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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 13.02.2019


Berlin Feminist Film Week 2019
AVIVA-Redaktion

Die Berlin Feminist Film Week - Berlins feministisches Filmfestival geht 2019 in die sechste Runde. Vom 7. bis zum 13. März wird es wieder ein volles Programm mit langen Spiel- und Dokumentarfilmen, Workshops, Panels und den thematischen Kurzfilmprogrammen geben. Veranstaltungsorte sind die Studio-Räume auf dem alten Gelände der UFA und das Babylon-Kino




Die Initiatorinnen: "Es freut uns ganz besonders, dass wir unser Festival in diesem Jahr erstmalig an einem filmgeschichtsträchtigen Ort austragen können: die Berliner Union-Film überlässt uns ihre Studio-Räume auf dem alten Gelände der UFA in Berlin-Tempelhof, die wir für unser Festival mit Hilfe unseres Kooperationspartners Mobile Kino in ein Festivalzentrum verwandeln werden. 1920 wurde hier der Stummfilm-Klassiker "Der Golem, wie er in die Welt kam" gedreht. Darüber hinaus bespielen wir auch wie in den letzten Jahren wieder das Babylon-Kino in Mitte."

Die Berlin Feminist Film Week, gegründet im Jahr 2014, ist ein Filmfestival, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, feministische Themen durch Filme zu erschließen. "Unsere Mission ist es, patriarchales Storytelling zu hinterfragen und Charaktere in den Vordergrund zu stellen, die aus der großen Mehrheit der weißen Cis-Männer hervorstechen. Weibliche, queere, non-binäre, trans und PoC Charaktere werden in der Filmindustrie derzeit oftmals nur als Randfiguren sichtbar und die Entwicklung hin zu einer gleichberechtigten Repräsentation geht nur langsam vonstatten.

Deshalb wollen wir eine Plattform schaffen für all diejenigen, die Filme abseits der Hollywood-Norm machen und für Kinogänger*innen, die sich in den Darstellungen des Mainstream-Kinos nicht repräsentiert fühlen."


Und weiter: "Die #metoo Debatte in der internationalen wie nationalen Filmindustrie, die es zu gesamtgesellschaftlicher Bedeutung gebracht hat, bestärkt uns darin ein Festival für Berlin auf die Beine zu stellen, das dem allgemeinen antifeministischen Backlash in der Gesellschaft wunderbare Filme von großartigen Filmemacher*innen entgegenhält."

Auch wenn das Programm noch nicht ganz vollständig ist, verraten die Initiator*innen schon einige Highlights, die sie dieses Jahr auf die Leinwand bringen.

A BETTER MAN / Regie: Attiya Khan & Lawrence Jackman / Kanada / 2017 / 79 min Diskussion mit der Filmemacherin Attiya Khan
Attiya Khan floh vor über zwanzig Jahren vor ihrem gewalttätigen Partner und konfrontiert ihn nach all dieser Zeit mit seinen Taten. Der Dokumentarfilm eröffnet eine neue Perspektive auf häusliche Gewalt und die Möglichkeit der eigenen Auseinandersetzung und Genesung. Das erste Treffen der beiden filmt Attiya und erlebt überraschend, dass Steve die Verantwortung für seine Taten übernimmt. Zum ersten Mal spricht er über die Misshandlungen, die er Attiya zugefügt hat. Der Film ist ein Dokument des Empowerments für Betroffene, sich neue Rollen in der Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt anzueignen.

RIOT NOT DIET / Julia Fuhr Mann / Germany / 2018 / 17 min
Ein goldenes Sommerkleid in XXL, das Wassereis in der Hand tropft langsam auf den Asphalt. RIOT NOT DIET entwirft eine queer-feministische Utopie fernab von abstrusen BMI-Normen und männlicher* Deutungshoheit. Statt sich für ihre ausladenden Körpermaße zu schämen, fordern die Frauen* und Queers hier selbstbestimmt Platz ein. Sie sprengen mit ihren dicken Körpern patriarchale Strukturen und genießen die eigene Leiblichkeit. In Zeiten neoliberaler Selbstoptimierung ist deine Wampe eine Demo!

IN SEARCH… / Beryl Magoko / Kenia, Deutschland / 2018 / 90 min
Die Filmemacherin Beryl Magoko wurde als Kind in Kenia Opfer von Genitalverstümmelung. Sie teilt das Schicksal von mehr als 200 Millionen Mädchen, die die dieses grausame Ritual in über 30 Ländern der Welt erleben mussten. Ihr intimer Dokumentarfilm begibt sich auf die Suche nach der Frage, wie umgehen mit den psychischen und physischen Folgen. Soll sie sich einer chirurgischen Rekonstruktion unterziehen oder nicht? Beryl Makogo trifft betroffene Frauen in Deutschland und reist nach Kenia, um den Dialog mit ihrer Mutter zu suchen.

Weitere Infos zur Berlin Feminist Film Week 2019 vom 7. bis zum 13. März 2019 unter:

www.berlinfeministfilmweek.com und www.facebook.com/berlinfeministfilmweek und www.facebook.com/events










Quelle: Pressemitteilung Berlin Feminist Film Week


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Beitrag vom 13.02.2019

AVIVA-Redaktion 






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Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
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Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

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Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

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Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

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