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AVIVA-BERLIN.de im Februar 2021 - Beitrag vom 03.03.2011


Alex Winston - Sister Wife
Kristina Auer

Mit den sechs erfrischenden Songs dieses Mini-Albums legt die erst 21-jährige Singer/Songwriterin und Multi-Instrumentalistin aus Detroit ein eindrucksvolles Debüt hin. Bereits jetzt gilt Alex...




...Winston als eine der spannendsten NewcomerInnen des Jahres 2011.

Alex Winstons Markenzeichen ist die hohe, glockenklare Stimme, die an Sängerinnen wie Kate Bush erinnert. Ihr Songwriting wiederum fasziniert aufgrund seiner ungewöhnlichen Wendungen, gepaart mit einem aufgekratzten, unverbrauchten Sound.

Schon früh wurde Alexandra Winston von ihren musikbegeisterten Eltern ermutigt, selbst Musik zu machen. Sie lernte mehrere Instrumente, darunter Gitarre, Schlagzeug und Klavier, und nahm Unterricht in Operngesang. Als Teenagerin begann sie, ihre eigenen Lieder zu schreiben. Winston verließ das College, als sie das Angebot bekam, als Support für Chuck Berry auf US-Tournee zu gehen. Anschließend zog die junge Künstlerin nach New York, wo sie in Clubs und Bars auftrat.

Bei den Aufnahmen zu "Sister Wife", Winstons erstem Mini-Longplayer, standen der talentierten Musikerin bereits das erfolgreiche New Yorker Produzenten-Duo The Knocks und der Londoner Charlie Hugall zur Seite, der auch Hit "You got the Love" von Florence and the Machine produzierte.

"Sister Wife" beginnt unvermittelt mit einem sprudelnden Synthesizer, welcher der Hörerin das Gefühl gibt, der erste Song "Locomotive" sei schon in vollem Gange und sie hätte den Anfang verpasst. Die folgende Einleitung lässt dann aber doch noch etwas Zeit zum Eingewöhnen, bevor Winstons markante Stimme mit einer eingängigen Melodie einsetzt.
Beim Titelsong "Sister Wife" setzt der Gesang dagegen sofort ein und wird von wummernden Bässen und Schlagzeug begleitet. Der Song besticht vor allem durch den Kontrast zwischen zurückgehaltener Strophe und dem melodiösen, euphorischen Refrain.
"Don´ t Care About Anything" hingegen beginnt hingegen als klassische Singer/Songwriter-Nummer mit organischen Gitarren-Klängen, während der folgende Refrain auf wundersame Weise an den Soundtrack zu einem Karl-May-Film erinnert.
Bei "Choice Notes" werden neben Winstons künstlerischem Talent auch die Fähigkeiten der Produzenten deutlich, welche die teils wuchtigen, teils tänzerischen Rhythmen auf originelle und witzige Art mit einem klimpernden Klavier vermischen und im Verlauf des Songs auch Harfe und Glockenspiel einfließen lassen. "Sweet James" wiederum erinnert mit seiner strahlend hellen Melodie und Background-Chor etwas an einen Discohit der 70er Jahre.
Mit dem herausragenden "Fingers And Toes" wird das beeindruckende Erstlingswerk schließlich harmonisch abgerundet. Der wunderschöne Song beginnt mit einem melancholischen Klavier und einer zarten Gesangsmelodie, bevor es sich über dem Klangteppich von Pauken und Streichern in einen fröhlich-romantischen Popsong verwandelt.

AVIVA-Tipp: "Sister Wife" ist das durch und durch erfreuliche Debüt einer jungen Künstlerin, deren beinahe schon beängstigendes Talent jede Faser ihrer Musik durchdringt. Aus ihren verspielten und originellen Songs spricht viel Lebensfreude, die bei den HörerInnen große Hoffnungen auf noch kommende Werke wecken. Von Alex Winston wird in Zukunft noch viel zu hören sein, soviel macht dieses Mini-Album deutlich.

Weitere Infos finden Sie unter:

Myspace-Profil von Alex Winston

Alex Winston
Sister Wife

Label: Heavyroc Records/PIAS/Rough Trade
VÖ: 11.02.2011

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Julia Stone - The Memory Machine

Joanna Newsom - Ys

Florence and the Machine - Lungs

(Quelle: PIAS, musicremedy.com)


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Beitrag vom 03.03.2011

AVIVA-Redaktion 






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