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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 15.06.2010


Katie Meluas - The House
AVIVA-Redaktion

Für ihr viertes Album hat sich die 25-jährige Britin unterschiedlichster Inspirationen bedient - Entstanden ist ein musikalisch abenteuerlustiges und textlich ausdrucksvolles Werk.




Während ihre drei bisherigen Alben "Call Off The Search", "Piece By Piece" und "Pictures" sie als außergewöhnlich begabte Sängerin etabliert haben, zeigt "The House" die Weiterentwicklung der Künstlerin und die Erkundung von neuem Terrain. Das Album wurde von William Orbit produziert, der eigens aus seinem selbst auferlegten Ruhestand als Produzent zurückkehrte, um mit Katie zu arbeiten.

Die für ihre Balladen bekannte Katie Melua enttäuscht keine Sekunde, was sich mit der Feinfühligkeit von "Red Balloons", der verwundeten Neugier von "I´d Love To Kill You", der bedingungslosen Liebe von "No Fear Of Heights" und dem tragischen Verrat des Titeltracks zeigt. Und auch Katies Interpretation von "The One I Love Is Gone", geschrieben vom "Vater des Bluegrass" Bill Munroe, ist schlichtweg überwältigend.

Vielleicht wird Katies spannende Kreativkurve in den schnelleren Stücken sogar noch offensichtlicher. "Tiny Alien" mit seinem charmant-schrägen Folk und die eigenwillige Electro-Rock-Nummer "God On The Drums, Devil On The Bass" haben ihren Platz neben der berauschenden Unbeschwertheit von "A Happy Place" und dem burlesken "A Moment of Madness" gefunden. Gleichzeitig ergänzen das hypnotische "Twisted" und der orchestrale Pop von "Plague Of Love" die epische Beharrlichkeit und Dramatik der neuen Single "The Flood".

"Dieses Mal wollte ich mich nicht ausschließlich von musikalischen Werten aus der Vergangenheit inspirieren lassen, sondern auch die Zukunft einbeziehen. Zum einen, indem ich die Werte akzeptiere die in der zeitgenössischen Musik geschätzt werden und zum anderen, indem ich sie weiter nach vorne projizierte. Dabei habe ich festgestellt, dass man sich nur weit genug in beide Richtungen vorzuwagen braucht, um an exakt demselben Punkt anzukommen. Diesen Gedanken empfand ich als so befreiend, dass ich mich sehr viel weniger davor gescheut habe, meine Emotionen auszudrücken, konventionelle Song-Strukturen herauszufordern und dabei der Einfachheit zu erlauben, die Seele zu berühren, wie sie es so häufig tut", erklärt Katie.

Mit Ausnahme von "The One I Love Is Gone" wurden alle Stücke auf "The House" von Katie allein oder in Kooperation mit anderen KünstlerInnen geschrieben. Neben den fünf Songs, die aus ihrer Kollaboration mit Guy Chambers hervorgegangen sind, tat sie sich bei "Red Balloons" mit ihrer langjährigen Freundin, der Sängerin/Songwriterin Polly Scattergood, zusammen, "Twisted" und "Plague Of Love" entstammen einer Zusammenarbeit mit Rick Nowels, und "God On The Drums, Devil On The Bass" ist ein Gemeinschaftswerk von Katie und ihrem Manager Mike Batt. Neben seinem Beitrag als Executive Producer des Albums wurde Mike von William außerdem für die Orchesterarrangements des Albums rekrutiert.

Katie zählt zu den erfolgreichsten britischen KünstlerInnen des letzten Jahrzehnts, und die Veröffentlichung von "The House" kündigt eine neue Phase ihrer musikalischen Karriere an. Wie William selbst sagt: "Das Vergnügen, Katie zu kennen, besteht unter anderem darin, dass man sich ständig fragt, was sie als nächstes tun wird."

AVIVA-Tipp: Auch auf musikalisch neuen Wegen bezaubert Katie Melua ihre Fans wieder mit zwölf Songs zwischen Leichtigkeit und Melancholie. "The House" ist der perfekte Soundtrack für lange Sommerabende, ohne je in den Verdacht der Seichtigkeit zu geraten.


Katie Melua
The House

Label: Dramatica
Erschien am 21. Mai 2010

Katie Melua im Netz: www.katiemelua.com


Weiterhören auf AVIVA-Berlin:

Katie Melua - Collection (CD und DVD, 2008)

Katie Melua - Pictures (2007)

Katie Melua - Piece by Piece (2005)

Katie Melua - Call of the Search (2004)



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Beitrag vom 15.06.2010

AVIVA-Redaktion 






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