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AVIVA-BERLIN.de im November 2021 - Beitrag vom 29.10.2010


Izis - Paris der Träume
AVIVA-Redaktion

Der humanistische Fotograf Izis ist in Europa weitgehend unbekannt geblieben. Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigen das Institut Français Berlin und der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V...




... 300 seiner Werke, um den Künstler auch in Deutschland populär zu machen.

Am 17. Januar 1911 wurde Israëlis Bidermanas in Litauen geboren, schon mit 19 Jahren verließ er sein Heimatland um im "Paris seiner Träume" sein Glück zu finden. Dort eröffnete er ein Studio und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Portraitfotografie. Die Zeit der deutschen Besatzung verbrachte er im Limousin. Später nahm er das Pseudonym "Izis" an und machte sich einen Namen, indem er Porträts der französischen WiderstandskämpferInnen schoss.

Nach dem Krieg war er als freier Journalist tätig und arbeitete ab 1949 als Pressefotograf für die Zeitschrift "Paris Match". Sein erstes Buch veröffentlichte er 1950 unter dem Titel "Paris des Rêves", welches ein großer Erfolg wurde. Für diese Veröffentlichung hatte er einige SchriftstellerInnen darum gebeten, seine Fotos mit ihren Texten zu unterstreichen. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er noch viele solcher Bücher, von denen unter anderem "Le Cirque d´Izis" von 1965 und sein Buch von 1968 über Chagall, einen persönlichen Freund, zu nennen sind. 1951 war Izis als einer der fünf "French Photographers" im MoMA in New York zu sehen. Er war vor allem dank seiner Portraits von Persönlichkeiten wie Jean Cocteau, Colette und Édith Piaf bekannt geworden.

1980 starb Izis in Paris. Bis zum Schluss hatte er sich geweigert, seine Werke auch in Berlin zu präsentieren. Sein Sohn, Manuel Bidermanas, wünscht sich nun, das zu tun, was sein Vater nie tun konnte. Das Werk seines Vaters in Berlin zu zeigen, "dem Zentrum der europäischen kulturellen Ausstrahlung". Der runde Geburtstag des Künstlers wird nun mit einer Doppelausstellung gefeiert. Im Institut Français Berlin sind Aufnahmen zur Reihe "Izis und das Portrait, Chagall und Zirkustraum" (1949–1965) zu sehen. Zeitgleich zeigt die Ausstellung im Willy-Brandt-Haus Fotografien wie den "Traum vom Paradies" (1950-1953), den "Londoner Traum" (1952-1953) oder "The Queen´s People" von 1953.

Die Werke werden im Rahmen des 4. Europäischen Monats der Fotografie Berlin 2010 gezeigt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit.


Izis – Paris der Träume. Doppelausstellung:

Willy-Brandt-Haus

Stresemannstr. 28
10963 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei, Ausweis erforderlich

Institut Français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin
Öffnungszeiten: Mo. 14-18 Uhr, Di. und Fr. 14-19 Uhr, Mi. und Do. 12-19 Uhr, Sa. 11-15 Uhr
Eintritt frei

Beide Ausstellungen sind bis zum 23. Januar 2011 zu sehen.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter:

und www.institut-francais.fr

(Quellen: Institut Français und arts.jrank.org)


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Beitrag vom 29.10.2010

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KINDER DER HOFFNUNG. Kinostart 4. November 2021

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KINDER DER HOFFNUNG von Yael Reuveny
Seit zehn Jahren lebt die israelische Regisseurin Yael Reuveny (SCHNEE VON GESTERN) in Berlin. In Super-8-Aufnahmen aus ihrer Kindheit und Kurzporträts ihrer Mitschüler*innen in Israel heute dokumentiert sie, was aus den Träumen und Idealen ihrer Generation geworden ist. KINDER DER HOFFNUNG kommt zum Jahrestag der Ermordung von Jitzchak Rabin im Jahr 1995 ins Kino.
Mehr zum Film, der Trailer und Kinotour unter: www.filmkinotext.de/kinder-der-hoffnung.html

