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AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 04.10.2002

12 Aktionen nach der Wahl - Forderungen der Initiative D21 an Politik & Wirtschaft...
Sharon Adler

Der Forderungskatalog der Initiative D21 zur Gestaltung der Informationsgesellschaft wurde an die Bundesregierung ├╝bergeben. Die Entwicklung der IT-Gesellschaft muss gepusht werden...



um den langfristigen Aufschwung zu schaffen. Politik, Wirtschaft und IT-Unternehmen m├╝ssen das Internet transparent f├╝r alle B├╝rgerInnen machen. Die 1999 gegr├╝ndete Initiative ist ein Zusammenschluss von 300 branchen├╝bergreifenden Unternehmen. Ziel des gemeinn├╝tzigen Vereins ist es, in Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung den Wandel und die Erneuerung von der Industrie- zur Informationsgesellschaft in Deutschland anzukurbeln und die Impulse f├╝r die vielf├Ąltigen Chancen der Informationstechnologien f├╝r Aufschwung, Wachstum und Besch├Ąftigung zu nutzen. D21 will einen Beitrag zur Modernisierung leisten, die in den n├Ąchsten vier Jahren die Entwicklung der Informationsgesellschaft in Deutschland entscheidend voranbringen soll.

Die Initiative D21 hat der Bundesregierung einen 12 Punkte-Forderungs-Katalog vorgelegt. Zu jedem der Themen wurden konkrete Forderungen und Vorschl├Ąge formuliert. Die zentralen Themen, Forderungen und Ausz├╝ge ihrer Inhalte sind:

  • Internationale Vergleichbarkeit - Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Entwicklung der IT-Gesellschaft in Deutschland anhand internationaler Kriterien zu messen. D21 pl├Ądiert f├╝r die Schaffung eines "Internet-Barometers".
  • Digitale Chancen - pauschale Geb├╝hren f├╝r Internetzug├Ąnge. Mehr zielgruppenspezifische Inhalte. Barrierefreies Internet (Technikfreundlichkeit, ├ľffentliche Internet-Zug├Ąnge)
  • Digitale Wirtschaft - UMTS muss promotet werden. Der Aufbau der Breitbandtechnologie muss bei Politik & ├ľffentlichkeit als Schl├╝sselfaktor f├╝r die wirtschaftliche Entwicklung gesehen und in das Solidarpaket II aufgenommen werden.
  • Frauen und IT - durch spezifische Programme + Projekte (Girl┬┤s Day, Idee-IT) sollen mehr M├Ądchen und Frauen in Technik, Informatik und Naturwissenschaft gebracht werden. Laut Eurobarometer stimmten 67% aller Europ├ĄerInnen f├╝r mehr Frauen in der wissenschaftlichen Forschung. Genderaspekte m├╝ssen in IT- + Technikstudieng├Ąngen bei Studium, Aus- und Weiterbildung ber├╝cksichtigt werden.
  • F├Ârderung der IT-Nutzung in Ostdeutschland - Projekte wie "Frauen ans Netz" und "Schulen ans Netz" sollen eine spezielle Ausrichtung auf Ostdeutschland bekommen.
  • IT und Gesundheit - Der Arzneimittelhandel im Internet muss zugelassen werden um n├Âtige Einsparungen durchzusetzen. Die Nutzungsm├Âglichkeiten von Versichertenkarten m├╝ssen erweitert werden. Vernetzung der Partner im Gesundheitswesen und die aktive Nutzung der elektronischen Signatur.
  • Arbeitsmarktpolitik im Informationszeitalter - Flexible Gestaltung des Arbeitsrechts. Abschaffung des Gesetzes zur Scheinselbstst├Ąndigkeit. Die Vorschl├Ąge der Hartz-Kommission sollen realisiert werden. E-Learning soll verst├Ąrkt eingesetzt werden.
  • Verbraucherschutz - Vergabe von G├╝tesiegeln f├╝r Anbieter von G├╝tern im Internet, um die Akzeptanz von E-Commerce zu vergr├Â├čern und das Verbrauchervertrauen zu st├Ąrken. Gleichzeitig sollen die VerbraucherInnen gezielter ├╝ber die G├╝tesiegel informiert werden.
  • Bildung und Qualifikation - Computer in allen Schulen plus Unterricht in Neuen Medien. "Medienkompetenz" muss in die PISA-Studie und andere Teste mitaufgenommen werden. Schul-Server in kommunalen Rechenzentren.
  • E-Government und E-Democracy - In der k├╝rzlich abgeschlossenen E-Town-Studie der Initiative D21 wurden die Internet-Auftritte aller deutschen Gro├čst├Ądte im E-Government verglichen. Analysiert wurden 82 kommunale Internet-Auftritte von St├Ądten ├╝ber 100.000 Einwohnern in den Kategorien "Elektronische Verwaltung", "Elektronische Demokratie" und "Nutzerfreundlichkeit". Dabei wurde sehr deutlich, dass In den Bereichen E-Democracy und E-Administration dringend Ma├čnahmen zur Verbesserung der Verwaltung hinsichtlich Transparenzen, B├╝ndelungen und Kooperationen getroffen werden m├╝ssen. Damit soll eine vernetzte Welt f├╝r einen Allen zug├Ąnglichen B├╝rgerservice geschaffen werden.

Obwohl AVIVA-Berlin nicht mit allen Forderungen konform geht, unterst├╝tzen wir nat├╝rlich grunds├Ątzlich Initiativen wie diese. Aber zum Beispiel die Forderung, die Vorschl├Ąge der Hartz-Kommission in die Praxis umzusetzen, st├Â├čt bei uns auf heftigen Widerspruch. Besonders f├╝r alleinerziehende Frauen sind diese Vorschl├Ąge nicht akzeptabel. Ebenso f├╝r Teilzeitbesch├Ąftigte.

Internet muss prinzipiell als "Emanzipationsmedium" begriffen werden, dass sowohl f├╝r Nutzer als auch f├╝r Nutzerinnen grenz├╝berschreitende kommunikative M├Âglichkeiten bietet. In diesem Sinne: Lesen Sie uns!

Weitere Informationen:
www.initiative21.de
www.politik-digital.de
www.europa-digital.de
oder per Mail unter kontakt@initiative21.de

Public Affairs Beitrag vom 04.10.2002 Sharon Adler 





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