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AVIVA-BERLIN.de im März 2021 - Beitrag vom 18.04.2015


achtung berlin - new berlin film award. 15. bis 22. April 2015 mit Veranstaltungen in sechs Festivalkinos. Preisverleihung am 21. April
AVIVA-Redaktion

Das Filmfestival für neues deutsches Kino aus Berlin und Brandenburg startet mit Wettbewerben in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger sowie Kurzfilm in seine elfte Ausgabe.




Die für den new berlin film award nominierten Filme werden dieses Jahr in den Kinos Kino International, Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz, Passage Kino, Filmtheater am Friedrichshain, Tilsiter Lichtspiele und erstmals in den Neuen Kammerspielen in Kleinmachnow gezeigt. Die elfte Festivalausgabe wurde am 15. April im Kino International mit dem Spielfilm LICHTGESTALTEN von Christian Moris Müller feierlich eröffnet. Danach erfolgte zunächst ein Rückblick ins Jahr 2014 mit der Vorführung der sechs damals ausgezeichneten Preisträger_innenfilme. Die diesjährige Preisverleihung findet erstmals am vorletzten Tag des Festivals, dem 21. April, im Babylon statt. Der 22. April wird zum achtung berlin Kinotag, an dem neben Programmwiederholungen einige der Preisträgerfilme der elften Ausgabe noch einmal zu sehen sind.

Made in Berlin-Brandenburg, Wettbewerb und Herzstück des Festivals, versammelt eine Auswahl abendfüllender Spiel- und Dokumentarfilme sowie mittellange und kurze Filme. Die Preise werden in allen Kategorien durch unabhängige Fachjurys aus dem Bereich Film verliehen.

Im Spielfilm-Wettbewerb stehen Filme mit hohem Production Value und prominenten Schauspielbesetzungen neben den "jungen Wilden", die ihre Filme ohne Förderung und zuweilen auch ohne Drehbuch realisieren. Wie etwa "Limbo", der Beitrag der jungen dänischen Regisseurin Anna Sofie Hartmann, die ihr Drama um das Coming of Age einer schüchternen Dorfschülerin mit homoerotischer Neigung zu ihrer unkonventionellen Lehrerin fast komplett mit Laiendarsteller_innen besetzte (zu sehen am Mo, 20. April, 19:15 Uhr, im Filmtheater am Friedrichshain, sowie am Di, 21. April, 17.30 Uhr, im Babylon 2). Im Wettbewerb für Dokumentarfilm sind neben international preisgekrönten Filmen sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit vertreten. Die Künstlerin und Regisseurin Isabella Gresser feiert Deutschlandpremiere mit "Müdigkeitsgesellschaft", worin sie über intensive Begegnungen mit dem Berliner Philosophen Byung-Chul Han das moderne Phänomen der Selbstausbeutung thematisiert, die Betroffene oftmals durch Depressionen und Burnout bezahlen. (Vorführungen am So, 19. April, 16:00 Uhr im Babylon 1 und Mo, 20. April, 18:00 Uhr im Babylon 3).
In den Wettbewerben für Mittellange Film und Kurzfilme wird oftmals gegen alle internationalen Kurzfilmfestivalkonventionen verstoßen. Denn anders als der Langfilm mit seinem meist starren dramaturgischen Korsett ist der kürzere Film ein offenes Genre, in dem fast alles erlaubt ist: Hier wird elliptisch erzählt, kunstvoll dokumentiert, die kognitive Wahrnehmung gekitzelt, an tiefer liegende Gefühle appelliert und die eigene moralische Haltung geprüft, zuweilen auch geschmunzelt. Tanja Bubbel legt davon Beweis ab in ihrem gerade mal 14minütigen Beitrag "Spielplatz", der die zwiegespaltenen Gefühle einer jungen Frau angesichts der Kinderfrage beleuchtet (Vorführung im Rahmen des Kurzfilm-Programms 2 am Fr, 17. April, 21:30 Uhr, Filmtheater am Friedrichshain; Sa, 18. April, 22:00 Uhr, Babylon 2; So, 19. April, 18:00 Uhr, Tilsiter Lichtspiele).
Schauspielerin und Filmemacherin Maria Hengge porträtiert in ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm - "SIN & ILLY STILL ALIVE" - zwei junge Frauen am Abgrund, deren Freundschaft ein Gratwanderung zwischen Einander-Halt-Geben und In-den Abgrund-Ziehen ist. Aufführung am: Sa, 18. April, 22:15, Babylon 1 und So, 19. April, 20:15 Uhr, Babylon.

Über diese Kategorien hinaus werden Auszeichnungen vergeben durch den Verband der deutschen Filmkritik (VDFK) und die Ökumenische Jury, außerdem ein "Exberliner film award".
Das Filmprogramm ist abgerundet durch die Branchentage, Filmgespräche und natürlich Partys bis zum Sonnenaufgang in angesagten Berliner Clubs. Und ja, auch Stars & Sternchen tummeln sich in den Festivalkinos, in der gewohnt entspannten Atmosphäre und auf Augenhöhe mit dem Publikum.

Das vollständige Wettbewerbs-Programm, sowie die Sektionen Berlin Highlights, Berlin Documents und die Preisträger_innenfilme 2014 finden sich unter: achtungberlin.de
Der Festivalkatalog kann auf allen zugehörigen Veranstaltungen gekauft oder digital eingesehen werden unter: issuu.com/achtungberlin
Es gibt für jeden Film die Möglichkeit, ein Online-Ticket zu erwerben. Zwei Wege führen zum Online-Ticket: Entweder über den offiziellen Ticket-Shop: www.achtunberlin.de/tickets oder über die Filmseiten unter Programm. Der Ticket-Link befindet sich dort bei den jeweiligen Filmen direkt unter den Aufführungszeiten. Eintrittskarten für alle Filme des Festivals können auch bei den beteiligten Festivalkinos reserviert oder gekauft werden. Die Eintrittspreise belaufen sich auf 8,50 Euro, ermäßigt 7 Euro, 5 Euro für Inhaber_innen der Yorck-Jahreskarte.


(Quelle: Presseinformationen, www.achtungberlin.de)


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Beitrag vom 18.04.2015

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