MITRA. Kinostart: 18.11.2021

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MITRA
Inspiriert vom Schicksal seiner Familie erzählt Regisseur Kaweh Modiri die Geschichte der Iranerin Haleh, die 37 Jahre nach der Hinrichtung ihrer Tochter die Frau wieder trifft, die sie dafür verantwortlich macht. Paraderollen für Jasmin Tabatabai, Shabnam Tolouei und Singer-Songwriter Mohsen Namjoo, der auch die Filmmusik komponierte.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/mitra

Das Glück zu leben - The euphoria of being. Ab 30.09.2021 im Kino

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Das Glück zu leben - The euphoria of being
Dokumentarfilm von Réka Szabó über die Entstehung einer Tanzperformance, in der die 90-jährige Éva Fahidi im getanzten Dialog mit einer jungen Tänzerin über ihr Leben und Schicksal erzählt, als einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.filmkinotext.de/das-glueck-zu-leben

Zuhurs Töchter. Kinostart am 04.11.2021

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Zuhurs Töchter
Das Regie-Team Laurentia Genske und Robin Humboldt zeichnet in ihrem neuen Werk das Porträt der beiden Transgender-Teenager Lohan und Samar, die in ihrer neuen Heimat Deutschland endlich ihre weibliche Identität entfalten können.
Mehr zum Film und der Trailer unter: www.camino-film.com/filme/ zuhurstoechter

Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris

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Unda Hörner - Scharfsichtige Frauen. Fotografinnen in Paris
Biografische Porträts der Fotokünstlerinnen, Porträtfotografinnen und Fotoreporterinnen Marianne Breslauer, Gisèle Freund, Dora Maar und Lee Miller im Paris der 1920er und 1930er Jahre.
Mehr Informationen zum Buch und Bestellung unter: www.ebersbach-simon.de

Online: Die Videoaufzeichnung der Panel-Diskussion "Fragmented Narratives"

Erinnerungspolitiken im Spiegel von Rassismus und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Mit Dr. Lea Wohl von Haselberg, Veronika Kracher, Dr. Ingrid Strobl, Dr. Michal B Ron. Moderiert von Sharon Adler. Im Rahmen der Ausstellung mit Werken von Elianna Renner und Sharon Paz bei alpha nova & galerie futura

Roamers – Follow your Likes, Kinostart: 22. Juli 2021

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 Roamers – Follow your Likes
Der Dokumentarfilm ROAMERS erzählt von der Suche "Digitaler Nomaden" auf der Jagd nach dem nächsten, perfekten Moment nach Sinn und Halt in einer neuen, digitalen Welt unzähliger Möglichkeiten.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour in Anwesenheit der Regisseurin Lena Leonhardt unter: www.camino-film.com/filme/roamers

Dear Future Children. Ab 14. Oktober 2021 im Kino

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Dear Future Children
Drei Länder, drei Konflikte, drei Frauen und ein ähnliches Schicksal: Doch sie haben nicht vor aufzugeben: Hilda in Uganda, Rayen in Santiago de Chile, und Pepper in Hongkong. Sie kämpfen weiter. Für ihre und unsere zukünftigen Kinder.
Mehr zum Film und Termine der Kinotour unter: www.camino-film.com/filme/dearfuturechildren

Iris Schürmann-Mock – Frauen sind komisch. Kabarettistinnen in Porträt

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Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Maren Kroymann, Carolin Kebekus ... In zehn ausführlichen und fünfzig kurzen Porträts stellt die Journalistin und Autorin die Königinnen der Kleinkunst vor. Ihre Disziplinen: Comedy, Poetry Slam, Tanz, Pantomime, Chanson, Rap.
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fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Walter Kaufmann – Welch ein Leben! Bundesweiter Kinostart am 30.9.21

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Walter Kaufmann. Welch ein LebenDie Lebensgeschichte des jüdischen Schriftstellers und Korrespondenten Walter Kaufmann vom Kindertransport nach Großbritannien über die DDR und um die ganze Welt erzählt dieser berührende Film.
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