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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 06.08.2009


Lenka - Lenka
Katharina Liese

Nach etlichen Filmrollen und dem Erfolg bei "Decoder Ring", startete die Australierin Lenka 2006 ihre Solokarriere. Mit dem Debütalbum präsentiert sie eine Auswahl an selbstverfassten Popsongs...




...angesiedelt zwischen Melancholie und Optimismus.

"Die Platte ist eine Art Stimmungs-Verstärker", so die Musikerin.
Lenka spricht in ihren Songs Themen an wie komplizierte Beziehungen, Trennung oder Herzschmerz. Doch anders als vielleicht erwartet ist das Album keinesfalls eine Mischung deprimierender und trauriger Melodien. Der sanfte Gesang, dem man gerne lauscht, strahlt Zuversicht aus und geht auf eine leichte Art an diese Themen heran.
"Ich mag es nicht, wenn die Menschen deprimiert sind. Ich will sie aufmuntern.", erklärt sie und genau das gelingt der 30jährigen Musikerin mit ihren Songs.

Lenkas erste musikalische Erfahrungen in der Kindheit im australischen Outback gehörten als Tochter eines Jazzmusikers zum Pflichtprogramm.
"Ich wurde gezwungen, Klavier und Trompete zu lernen, aber ich habe es einfach nur gehasst", erinnert sie sich. "Meine Eltern haben mich bestochen, indem sie mir versprachen, ich dürfte mir Ohrlöcher stechen lassen, wenn ich eine bestimmte Note in meiner Musikprüfung schaffe. Sobald ich das Zeugnis hatte, ließ ich mir die Ohren stechen und hängte den Musikunterricht an den Nagel."

Bereits im Teenager-Alter stand die Künstlerin im Rampenlicht. Sie sammelte Schauspielerfahrungen im Unterricht mit Cate Blanchett am "Australian Theatre for Young People".
"Cate war sehr leidenschaftlich, sehr inspirierend und lustig. Durch sie habe ich mich in die Schauspielerei verliebt und sie verschaffte mir auch meinen ersten Profi-Job", erzählt Lenka.
Der "punk-ass art school student", wie sie sich selbst nennt, ergatterte Filmrollen in erfolgreichen Independent-Filmen wie "The Dish" oder "Lost Things".

Bald widmete sich Lenka jedoch wieder der Musik und sie wurde Sängerin der Band "Decoder Ring". Für den Soundtrack zum Indie-Film "Somersault" erhielten die MusikerInnen einige Auszeichnungen wie den "Australian Film Institute Award" in der Kategorie "Best Original Music Score" oder den "Australian Screen Sound Guild Award" für den "Soundtrack of the Year".
Die Band nahm ein weiteres Album auf, doch Lenka entschied sich, als Solo-Künstlerin durchzustarten. Sie pendelte zwischen den USA, Europa und Australien. 2007 zog sie schließlich von Sydney nach Los Angeles.

Etliche Labels umwarben sie und letztlich entschied sie sich für eine Zusammenarbeit mit Epic.
"Als ich ihnen erklärte, welche Vorstellungen ich hinsichtlich meiner Karriere habe, waren sie sehr angetan und sagten: ´Wir wollen dir eigentlich nur dabei helfen, deine Ideen umzusetzen´", erzählt sie. "Es ist zwar ein Majorlabel, aber die Philosophie ist die eines Indies."

Anspieltipps:

"Knock knock" zeigt auf liebevolle Weise Lenkas Dankbarkeit einem Menschen gegenüber, der immer für sie da ist und sie aufbaut, wenn ihr Leben aus den Fugen gerät. "You always know what to say, to make me feel like everything´s okay"
Die Single "Trouble is a friend" wird am 16. Oktober 2009 aus dem Album ausgekoppelt, ein Song, der sofort ins Ohr geht.
"Live like you´re dying" - eine wundervolle Liebeserklärung an das Leben. Mit ihrer feinen Stimme drückt Lenka Lebensfreude und Optimismus aus und animiert die ZuhörerInnen, jeden Tag so zu genießen, als sei es der letzte.
Lenka stellt das Leben als "The Show" dar. Für die Aufnahmen hatte die sympathische Sängerin die schöne Idee, alle ihre FreundInnen ins Studio einzuladen, "damit sie den Refrain wie ein betrunkener Tavernen-Chor singen", erklärt sie. "Die australische Folksängerin Missy Higgins war auch dabei."

Die Streicher zu "Don´t Let Me Fall" wurden vom Komponisten David Campbell dirigiert. Produzent Mike Elizondo (Fiona Apple, Jay-Z etc.) unterstützte Lenka und ermöglichte ihr, die Aufnahmen in den historischen "Capitol Records Studios" stattfinden zu lassen.
"Es war wirklich außergewöhnlich, in einem Studio mit neun Streichern zu sein, die David dirigierte", sagt sie. "Normalerweise hocke ich in einer schäbigen Garage und mache meine Musik, das war für mich ziemlich luxuriös.", erklärt Lenka auf ihre herrlich unkomplizierte Art.

Im Rahmen ihrer Tour trat Lenka am 21. September 2009 auch in Berlin, im Postbahnhof, auf.

Lenka im Netz: www.lenkamusic.de

AVIVA-Tipp: Lenka - ein wundervolles Debütalbum einer Künstlerin, der es mit ihren Songs gelingt, Menschen mit akutem Liebeskummer durch ihre zuversichtliche Art Abhilfe zu verschaffen und nach vorne blicken zu lassen. Bestens geeignet ist es aber auch einfach nur, einen Sommertag, umgeben von lieben FreundInnen und mit einer Weißweinschorle in der Hand, ausklingen zu lassen. Durch die Leichtigkeit der Melodien bekommt man Lust auf weitere Songs. Hörenswerte Lieder mit Ohrwurm-Charakter!

LENKA
Lenka

Label: Sony Music, VÖ August 2009


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Beitrag vom 06.08.2009

AVIVA-Redaktion 






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