LOOKING AT THE STARS. Kinostart: 13. Februar 2020 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur Film



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 05.02.2020


LOOKING AT THE STARS. Kinostart: 13. Februar 2020
AVIVA-Redaktion

Associação Fernanda Bianchini - die weltweit einzige Ballettschule für blinde Menschen macht das Unmögliche möglich. Hier, im brasilianischen São Paulo, unterrichtet Fernanda Bianchini klassischen Tanz durch bloße Berührung.




Dem unvergleichbaren Inklusionsprojekt für Kinder und Erwachsene setzt Alexandre Peralta ein bewegendes filmisches Denkmal. Sein bezaubernder Dokumentarfilm "Looking at the Stars" ermutigt, nach den Sternen zu greifen, egal welche gesellschaftlichen Widerstände es gibt.

»Eine Ballerina muss immer zu den Sternen aufschauen,
auch wenn sie diese nicht sehen kann.«
Fernanda Bianchini

Mehr zum Film

Mitten im brasilianischen São Paulo liegt die Ballettschule "Associação Fernanda Bianchini". Die jungen Frauen und Männer, die hier den klassischen Tanz lernen, sind genauso entschlossen, diszipliniert und voller Hoffnung, wie alle jungen TänzerInnen. Und sie sind blind. Die weltweit erste und einzige Ballettschule für Blinde baut statt auf Blut, Schweiß und Tränen, auf Berührungen, Gehörsinn und vor allem: Mut. Für Fernanda Bianchinis TänzerInnen ist die Schule ein sicherer Hafen und die Bühne ein Ort, an dem sie frei und unabhängig sein können.

Geyza erblindete mit neun Jahren und ist heute Primaballerina und Ballettlehrerin an Fernandas Schule. Wenn sie tanzt, sieht ihr niemand an, wie unsicher sie sich oft in ihrem Alltag fühlt. Nach ihrem lang ersehnten Hochzeitstag hofft sie, ihr Privatleben mit ihrer Ballettkarriere vereinen zu können. Und die 14-jährige Thalia, die in der Schule oft gemobbt und gemieden wird, ertanzt sich ihre Unabhängigkeit – und hat dabei endlich echte FreundInnen gefunden.

Über die Ballettschule

"Fernanda Bianchini´s Association of Ballet and Art for Blind People" (AFB) ist die weltweit erste und einzige Ballettschule für Blinde. Die bahnbrechende Methode, mit der hier im Tanzunterricht gearbeitet wird, ist von einzigartigem künstlerischem und integrativem Wert. Die Schule, die vor allem junge Frauen und Männer aus einkommensschwachen Familien in und um São Paulo unterstützt, begann ihre Arbeit 1995 mit nur zehn SchülerInnen. Fernanda Bianchini entwickelte eine eigene Unterrichtsmethode, um das zu ermöglichen, was als unmöglich galt. Das Erlernen des klassischen Tanzes durch Berührung und Wiederholung der Bewegung wurde zu einem wegweisenden Verfahren. Die unglaubliche Ausdauer und intensiven Proben führten schließlich dazu, dass die blinden TänzerInnen Einladungen zu renommierten Festivals auf der ganzen Welt erhielten.

Die Ballettschule finanziert sich maßgeblich durch Spenden und unterrichtet heute über 300 SchülerInnen unterschiedlichen Alters, die zumeist sehbehindert sind. Derzeit beschäftigt die AFB 13 TanzlehrerInnen, darunter eine der Protagonistinnen im Dokumentarfilm, die blinde Geyza Pereira da Silva, die in der Schule selbst ausgebildet wurde.

Mehr Infos zur Ballettschule:
www.associacaofernandabianchini.org
globaldanceinitiative.com

LOOKING AT THE STARS
Originaltitel: "Olhando para as Estrelas"
Land: Brasilien
Regie: Alexandre Peralta
Drehbuch: Alexandre Peralta, Melissa Rebelo Kerezsi
Kamera: Alejandro Ernesto Martinez B., Guan Xi
Schnitt: Alexandre Peralta
Produktion: A I Peralta Produções Cinematográficas
Verleih: W-film
Dauer: 89 Minuten
Sprachfassung: OmdU
FSK: ab 0 Jahren
Kinostart: 13. Februar 2020
Barrierefrei im Kino mit Audiodeskription und Untertiteln für Gehörlose über die App GRETA

Mehr zum Film, Trailer und Kinotermine unter: stars.wfilm.de, www.wfilm.de/looking-at-the-stars/kinotermine
und www.facebook.com/lookingatthestarsDE








Quelle/Copyright: W-film


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Beitrag vom 05.02.2020

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KINDER DER HOFFNUNG. Kinostart 4. November 2021

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KINDER DER HOFFNUNG von Yael Reuveny
Seit zehn Jahren lebt die israelische Regisseurin Yael Reuveny (SCHNEE VON GESTERN) in Berlin. In Super-8-Aufnahmen aus ihrer Kindheit und Kurzporträts ihrer Mitschüler*innen in Israel heute dokumentiert sie, was aus den Träumen und Idealen ihrer Generation geworden ist. KINDER DER HOFFNUNG kommt zum Jahrestag der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ins Kino.
Mehr zum Film, der Trailer und Kinotour unter: www.filmkinotext.de/kinder-der-hoffnung.html

MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

PLAN A – Was würdest du tun? Ab 9. Dezember 2021 im Kino

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PLAN A – Was würdest du tun?
1945 plant eine Gruppe Holocaust-Überlebender die größte Racheaktion der Geschichte: Für jeden jede/n ermordete/n Jüdin/Juden soll ein/e Deutsche/r sterben. Doch kurz bevor der erste Giftanschlag ausgeführt werden kann, wird der Plan aufgedeckt.
Mehr zum Film, Kinotour mit Filmgespräch, den teilnehmenden Kinos und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/plan-a

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

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Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

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 Roamers – Follow your Likes
Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

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Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
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Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
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