Digitale Ausstellung der GEDOK Berlin. Verwandlung - Inszenierung - Rollenspiel - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur Kultur live





 

Chanukka 5782




AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 07.04.2020


Digitale Ausstellung der GEDOK Berlin. Verwandlung - Inszenierung - Rollenspiel
AVIVA-Redaktion

Digitale Präsentation mit Videorundgang von 17 Bildenden und Angewandten Künstlerinnen als Forscherinnen im Labor (LAB) der zeitgenössischen Kunst. Aufgrund der Corona-Vorsorge kann die Ausstellungen nicht wie gewohnt eröffnet werden. Digitale Ausstellung vom 17. April – 10. Mai 2020. Digitale Vernissage: 17.04.2020, ab 17 Uhr, Freischaltung auf www.GEDOK-berlin.de




Teilnehmende Künstlerinnen: Aenne Burghardt, Annette Rischer-Spalink, Britta Clausnitzer, Burghild Eichheim, Eva Kreutzberger, Frauke Beeck, Gertraude Pohl, Gritt Klaasen, Giuliana Del Zanna, Jeanne Fredac, Julia Büttelmann, Katrin Salentin, Pia Fischer, Renate Schweizer, Susanne Isakovic, Ulrike-Martha Zimmermann, Verena Kyselka

Im Rahmen der Jahresplanung 2020 der GEDOK Berlin beschäftigen sich Künstlerinnen mit unterschiedlichen Fragestellungen auf verschiedenen Ebenen mit Ida Dehmel (1870 - 1942), der Gründerin der Bundes - GEDOK 1926. Die Kunstförderin Dehmel rief 1926 die "Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine" ins Leben und stärkte dadurch maßgeblich Frauen in den Bereichen der Bildenden, Angewandten, Darstellenden Kunst, der Musik und Literatur.

Ausgangspunkt für die Überlegungen des 2. LABs (Labors), das Künstlerinnen ohne KuratorInnen selbst organisieren und durchführen, waren historische Schwarz-Weiß Fotos von Ida Dehmels Verkleidungen und Inszenierungen. Verwandlung, Rollenspiel, Kostüm, Spiel mit der Identität, der Inszenierung des Körpers und seiner Hülle, Mode als Stichwörter. Ida Dehmel als Frau zur Wende vom 19. ins 20igste Jhd. hat die Inszenierung ihres Körpers und ihrer Persönlichkeit in wechselnden Hüllen geliebt. Die grafisch interessante Kleidung Ida Dehmels als moderne Ikone der Reformbewegung verweist auf die Wiener Werkstätten und den Jugendstil. Die Frau als Gesamtkunstwerk, die sich in der (privaten) Öffentlichkeit inszeniert, in der Gesellschaft, im Kunstsalon, in den Salons, zu Hause, bei Einladungen.

Die Lust an der Verwandlung und Inszenierung beschäftigt uns als Bildende und Angewandte Künstlerinnen einhundert Jahre später ebenfalls. Das LAB "Verwandlung - Inszenierung - Rollenspiel" nimmt diese Lust als Impuls auf.
Aufgrund der Corona-Vorsorge können Ausstellungen nicht wie gewohnt eröffnet werden.
Die GEDOK Berlin ist bestrebt, das Kunstgeschehen in der Stadt in dieser besonderen Zeit mitzugestalten. So wird die geplante Ausstellung dieses Mal in digitaler Form online präsentiert und dann ebenfalls in gedruckter Form als Katalog vorliegen.
Parallel dazu stellen 4 der Künstlerinnen ihre Arbeiten in der Galerie aus, die dann in Video- und Fotodokumentationen auf der Website und den Social Media Profilen der GEDOK Berlin zu erleben sein werden.

Jeweils ein Statement im digitalen Dialog wird einer ausgewählten Arbeit der 17 "Forscherinnen" im Labor der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt und zeigt die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen an das große Thema. Das Spiel, die Maske, die Rolle, der Schmuck, Verweise auf Kunstgeschichte und Politik, die Verwandlung in ein anderes Selbst, die Inszenierung des Raumes werden mit den Mitteln der Malerei, Fotografie, der Collage, Zeichnung und textiler Objekte herausgefiltert und dargestellt.

Ausstellungsort: GEDOK GALERIE, Suarezstr. 57, 14057 Berlin-Charlottenburg
Öffnungszeiten: 24/7-Verfügbarkeit online. Die Galerie bleibt aufgrund der Corona-Vorsorgemaßnahmen während der Ausstellungsdauer für den Publikumsverkehr geschlossen.

Telefon: 030 - 441 39 05, E-Mail: info@GEDOK-berlin.de
Mehr Informationen zur GEDOK-Berlin unter:
www.Gedok-Berlin.de und www.facebook.com/GEDOKGalerieBerlin


Kunst + Kultur > Kultur live

Beitrag vom 07.04.2020

AVIVA-Redaktion 






AVIVA-News bestellen
  AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter



KINDER DER HOFFNUNG. Kinostart 4. November 2021

. . . . PR . . . .

KINDER DER HOFFNUNG von Yael Reuveny
Seit zehn Jahren lebt die israelische Regisseurin Yael Reuveny (SCHNEE VON GESTERN) in Berlin. In Super-8-Aufnahmen aus ihrer Kindheit und Kurzporträts ihrer Mitschüler*innen in Israel heute dokumentiert sie, was aus den Träumen und Idealen ihrer Generation geworden ist. KINDER DER HOFFNUNG kommt zum Jahrestag der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ins Kino.
Mehr zum Film, der Trailer und Kinotour unter: www.filmkinotext.de/kinder-der-hoffnung.html

MITRA. Kinostart: 18.11.2021

. . . . PR . . . .

MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

. . . . PR . . . .

Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

. . . . PR . . . .

Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

. . . . PR . . . .

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

. . . . PR . . . .

 Roamers – Follow your Likes
Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

. . . . PR . . . .

Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

. . . . PR . . . .

Iris Schürmann-Mock - Frauen sind komisch
Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.aviva-verlag.de

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

. . . . PR . . . .

Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de


Kooperationen

GEDOK-Berlin
Paula Panke
RuT - Rad und Tat e.V.
Begine