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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 08.04.2007


Ame Toki und DobaCaracol
Silvy Pommerenke

Was haben Quebec und Köln gemeinsam? Sie bieten den Nährboden für kreative musikalische Duos! Mal jazzig angehaucht (Amé Toki), mal weltmusikalisch ausgerichtet DobaCaracol, bieten beide Bands...




...sehr unterschiedliche, und vor allem schöne, unkonventionelle Musik.

Amé Toki
ist eine Kölner Band, bestehend aus der Sängerin Sabine Meyerwil und dem Keyboarder Christoph Selbach. Zur Unterstützung haben sie noch elf weitere MusikerInnen, die mit ihnen einen illustren Kunstpop kreieren, der Elektro, Chanson und Jazz eigenwillig miteinander verbindet. Oder anders ausgedrückt "Jetzt-Zeit Pop-Musik aus den Zwischenwelten des digitalen Zeitalters." Die verschiedenen Stilmischungen spiegeln sich auch in den gesungenen Sprachen wider, die mal auf englisch, französisch, deutsch, oder bestenfalls alles bunt durcheinander gemischt zum besten gegeben werden. Da wird Style zum Lifestyle gestaltet, bei dem allerdings immer eine gehörige Portion Ironie mitschwingt.




DobaCaracol
ist ebenfalls ein Duo, allerdings mit kanadischen Wurzeln. Doba steht für Doriane Fabreg und Caracol für Carole Facal. Ihnen zur Seite stehen vier Musiker, die mit Bass, Gitarre, Klavier und Schlagzeug ihre Vocals und Percussions begleiten, deren Wurzeln ganz klar in der World-Music Scene liegen. Mit ihrem offiziellen Debutalbum "Soley" erreichten sie bereits Goldstatus in Kanada, nachdem sie schon 2001 das ungesignte Album "Le Calme son" veröffentlichten. Die beiden mit Dreadlocks gezierten Frauen überzeugen vor allem mit energiegeladenen Trommelperformances und wundervollen Stimmen. 1998 begann alles nach einer wilden Rave-Party, und irgendwie hat man das Gefühl, dass sie diese Party nie verlassen haben...

Was Amé Toki und DobaCaracol vereint, ist neben dem gemeinsamen Plattenlabel ein kürzlich gegebenes Doppelkonzert im Berliner Kesselhaus. Diejenigen, die dieses Event verpasst haben, können sich zumindest mit den konservierten Stimmen vergnügen. Und mit dem heimischen PC und einem DSL-Anschluss braucht man eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus zu gehen, denn auf der Website von Amé Toki kann man sich Bilder des versäumten Abends zu Gemüte führen, Videos ansehen und vieles andere mehr.

Weiterhören: Barbara Lahr und Saritah

Amé Toki im Netz: www.ametoki.com

DobaCaracol im Netz: www.dobacaracol.com


AVIVA-Tipp: Bei diesem Doppeltipp dürften sich relativ viele Zielgruppen angesprochen fühlen: die Business-Frau kann sich zur Feierabendgestaltung in ihrer gepflegten Dachterrassenwohnung Amé Tokis digital verpopte Jazzmusik vorspielen lassen, und die Soziologie-Studentin nach der letzten Vorlesung zu DobaCaracols lebensbejahendem Trommelgewirbel kräftig abtanzen. Oder sollte es andersherum sein? Wer weiß das schon?

Amé Toki
No maps for these territories

Label: Silver Sonic Records, VÖ: Januar 2007.
EAN: 4260072370371
Preis: 18,99 Euro
90008115&artiId=6281128"target="_blank">bestellen
DobaCaracol
Soley
Label: Silver Sonic Records, VÖ: April 2006.
EAN: 4260072370494
Preis: 18,99 Euro
90008115&artiId=6501929"target="_blank">bestellen


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Beitrag vom 08.04.2007

Silvy Pommerenke 






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