PETA zeigt Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe an - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de Public Affairs
AVIVA-Berlin .
.
P
R
.
.

Finanzkontor
AVIVA-Berlin > Public Affairs AVIVA-Newsletter bestellen
AVIVA-Berlin auf Facebook AVIVA-Berlin auf twitter
   Aviva - Home
   Veranstaltungen in Berlin
   Women + Work
   Public Affairs
   Politik + Wirtschaft
   Diskriminierung
   Veranstaltungen in Berlin
   Kultur
   J√ľdisches Leben
   Interviews
   Literatur
   Music
   Sport
   E-cards
   Gewinnspiele
   Werben bei uns
   About us
   Frauennetze
 


Happy Birthday AVIVA




AVIVA wishes you a happy and peaceful New Year 2018




Aviva-Berlin.de

Versatel






 



AVIVA-BERLIN.de im Mai 2018 - Beitrag vom 22.01.2008

PETA zeigt Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe an
Stefanie Denkert

Die Tierrechtsorganisation wird Anzeige erstatten gegen den Präsidenten des ZZF und seine Vizepräsidentin wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. PETA fordert zudem ein Heimtierschutzgesetz.



Anlässlich der Messe Heim-Tier & Pflanze vom 18. bis 27.01.2008 in Berlin, veranstaltet vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF, weist die Tierrechtsorganisation PETA-Deutschland e.V. darauf hin, dass der Verband keine (personellen) Konsequenzen aus den von PETA -Deutschland e.V. aufgedeckten Missständen gezogen hat.

PETA-Deutschland e.V. hatte in ihrer j√ľngsten Recherche die erschreckenden Zust√§nde in deutschen Zootierfachhandlungen entdeckt, darunter auch in den Betrieben der beiden ZZF-Pr√§sidenten. √úber zwei Jahre lang wurde verdeckt ermittelt und die erst vor kurzem im ARD-Verbund ver√∂ffentlichten Bilder zeigen die erschreckende Normalit√§t hinter der sauberen Fassade des Zootierfachhandels: Unter den Augen der zust√§ndigen Veterin√§r√§mter geh√∂ren tote Reptilien, verkr√ľppelte Tiere, v√∂llig artfremd gehaltene Wildtiere, gewaltsam get√∂tete Kaninchen, die als Frostfutter im Internet angeboten werden, und v√∂llig inkompetente MitarbeiterInnen zum Alltag vieler Zoofachgesch√§fte.

PETA fordert ein generelles Verbot f√ľr den Verkauf von Tieren √ľber den Zootierfachhandel sowie ein Heimtierschutzgesetz (aufgeschrieben 1998 in der Koalitionsvereinbarung zwischen Rot-Gr√ľn), das die Haltung von Tieren in Privathaushalten regelt. Ein Verbot f√ľr den Verkauf von Wildtieren ist ohnehin l√§ngst √ľberf√§llig. PETA r√§t allen TierfreundInnen, keine Zoohandlung zu betreten, die Lebendtiere anbietet.

"J√§hrlich befinden sich Millionen Lebewesen in einem quasi rechtsfreien Raum. Die Tiere sind der Willk√ľr und der Profitmaximierung gesch√§ftst√ľchtiger Menschen unterworfen, die sie als "St√ľck" anpreisen. Selbst in den L√§den des Pr√§sidenten und der Vizepr√§sidentin des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe fand man √ľberf√ľllte K√§fige, tote oder verhaltensgest√∂rte Tiere", so Dr. Haferbeck, wissenschaftlicher Berater bei PETA.

Die fehlende Transparenz √ľber die Herkunft der Tiere l√§sst vermuten, dass die angebotenen Tiere aus √ľblen Massenzuchtanlagen z.B. in Osteuropa kommen. Der Tropenfisch im Wohnzimmer wird dagegen aus dem Meer gefangen, vielfach unter Einsatz von Gift, das die Tiere l√§hmt. Laut dem Berliner Tierschutzbeauftragten sterben 90% der importierten Fische, so PETA.
Ein besonderes Schicksal erfahren laut PETA die "Ladenh√ľter": Als "Frostfutter" f√ľr Schlangen und Reptilien landen sie zu Schn√§ppchenpreisen bei Spezialanbietern. Eine veterin√§r√§rztliche Untersuchung bestellter "Frosttiere" best√§tigte den Verdacht, dass sie auf strafrechtlich relevante Weise get√∂tet wurden.

Aufgrund der zunehmenden Tieraussetzung von nunmehr auch exotischen Tieren, wie z.B. Schlangen, reagierte das Land Hessen mit einer Gesetzesinitiative, die das Halten exotischer Tiere stark reglementieren soll. Das Gesch√§ft mit der "Ware Tier" ist ein lukratives: 23,2 Millionen Heimtiere (ohne Zierfische und Terrarientiere) leben in deutschen Haushalten, davon ca. 7,8 Millionen Katzen, 5,3 Millionen Hunde und 6,3 Millionen Kleintiere. Damit liegt Deutschland in Europa an 5. Stelle. Der Gesamtumsatz der Heimtierbranche betr√§gt ca. 3,2 Milliarden Euro ‚Äď allein in Deutschland. Die Tiere bleiben in dieser auf Gewinn orientierten Branche auf der Strecke.

Weitere Informationen zum Thema und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, finden Sie unter: www.peta.de/zoohandel

Public Affairs Beitrag vom 22.01.2008 AVIVA-Redaktion 





  © AVIVA-Berlin 2018 
zum Seitenanfang suche sitemap impressum datenschutz home Seite weiterempfehlenSeite drucken