüdischen Sportbewegung anschlossen. Zum anderen wollen die Aussteller, die während der Arbeit am Projekt auch Kontakt zu ZeitzeugInnen aufnahmen, mit den Schicksalen der bekanntesten jüdischen Ausnahmeathletinnen zwischen 1918 und 1945 an die systematische Ausgrenzung und spätere Zerschlagung des jüdischen Sports ab 1933/1938 erinnern.

Mit einem Förderbetrag von rund 30.000 Euro wird die multimedial angelegte Ausstellung weitgehend von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert. Weitere Kooperationspartner des Uni-Instituts waren das Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V., das Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam, das Jüdische Museum Berlin, das Sportmuseum Berlin sowie das Institut für Judaistik an der Freien Universität Berlin und die Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum.
Nach der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August 2009 soll die Ausstellung auch an anderen Orten gezeigt werden.

"Vergessene Rekorde – Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933"
Dauer der Ausstellung: 21. Juni – 23. August 2009
Öffnungszeiten: So – Do 10.00-17.30 Uhr, Fr 10.00-13.30 Uhr
Veranstaltungsort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburgerstraße 26-28
10117 Berlin
www.cjudaicum.de

Angaben zum Begleitband: Berno Bahro/Jutta Braun/Hans Joachim Teichler (Hg.): Vergessene Rekorde. Jüdische Leichtathletinnen vor und nach 1933, Berlin 2009.




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Beitrag vom 16.06.2009

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