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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 19.10.2007


Recherchereise von Mo Asumang
Sharon Adler

"Roots Germania" - Mit ihrem Regiedebut vereint Mo Asumang all ihre Fähigkeiten auch hinter der Kamera.




Mo Yaa akoma Asumang, die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers studierte Visuelle Kommunikation in Kassel und in Berlin Klassischen Gesang. Neben dem Studium jobbte sie als Tellerwäscherin, Barkeeperin, Model und Taxifahrerin. Zu sehen war Mo über 3 Jahre als Moderatorin der Pro7-Sendung "Liebe Sünde", außerdem als Moderatorin von Musiksendungen des ORB, Viva und in zahlreichen Filmrollen. Mit ihrem Regiedebut des Dokumentarfilms "Roots Germania" vereint Mo zum ersten mal all ihre Fähigkeiten auch hinter der Kamera.

"Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang!"
Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband "White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche, die das ZDF bereits am 05. November 2007 in der Reihe ´Das kleine Fernsehspiel´ zeigte.

Auf ihrer Recherchereise versucht Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von MigrantInnen zu ergründen. Den bösartig gemeinten Rat der Neonazis nimmt Mo Asumang dabei ernst: "Geh dahin, wo du hergekommen bist!". Ist das ihr Geburtsort Kassel? Oder Ghana, woher ihr Vater stammt? Aber dort gilt sie als Weiße. Doch ein Aufenthalt dort öffnet ihr die Augen für einen ganz neuen Weg, den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis zu hinterfragen. So wird Mo`s Identitätssuche ganz nebenbei auch eine spirituelle Reise zu afrikanisch und germanischen Ahnen und Kultplätzen. Doch nicht nur das. Mo mischt sich auf einer NPD-Demo unter 3.000 Neonazis, bringt Nazikader aus der Fassung, durchforstet braune Websites im Internet, und steigt in die "Himmler Gruft" der Wewelsburg hinab. Eine intensive, aber immer wieder auch ironisch-humorvolle Reise, die nicht nur dazu führt, ein persönliches Trauma abzulegen, das durch Vorurteile, Hass und Furcht zustande kam. Mo wächst den Neonazis dabei über den Kopf.
Das Projekt "Roots Germania" wird von der "Amadeu Antonio Stiftung" und "Mut gegen rechte Gewalt" unterstützt.


Buch und Regie: Mo Asumang
Kamera: Felix Leiberg
Schnitt: Karin Nowarra, Beatrice Babin
Musik/Mischung: Johannes Malfatti
Ton/Mischung: Silvio Naumann
MA Motion in Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspiel
in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg


Weitere Infos unter:
www.roots-germania.com
Mo Asumang Official Website: www.mo-asumang.de

(Quelle: MA Motion)


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Beitrag vom 19.10.2007

Sharon Adler 






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