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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 15.08.2008


Freshlyground – Ma`cheri
Silvy Pommerenke

Der südafrikanische Schmelztiegel aus unterschiedlichen Kulturen, Hautfarben, Sprachen und Musikrichtungen geht in die nächste Runde, und das Septett mit der charismatischen Fronfrau Zolani...




... begeistert von jung bis alt die HörerInnen mit seiner Multikulti Popmelange.

Bereits mit ihrem Album "Nomvula", das die Band vor zwei Jahren in Europa veröffentlichte, spielten sich die zwei Frauen und fünf Männer in die Herzen ihrer Fans. Diese zweite CD von ihnen erhielt schon nach kürzester Zeit in Südafrika Doppel-Platin-Status, da sie mehr als 100.000 mal über den Verkaufstresen wanderte. Neben den großartigen Verkaufszahlen wurde die Band auch von offizieller Seite für ihre Leistungen belohnt: sie erhielten 2006 den "European Award / MTV" als "Best African Act", 2007 den Metro FM Music Award in Port Elizabeth als "best group" und 2008 ganze sieben Awards beim South Africa Music Award.

Zusammengefunden hatten die MusikerInnen bereits 2002, und sie veröffentlichten ein Jahr später ihr Debütalbum "Jika Jika", wodurch sie ihren Ruf als Band des "Neuen Sounds des Jungen Südafrikas" unterstrichen. Neben Südafrika stammen die Bandmitglieder aus Mozambique und Zimbabwe und beweisen nicht nur Ländervielfalt in ihrer Gruppe, sondern auch ein instrumentales Allerlei, denn Querflöte, Violine, Mbira (auch Lamellophon genannt) treffen auf populären Bass, Gitarre, Keyboard und Schlagzeug. Kunterbunt ist denn auch ihr musikalisches Genre, das Einflüsse von Jazz, Pop und Rock beinhaltet und den typischen Sound aus dem Süden Afrikas. Ihre Musik setzen sie aber nicht nur zu Unterhaltungszwecken ein, sondern unterstützen damit auch karitative Aktionen beispielsweise 2005, als sie einen Exklusiv-Gig spielten, um auf die Desmond Tutu HIV-Stiftung hinzuweisen und dafür Spenden zu sammeln.

Anspieltipps: "Pink Confetti" klingt trotz des traurigen Inhalts erstaunlich fröhlich, und die 27-jährige Zolani Mahola bringt ihre Stimme auf diesem Song ganz wunderbar zur Geltung. Weiter geht es mit dem etwas beschwingteren "Zulu Lounge", das musikalisch - wie es der Titel bereits verspricht - in die Loungemusik-Richtung geht, und vor allem durch den Einsatz der Flöte einen besonderen siebziger Jahre-Touch bekommt. Dieses Instrument funktioniert auch bei "Desire" als absoluter Hinhörer und auf "Go Gorilla" bekommt man einfach nur Lust aufs Tanzen. Das gleiche gilt für "Manikiniki", dem auf diesem Album wohl am stärksten afrikanisch beeinflussten Song.

Weiterhören: Leni Stern und Simphiwe Dana

Freshlyground im Netz: www.freshlyground.de und auf MySpace

AVIVA-Tipp: Die sieben MusikerInnen aus Südafrika verstehen es gekonnt, ihre Musik in ein poppiges europäisches Gewand zu stecken, ohne dass dabei die afrikanischen Wurzeln zu kurz kommen. Kurzweiliger und gute Laune versprechender Pop vom schwarzen Kontinent, der die Sonne in die deutschen Gefilde holt.

Freshlyground
Ma`cheri

Label: Wrasse Records / Sony BMG, VÖ: August 2008


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Beitrag vom 15.08.2008

Silvy Pommerenke 






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