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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 07.11.2003

Hoppenstedt - Leitende Männer und Frauen der Wirtschaft 2003
Ilka Fleischer

Das aktuelle "Telefonbuch de luxe" der F√ľhrungskr√§fte scheint mehr als die eklatante Unterrepr√§sentanz von Frauen in den oberen Etagen der deutschen Wirtschaft wider zu spiegeln...




"Fast zehn Prozent aller Manager sind Frauen", so lautete noch vor wenigen Wochen die Schlagzeile der Hoppenstedt-Analyse "Frauen im Management", bei der eine Profil-Auswertung der mehr als 80.000 gr√∂√üten deutschen Unternehmen in 27 Wirtschaftszweigen mit rund 295.000 F√ľhrungskr√§ften vorgenommen wurde. "Gesch√§ftsf√ľhrer, Vorstandsmitglied oder gar Chief Executive Officer: Immer mehr Frauen besetzen herausragende Managementpositionen in der Wirtschaft," hie√ü es optimistisch in der Pressemeldung.

In der soeben erschienenen Ausgabe des jährlich publizierten Nachschlagewerkes "Leitende Männer und Frauen der Wirtschaft 2003" scheint sich allerdings ein Sinneswandel abzuzeichnen: "Das männliche Geschlecht dominiert weiterhin. Der Frauenanteil liegt, wie in den vergangenen Jahren, nur bei 5%." Angesichts der markanten Unterschiede zu den USA, wo mittlerweile fast die Hälfte der Spitzenjobs in Frauenhand sind, mögen die inkonsistenten Statistiken hinsichtlich deutscher Geschlechter-Verhältnisse in Entscheidungspositionen unbedeutend erscheinen.

Allerdings verleitet die Prozent-Spanne von 5% nat√ľrlich zu Spekulationen: Angefangen bei der Frage, ob wom√∂glich so viele Frauen in so kurzer Zeit tats√§chlich die "Chefsessel" verlassen haben - und wenn ja, warum. √úber den Zweifel, ob die Datenbasis so instabil sein kann, dass es zu derartigen Verschiebungen kommt. Bis hin zu der Frage, ob die pessimistischeren 5% die Folge einer bewussten "Untertreibung" der HerausgeberInnen darstellen - wom√∂glich als Bestandteil einer politischen Strategie, die durch √úberzeichnung der Verh√§ltnisse den gesellschaftlichen Handlungsdruck erh√∂hen will? ,-)

Neben vielen anderen Erkl√§rungs-Modellen bietet sich nat√ľrlich auch noch die Annahme, dass die gek√ľrzten 5% schlicht aus dem - wie-auch-immer-motivierten - Selektions-Verfahren der Hoppenstedt-Redaktion resultieren. Denn nur sie "entscheidet jedes Jahr, wer in dieses Handbuch kostenfrei aufgenommen wird." Die jetzt erschienene 51. Ausgabe des Nachschlagewerkes umfasst entsprechend "Daten und Fakten" zu 54.000 deutschen F√ľhrungskr√§ften - darunter 95% m√§nnlichen Geschlechts. Anders als der Titel nahe legt, handelt es sich jedoch nicht allein um das Top-Personal deutscher Unternehmen, sondern auch um die f√ľhrenden K√∂pfe der wichtigsten Verb√§nde, Beh√∂rden und Organisationen. Neben den herk√∂mmlichen Telefonbuch-Daten finden sich Angaben zu Vorstandsposten, Aufsichtsmandaten, Mitgliedschaften in wichtigen Organisationen und Verb√§nden, Geburtsdatum, Titel, Berufsbezeichnung, Funktions- und Verantwortungsbereichen sowie zu akademischen Graden und Auszeichnungen.

5% hin oder her: Das renommierte Personenlexikon bleibt ein aufschlussreiches Nachschlagewerk f√ľr alle, die sich f√ľr das "Macht-Potential" ihres Gegen√ľbers und die Verzweigungen der Old- und New-Boys-Netzwerke interessieren - ob zum Kl√ľngeln, Bek√§mpfen, Kollaborieren, Abgucken, Unterwandern, Partizipieren oder schlicht zum Bestaunen.




Leitende Männer und Frauen der Wirtschaft 2003
Hoppenstedt Firmeninformationen
Gebundene Ausgabe - 1600 Seiten -
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
ISBN: 3873620197
EUR 358,45


Weitere Infos und Bestellmöglichkeit unter www.hoppenstedt.de




Veranstaltungs-Tipp:

Am 20.11.2003 findet im Rahmen der Berliner Wirtschaftsgespr√§che ein UnternehmerInnenforum unter dem Titel "Managing Diversity: Chancen f√ľr (mehr) Frauen im Management?" statt.
    Podium:
  • Dr. Norbert Bensel, Vorstand Personal der Deutschen Bahn AG
  • Ursula Kriete, Bereichsleiterin Personal der Berliner Volksbank eG
  • Margarete Kr√ľmpel, European Womens Management Development Network (EWMD)
  • Prof. Dr. Sibylle Peters, Otto von Guericke-Universit√§t Magdeburg
  • Renate Schmidt, Bundesministerin f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Moderation: Birgitt W√§hlisch (ergolog)
Nähere Infos und Anmeldung unter www.Berliner-Wirtschaftsgespraeche.de



Literatur Beitrag vom 07.11.2003 Ilka Fleischer 





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