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AVIVA-BERLIN.de im Oktober 2021 - Beitrag vom 20.02.2009


Alela Diane - To Be Still
Tatjana Zilg

Narrativer Pop, Gospel Folk und Cowgirl Blues sind der Wind in den Segeln ihres auditiven Bootes. Auch wenn sie 2006 mit "The Pirate´s Gospel" debutierte, sollte sie nicht unbedingt als ...




… draufgängerische Piratenbraut eingeschätzt werden. Beim ersten Vorbeiziehen-lassen wirken ihre bitterzarten Songs etwas zurückhaltend, nicht aggressiv kämpferisch, aber auf jeden Fall fesselnd melodramatisch.

Alelas glasklare Stimme wird mit dunkelromantischen Melodien verziert, unterlegt von Akustik-Gitarren, Banjo, Mandoline, sanfter Percussion und Streicher-Essenzen. Die Songs von "To Be Still" laden unaufdringlich charmant zum Träumen ein - ebenso wie zum Nachdenken, Bereuen und Verzeihen.
Begeistert hat sie damit schon viele Musikprofis, gleich ihr Debut erhielt von den INTRO-Schreiberlingen das Prädikat "Ein ergreifendes Meisterwerk. Unverzichtbar!".

Ihr eigener Weg zur Musik war ohne Hindernisse. Ihre Eltern sind beide MusikerInnen und zogen ihre Kinder in der Goldgräberstadt Nevada City in Nordkalifornien auf: Eigentlich eine stilvolle Kulisse für eine werdende Nu Country-Songwriterin. Alela Diane wollte sich aber nicht von zu engen Begrenzungen einschränken lassen. Sehr innovativ ging sie an ihr Musikschaffen heran, genau wie ihre Kollegin Joanna Newsom, die in derselben Stadt aufwuchs.

Zwei Jahre lang widmete sich Alela Diane dem Geburtsprozess ihres zweiten Albums.
"It began in Portland, OR and was finished in scatters between tours at my dad´s home studio in Nevada City, CA. I wanted to record this collection of songs using arrangments which would represent them in their finest form. These songs requested more instrumental filigree than those on ´The Pirate´s Gospel´. It was challenging to delicately yet purposefully incorporate instrumentation into songs that I was so used to sing by myself. I was determined to make it work, because I wanted percussion! I wanted to hear the lonesome bow of the violin! I heard many harmonies in my head, and so I set out to capture them" erzählt sie selbst.

"Take Us Back" integriert diese an die Urinstinkte appellierenden Violinen-Klänge perfekt und schickt sie zu einem Rendezvous mit Alelas bittersüßem Gesang. Gemeinsam ebnen beide einen Weg in verborgene Seelen-Inseln, wo der Leidenschaft vor rationalem Denken noch der allererste Rang gebührt. Naturverbunden wirken die Songs von "To Be Still" oft, ohne je esoterisch zu werden. Stattdessen beinhalten sie Referenzen an die besten InterpretInnen der (Nu) Country Musik wie Johnny Cash und Neko Case. Wobei die gebürtige Goldgräberin auch gerne mit Gypsy Folk flirtet und eine warmherzige Stimmung herbeiruft – unter anderem in "The Alder Trees" und dem mystischen "My Brambles".
"Age Old Blue" verführt mit einem hohen, mädchenhaften Gesang, der in einem reizvollen Kontrast zu einem maskulinen, dezent eingesetzten Background-Gesang steht. Ein prägnanter Beat, durch den kontinuierlichen Schlag an eine schamanische Trommel erinnernd, steht bei "The Ocean" im Vordergrund.

Weiterhören: Jolie Holland und Lavender Diamond

Alela Diane im Netz: www.aleladiane.com und auf Myspace

AVIVA-Tipp: Cowgirl-Romantik vereint sich mit Gypsy-Folk und den vielfältigen Möglichkeiten gegenwärtigen Songwritings zu einem magisch schönen Sound, der viel Anregungen bietet für abenteuerreiches, intuitives Kopfkino. Gerne würde man sich mit der scheuen Künstlerin auf eine Reise über endlose, wunderschöne Meere begeben und noch mehr über die Hintergründe erfahren, die sie diese sehnsuchtsvolle und zugleich hoffnungsfrohe Musik entwerfen ließen.

Alela Diane
To Be Still

Label: Fargo Records, erschienen Februar 2009



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Beitrag vom 20.02.2009

AVIVA-Redaktion 






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