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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 29.09.2009


Asian Women´s Film Festival 2009
Iella Peter

Vom 15. bis 20. Oktober 2009 ist das Festival zum zweiten Mal im Kino Arsenal zu Gast. Präsentiert werden an die 40 Filme von Filmemacherinnen aus Malaysia, Singapur, Süd- und Nordkorea, Thailand...




..., den Philippinen, China/Hongkong und Indonesien

Das Asian Women´s Film Festival 2009 wird von "ASIA UNLIMITED e.V." ausgerichtet. Eine Veranstaltungsplattform, gegründet 2007, die es sich zur Aufgabe gemacht hat den Kulturaustausch zwischen Europa und Asien zu fördern. Die künstlerische Leitung des diesjährigen Festivals obliegt der Filmemacherin und Autorin Sun-ju Choi. Ihre Themenschwerpunkte sind Rassismus, Illegalisierung und koreanische Migrationsgeschichte in Deutschland und in diesem Rahmen realisierte sie bereits mehrere Kurzfilme, darunter Arbeiten wie "Weißes Ghetto" oder "Das Integrationamärchen".

Eröffnet wird das diesjährige Festival mit "Talent Time", einer Hommage an die große malaysische Regisseurin Yasmin Ahmad, die am 25. Juli 2009 starb. Sie prägte den neuen malaysischen Spielfilm sowohl thematisch als auch ästhetisch und machte ihn international bekannt.

Auf dem ersten Asian Women´s Film Festival 2007 legten die VeranstalterInnen den Fokus auf Südkorea und seine Filmklassiker. In diesem Jahr wird das Augenmerk auf das nordkoreanische Kino gerichtet. Fünf Filme aus fast vier Dekaden geben einen kleinen Überblick über das nordkoreanische Filmschaffen, das seit der Gründung der Demokratischen Volksrepublik Korea 1948 an die hundert Spielfilme hervorgebracht hat.

Eine Auswahl des Programms:

"A School Girl`s Diary" (2006, 16.10.) schildert den nordkoreanischen Familienalltag aus der Perspektive einer Schülerin.
Heimatliebe und ländliche Entwicklung sind zentrale Themen in "A Bellflower" (1987, 17.10.).
Liebe und Politintrige treffen im Kostümfilm "The Tale Of Chun Hyang" (1980, 18.10.) aufeinander.
"Hong Gil Dong" (1987, 19.10.) ist ein Martial-Arts Film der besonderen Art.
"The Flower Girl" (1971, 19.10.) ist die opulente Adaption einer von Kim Il Sung verfassten Oper über die leidvollen Erfahrungen unter der japanischen Herrschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals werden Filme der asiatischen Diaspora und Arbeiten zum Neueren Asiatischen Kino sein. Eine Auswahl:

Asiatische Diaspora:

"Calavara Highway" (USA 2008, 19.10.) von Renee Tajima-Peña, einer der bekanntesten VertreterInnen des Asian American Movements.
In "Tiger Spirit" (Kanada/Korea 2008, 19.10.) folgt die Filmemacherin Min Sook Lee den tragischen Geschichten der im Korea-Krieg getrennten Familien.
Jenny, die Protagonistin in "Tie A Yellow Ribbon" (USA 2007, 16.10.) wurde als koreanisches Kind in die USA adoptiert und hadert mit der Bedeutung nationaler Identität.

Neueres Asiatisches Kino:

In "Lovers On The Road" (VR China/Hongkong 2008, 19.10.) von Jessey Tsang Tsui-shan folgt eine junge Frau aus Hongkong ihrem Freund nach Beijing und sucht in der flirrenden Sommerhitze nach dem Sinn des Lebens.
"Perfect Life" (VR China/Hongkong 2008, 17.10.), ein Film von Emily Tang, zeigt den einsamen Kampf und die Hoffnung zweier Frauen auf ein besseres Leben.
"We Went To Wonderland" (China/UK 2008, 18.10.) von Guo Xiaolu dokumentiert den ersten Besuch der Eltern der jungen Filmemacherin in Europa. Die Regisseurin gewann den Goldenen Leoparden des Locarno Filmfestivals 2009 für ihren Film.

Veranstaltungsort: Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
www.arsenal-berlin.de

Weitere Infos zum Asian Women´s Film Festival 2009 und das ausführliche Programm finden Sie unter: www.asianwomensfilm.de


Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:Interview mit Hito Steyerl. Die Documenta-Künstlerin präsentierte auf der "Waking Life" ihre Filme "November" und "Lovely Andrea" und sprach mit AVIVA-Berlin darüber, wie Bilder die Welt verändern können.


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Beitrag vom 29.09.2009

AVIVA-Redaktion 






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