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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2021 - Beitrag vom 22.11.2008


Asa - Deluxe Edition
Silvy Pommerenke

Das Albumcover spricht Bände: Die smarte und intellektuelle Brillenträgerin Asa lässt in einer Deluxe Edition erneut ihre Lebensfreude mit weit offenem Mund und fliegender Mähne extrovertiert heraus.




Allerdings ist ihre Musik weder wild im Sinne von heavy Rock noch introvertiert im Sinne einer Tracy Chapman, sondern Asa kreiert ein Soundgebilde von intensivem und feinem Songwriting, verpackt in Gitarren-, Soul- und Reggaetöne, die ihresgleichen suchen!

Ihren Anfang nahm Asa in Paris, siedelte aber bereits mit zwei Jahren mit ihren Eltern nach Nigeria über. Die Leidenschaft für die Stadt am Eiffelturm blieb, so dass es nicht verwunderlich ist, dass sie ihre musikalische Laufbahn von der Seine-Metropole aus startete. Aber erst musste sie die Jugendjahre in Lagos verbringen, flüchtete sich in ihre musikalischen Welten, die da hießen: Bob Marley, Marvin Gaye und Aretha Franklin.

Die Homepage der süßen und smarten Birkenstockträgerin hat neben sämtlichen Songtexten unter anderem auch ein Videofile zu bieten, auf dem sie eine akustische Coverversion des Bob Marley Klassikers "Redemption song" aufgenommen hat. Dieser Song findet sich nicht auf dem aktuellen Album wieder, da Asa sich vorbehält, eigene Lieder zu komponieren und zu texten. Als besonderes Bonmot ist er allerdings überaus hörenswert. Wie auch das komplette Debutalbum der nigerianischen Zauberkünstlerin.

Bereits im Februar 2008 erschien ihr Debut, während nun - mehr als zehn Monate später - diese Deluxe Edition herausgebracht wird, die neben einem extra Song ("Iba") auf der CD auch noch eine DVD als Bonus enthält. Live and unplugged ist die smarte und zurückhaltende Sängerin darauf zu sehen und zu hören und lässt sich nur von einem Gitarristen und einer Backgroundsängerin begleiten. Ein sehr intimes und beeindruckendes Event! Zusätzlich sind darauf noch die beiden Video-Clips von "Jailer" und "Fire On The Mountain" enthalten.

Ihr Name Asa (ausgesprochen Aaascha) bedeutet "der kleine Falke" und versinnbildlicht ihre Art von Musik: beschwingt, flügelleicht, grenzenlos und unendlich weit! Mittlerweile hat die Künstlerin sich in Paris, der Stadt der Liebe installiert, und verbindet westliche Traditionen mit afrikanischem Kulturgut. Dabei entsteht eine spannende Mischung aus Pop- und Weltmusik. Schwermütig bisweilen wie auf "Awe", unbedingt tanzbar wie bei "Jailer", extrem leichtfüßig auf "360" oder einer Mischung von Joy and pain bei dem Song "So beautiful". Asa war das absolute Debutwunder des noch jungen Jahres 2008. Unverbraucht, dem Kommerz die Stirn bietend und wurde für ihre Musik im November 2008 mit dem Prix Constantin belohnt. Die Sängerin kommentierte diese Auszeichnung folgendermaßen: "Being born in France, growing up in Lagos to be finally rewarded in Paris for my debut album brings me to think there`s some kind of destiny."

Anspieltipps: "Subway" ist gnadenlos schön! Sowohl, was die Hookline betrifft als auch den Text sowie die Intonation von Asa. Solche Lieder dürfte es ruhig öfters geben im Musikgeschehen! "Jailer" hingegen wartet mit latenten Reggaerhythmen auf, schmeichelt dem Ohr dank der Stimme Asas und ist durchaus für den lazy sunday afternoon bestimmt und "Fire on the mountain" kommt im poppigen Singer-Song-Writer-Style daher. It`s so lazy and so cool!

Asa im Netz: www.asamusic.net und auf MySpace

Weiterhören: Ayo. und Tracy Chapman

AVIVA-Tipp: Das Debutalbum des Jahres kommt nun als Deluxe Edition heraus, die zusätzlich mit einer DVD eines Unplugged-Konzertmitschnitt aufwartet. Frische Pop-Singersongwriter-Reggae-Rhythmen verpackt in eine unwiderstehlich lässige Stimme und super Melodien von der Frau aus Nigeria. Die coolen Grooves und entspannten Sounds sorgen knapp fünfzig Minuten lang für ein absolutes Hörvergnügen, des Weiteren kommt der DVD-Player auch noch mal für eine knappe Stunde in den Genuss von bewegten Bildern. Let`s stand up and say it`s "So beautiful"!

Asa
Deluxe Edition

1 CD und 1 DVD
Label: Naive (Indigo), November 2008


Kunst + Kultur

Beitrag vom 22.11.2008

Silvy Pommerenke 






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