Romy Schneider. Wien - Berlin - Paris. Sonderausstellung in der Deutschen Kinemathek - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Kunst + Kultur Kultur live



AVIVA-BERLIN.de im Dezember 2021 - Beitrag vom 30.11.2009


Romy Schneider. Wien - Berlin - Paris. Sonderausstellung in der Deutschen Kinemathek
Claire Horst

Romy Schneider war einer der wenigen wirklichen Weltstars aus Deutschland. Ihr Leben und Werk würdigt das Museum für Film und Fernsehen mit einer Sonderausstellung vom 5.12.2009 bis zum 30.05.2010.




Die am 23. September 1938 geborene Schauspielerin Romy Schneider war die Tochter berühmter Eltern. Sowohl ihr Vater Wolf Albach-Retty als auch ihre Mutter Magda Schneider waren erfolgreiche SchauspielerInnen, von deren Erbe sie sich mühevoll befreien musste. Welterfolg erlangte Romy Schneider ab 1955 mit ihrer Rolle in "Sissi", einer Filmreihe über die österreichische Kaiserin. Von ihrem Image als "süßes Mädel", das in der Nachkriegszeit begeistert aufgenommen wurde, konnte Romy Schneider sich nur schwer lösen, obwohl ihr mit "Der Swimmingpool" 1968 der Neustart in einem neuen Genre gelang.

Ihr Leben, das auf der einen Seite von Glamour bestimmt war, umfasste auch Phasen der Depression und des Tablettenmissbrauchs. Elf Monate nach dem Unfalltod ihres vierzehnjährigen Sohnes starb Schneider 1982 an Herzversagen. Sie wurde 43 Jahre alt. Unzählige Bücher, Zeitschriften, Filme beschäftigen sich bis heute mit ihrer Biographie. So wurde im November 2009 in der ARD der Fernsehfilm "Romy" ausgestrahlt. Die Hauptdarstellerin Jessica Schwarzwurde dafür am 26. November 2009 mit dem Filmpreis "Bambi" ausgezeichnet. Zusammen mit dem Film strahlte die ARD die 30-minütige Biographie "Romy Schneider – eine Nahaufnahme" aus. Die Regisseurin Julia Benkert zeichnet darin den privaten und künstlerischen Werdegang der Schauspielerin nach und entwirft ein differenziertes Bild aus Interviews mit FreundInnen Schneiders, Filmausschnitten und Fotos.

Weniger mit der Person Schneider als mit ihrem oft vernachlässigten filmischen Oeuvre der Schauspielerin will sich dagegen die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen beschäftigen. In drei Räumen auf einer Fläche von 450 Quadratmetern zeigt die Ausstellung das filmische Schaffen von Romy Schneider. Die Schau ist in fünf werkbiographisch geordnete Themenbereiche gegliedert. Gezeigt werden Dokumente, Briefe, Plakate, Kostüme und Kleinobjekte, außerdem Fotografien, die zum Teil aus privaten Sammlungen stammen. Jeder Themenbereich wird durch eine audiovisuelle Installation ergänzt. Diese sind der Darstellungskunst Romy Schneiders gewidmet und gehen auf die Besonderheiten ihrer Rollen ein.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit.

Ausstellungsort
Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
Filmhaus am Potsdamer Platz, 4. Etage
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Telefon: 030-300 90 30
Email: info@deutsche-kinemathek.de
www.deutsche-kinemathek.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr, Donnerstag: 10–20 Uhr, Montags geschlossen

Eintrittspreise
6 Euro, 4,50 Euro ermäßigt, SchülerInnen 2 Euro


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Beitrag vom 30.11.2009

Claire Horst 






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KINDER DER HOFFNUNG. Kinostart 4. November 2021

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KINDER DER HOFFNUNG von Yael Reuveny
Seit zehn Jahren lebt die israelische Regisseurin Yael Reuveny (SCHNEE VON GESTERN) in Berlin. In Super-8-Aufnahmen aus ihrer Kindheit und Kurzporträts ihrer Mitschüler*innen in Israel heute dokumentiert sie, was aus den Träumen und Idealen ihrer Generation geworden ist. KINDER DER HOFFNUNG kommt zum Jahrestag der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ins Kino.
Mehr zum Film, der Trailer und Kinotour unter: www.filmkinotext.de/kinder-der-hoffnung.html

MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

PLAN A – Was würdest du tun? Ab 9. Dezember 2021 im Kino

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PLAN A – Was würdest du tun?
1945 plant eine Gruppe Holocaust-Überlebender die größte Racheaktion der Geschichte: Für jeden jede/n ermordete/n Jüdin/Juden soll ein/e Deutsche/r sterben. Doch kurz bevor der erste Giftanschlag ausgeführt werden kann, wird der Plan aufgedeckt.
Mehr zum Film, Kinotour mit Filmgespräch, den teilnehmenden Kinos und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/plan-a

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

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Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

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 Roamers – Follow your Likes
Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

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Iris Schürmann-Mock - Frauen sind komisch
Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.aviva-verlag.de

fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
Alle Infos, der Trailer und Termine unter: www.walterkaufmannfilm.de


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