GEDOK-Berlin NEUaufnahmen - Vier Künstlerinnen aus vier Ländern - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 25.04.2008


GEDOK-Berlin NEUaufnahmen - Vier Künstlerinnen aus vier Ländern
AVIVA-Redaktion

Der Künstlerinnenverein GEDOK-Berlin stellt vom 08. Mai - 08. Juni 2008 die Arbeiten von vier neu aufgenommenen Bildenden Künstlerinnen vor. Gezeigt werden Werke aus den Bereichen Malerei,...




...Videoinstallation, Kalligrafie und Fotografie.

Die GEDOK Berlin stellt Arbeiten von vier Bildenden Künstlerinnen aus, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die doch unmittelbar Zugang zu den Arbeiten der anderen gefunden haben.

Inhaltliche und arbeitsmethodische Parallelen werden zum Beispiel in der Beschäftigung mit Mythologie und Schöpfungsgeschichte(n) sichtbar, durch den Fokus auf Licht und Transparenz, die Technik der Überlagerung, die Ausdruck findet in einem "schichtweisen" Gestalten. Titel der Ausstellung könnte deshalb auch sein: Schicht um Schicht - Transparenz - Farbe - Licht.

Zu den Künstlerinnen: Carola Czempiks (Deutschland, Malerei) Bilder wirken nicht nur wegen ihrer Oberflächenstrukturen objekthaft und dreidimensional, sie besitzen eine Spannung zwischen gewichtigen "Inhalten" und einer Leichtigkeit der Form und Farbe, die Tiefe und Dinglichkeit suggeriert. Zu Czempiks Materialien gehören Gesteinsmehle, Salz und Erde: Ursubstanzen. Ihre Themen und Motive entstammen oft fremden oder vergangenen Kulturen: Ihre Bilder ergründen Ursprünge, Elementares, Wesenhaftes.

Erika Matsunami (Japan, Videoinstallation) verbindet und transformiert in ihren Fotos, Videos und Soundcollagen die verschiedenen medialen Elemente und macht den offenen Prozess der Verwandlung sichtbar, hörbar und erlebbar. In ihren Werken spricht sie ein breites sensorisches und emotionales Spektrum an. Dabei setzt sie bewusst Improvisation ein und lässt auch "Zufallsproduktionen" zu.

Nham-hee Völkel-Song (Korea, Kalligrafie) nutzt in ihrer Kalligrafie die ureigenste Qualität der Schriftzeichen: immer das Gleiche und doch immer etwas anderes zu sein und zu bedeuten. Auch ihren Installationen und Objekten ist ein Charakteristikum der Schrift gemeinsam. Eine Vielzahl formal sehr ähnlicher Elemente weist über deren Einzelbedeutungen hinaus, schafft eine neue sinntragende und sinnlich erfassbare Einheit. Ihre Behandlung des - als "zweidimensional" empfundenen - Papiers fügt diesem nicht nur eine räumliche, sondern auch eine gedankliche Dimension hinzu: Zeichen verweisen nicht nur, sie haben ein eigenes, starkes Da-Sein.

Elisabeta Wilkens (Rumänien, Fotografie) experimentelle und dokumentarische Fotoarbeiten - es sind stark bearbeitete Fotos - gleichen einer interdisziplinären Erforschung weiblicher Träume, Sehnsüchte, Ängste und Ahnungen: Sie haben mythologische, psychologische und soziologische Komponenten. Mit Techniken wie Montage, Collage und Überblendung macht sie Ungleichzeitiges gleichzeitig und Unsichtbares sichtbar: Unbewusstes, Gedachtes und Gefühltes.

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Vernissage: Mittwoch, 07. Mai 2008, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. Mai bis 08. Juni 2008
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Freitag, 15:00 -19:00 Uhr
Samstag und Sonntag, 12:00 -16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Das Verborgene Museum
Schlüterstraße 70
10625 Berlin
Fon: 030 - 313 36 56
Eintritt frei
Weitere Informationen unter: www.dasverborgenemuseum.de

GEDOK Berlin e.V.
Kyffhäuserstraße 23
10781 Berlin
Fon: 030 - 441 39 05
E-Mail: info@GEDOK-berlin.de
Weitere Informationen zu GEDOK-Berlin finden Sie unter: www.Gedok-Berlin.de


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Beitrag vom 25.04.2008

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