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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 17.01.2008

Ratschlag f├╝r Demokratie nimmt Arbeit auf
AVIVA-Redaktion

Prominente BerlinerInnen aus Wirtschaft, Kunst und Politik, Medien, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften und Verb├Ąnden gr├╝ndeten am 14.1.08 im Berliner Rathaus den "Ratschlag f├╝r Demokratie".



Die Gr├╝nderInnen wollen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus setzen sowie die vielf├Ąltigen Initiativen in der Stadt unterst├╝tzen, die f├╝r Demokratie und Toleranz arbeiten. Kampagnen und Veranstaltungen sollen eine Signalwirkung f├╝r demokratisches Engagement setzen. Aufrufe gegen rechtsextreme Aktivit├Ąten in der Stadt z├Ąhlen ebenso dazu wie die Solidarit├Ąt mit Opfern rassistischer Gewalt.

Den Gr├╝nderkreis des Ratschlags bilden Dagmar Reim, Intendantin des Rundfunks Berlin Brandenburg (rbb), Ren├ę Gurka, Gesch├Ąftsf├╝hrer von Berlin Partner, Prof. Klaus Staeck, Pr├Ąsident der Akademie der K├╝nste sowie Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin f├╝r Integration, Arbeit und Soziales. Die InitiatorInnen wollen sich dreimal j├Ąhrlich treffen.
Der Ratschlag hat sich am Montag, den 14.01.08 auf einen Fahrplan bis zum ersten ├Âffentlichen Auftritt im Mai 2008 verst├Ąndigt. Dort will sich der Rat mit einer "Berliner Erkl├Ąrung" pr├Ąsentieren und eine Kampagne vorstellen. Die Gesch├Ąftsstelle, die der Senat finanziert, soll in K├╝rze ihre Arbeit aufnehmen.

An der Gr├╝ndungsveranstaltung haben neben dem Gr├╝nderkreis teilgenommen:
Nils Busch-Petersen, Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer des Handelsverbandes, Berlin-Brandenburg e.V.,
Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur "Der Tagesspiegel",
Safter Çinar, Vorstandssprecher des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg e.V.,
Jan Eder, Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer der Industrie- und Handelskammer zu Berlin,
Dr. Andreas Eberhardt, Gesch├Ąftsf├╝hrer des Vereins Gegen Vergessen - f├╝r Demokratie e.V.,
Jakob Hein, Autor,
Cherno Jobatey, Moderator,
Anetta Kahane, Vorstandsvorsitzende der Amadeo Antonio Stiftung, Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin,
Helmut L├Âlh├Âffel, Vorstand der Veolia Stiftung,
Walter Momper, Pr├Ąsident des Abgeordnetenhauses von Berlin,
J├╝rgen Reents, Chefredakteur "Neues Deutschland",
Marianne Rosenberg, S├Ąngerin,
Public Image GmbH,
Dieter Scholz, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg,
J├╝rgen Wittke, Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer der Handwerkskammer Berlin, Wolfram Schweizer, TV.Berlin,
Joachim Stoltenberg, "Berliner Morgenpost",
Tom Stryck, Senatsverwaltung f├╝r Bildung, Wissenschaft und Forschung, Susanne Stumpenhusen, Ver.di Landesbezirksvorsitzende,
Gerhard Zeitz, Oberkonsistorialrat der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz.

Der Ratschlag geht auf eine Initiative des Berliner Senats zur├╝ck, der Mittel f├╝r die organisatorische Absicherung bereitstellt. "Der Ratschlag soll aber kein Gremium des Senates, sondern der Berliner Gesellschaft sein", so die Senatorin f├╝r Integration, Arbeit und Soziales Dr. Heidi Knake-Werner. "Wir Berlinerinnen und Berliner kommen aus rund 180 L├Ąndern. Wir leben von unserer Vielfalt und den kulturellen und religi├Âsen Verschiedenheiten. F├╝r eine Kultur des Respekts und gegen Rassismus und Antisemitismus sollten wir gemeinsam auftreten und unsere demokratische Stadt stark machen. Mit dem Ratschlag f├╝r Demokratie haben wir die Chance, weite Kreise f├╝r ein solches Berlin zu gewinnen."

Die regionalen Schwerpunkte rechter Gewalt in Berlin sind: Pankow, Lichtenberg, Mitte und Neuk├Âlln. In vier Bezirksverordnetenversammlungen sitzen seit 2006 rechtsextreme Parteien. Der Senat wird daher zuk├╝nftig Schwerpunkte setzen auf Projekte, die sich st├Ąrker als bisher auf Zielgruppen und Problemkieze konzentrieren. Das Zentrum f├╝r Antisemitismusforschung empfiehlt "die Arbeit mit problemauff├Ąlligen und straff├Ąllig gewordenen Personen mit relativ geringem Bildungsniveau st├Ąrker zu unterst├╝tzen". Daran will sich auch der "Ratschlag f├╝r Demokratie" beteiligen.

(Quellen: LPD & Tagesspiegel)

Weitere Infos zu Organisationen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
Amadeu Antonio Stiftung: www.amadeu-antonio-stiftung.de

Mut gegen rechte Gewalt: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

Laut gegen Nazis: www.lautgegennazis.de

Berliner Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus: http://www.berlin.de/lb/intmig

Public Affairs Beitrag vom 17.01.2008 AVIVA-Redaktion 





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