Paris, je t´aime - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur Kino



AVIVA-BERLIN.de im Juli 2021 - Beitrag vom 14.02.2007


Paris, je t´aime
Barbara Lanz

Eine Stadt. Eine Leidenschaft. Eine Sprache: Liebe. 18 Film-Miniaturen einer ganz besonderen Stadt.




"Ein Paar, das in wenigen Wochen heiraten möchte, streunt streitend über den Friedhof Père Lachaise. Die Frau erkennt in diesem Moment, dass sie unmöglich ein Leben lang mit der Humorlosigkeit ihres zukünftigen Mannes leben kann und möchte die Hochzeit absagen. Doch plötzlich erscheint der Geist von Oscar Wilde und führt die entscheidende Wendung herbei..."

Dieser Film ist eine Collage, die Paris einmal von anderen, unbekannten Seiten präsentiert. So vielfältig wie Paris selbst, zeigt der Film ein Kaleidoskop an Eindrücken einer der romantischsten Metropole der Welt.
Gedreht in 18 verschiedenen Arrondissements, führen die einzelnen Episoden am Ende zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.

Die Idee war simpel: RegisseurInnen aus aller Welt sollten eine kleine Geschichte über ein romantisches Intermezzo in Paris erzählen. Dabei sollte jede/r Filmemacher/in ihre oder seine völlig eigene Vision verfolgen dürfen, gleichzeitig aber die Intention der Produzenten im Hinterkopf behalten:
"Paris, je t´aime" sollte nicht das Postkarten - Paris zeigen, das wir alle kennen. Es soll das Paris der Gegensätze zeigen, eine Stadt, in der sich alle gesellschaftlichen Schichten und die unterschiedlichsten Kulturen bunt mischen. Und da die meisten beteiligten Regisseure nicht in Paris leben, verströmen noch fast alle Episoden einen Hauch des Staunens.

"Die große Herausforderung für die Regisseure bestand darin, eine romantische Begegnung in unter fünf Minuten zu schildern", erklärt Produzentin Ossard. "Und mit einem vergleichsweise geringen Budget. Doch niemand fühlte sich in seiner Kreativität eingeschränkt. Viele freuten sich sogar, einmal wieder im Kurzfilm-Genre arbeiten zu können, mit dem ihre Karriere einst begann."

AVIVA-Tipp: Ein Film zum Lachen, Weinen, Gruseln, Genießen. Verschiedenste Geschmäcker werden bei diesem Film getroffen, wenn nicht sogar richtig zur Entzückung gebracht. Für die triste Winterzeit eine wunderschöne Entführung aus dem Alltag.



Paris, je t´aime
RegisseurInnen: Olivier Assayas, Fréderic Auburtin & Gérard Depardieu, Sylvain Chomet, Joel & Ethan Coen, Wes Craven, Alfonso Cuarón, Christopher Doyle, Richard Lagravenese, Vincenzo Natali, Alexander Payne, Bruno Podalydès, Walter Salles & Daniela Thomas, Oliver Schmitz, Nobuhiro Suwa, Tom Tykwer, Gus van Sant, Gurinder Chadha, Isabel Coixet
DarstellerInnen: Steve Buscemi, Gérard Depardieu, Nick Nolte, Natalie Portman, Marianne Faithfull, Gena Rowlands, Ben Gazzara, Miranda Richardson, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Fanny Ardant, Elijah Wood, Emily Mortimer, Rufus Sewell, Maggie Gyllenhaal, Ludivine Sagnier, Willem Dafoe, u.v.a.
Dauer: 120 min
Produziert in Frankreich 2004/05
FSK: unbekannt
Kinostart: 25. Januar 2007

www.parisjetaime-film.de


Kunst + Kultur > Kino

Beitrag vom 14.02.2007

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

. . . . PR . . . .

 Roamers – Follow your Likes
Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

. . . . PR . . . .

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

. . . . PR . . . .

Iris Schürmann-Mock - Frauen sind komisch
Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.aviva-verlag.de


Kooperationen

GEDOK-Berlin
Paula Panke
RuT - Rad und Tat e.V.
Begine