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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 14.03.2016

Die B├╝rgermeisterin und Senatorin f├╝r Arbeit, Integration und Frauen Senatorin Dilek Kolat zur Er├Âffnung der ersten Berliner Unterkunft f├╝r alleinstehende, gefl├╝chtete Frauen
AVIVA-Redaktion

In Berlin-Friedenau ging am 8. M├Ąrz die erste Unterkunft in Betrieb, die ausschlie├člich alleinstehenden, gefl├╝chteten Frauen mit ihren Kindern zur Verf├╝gung steht. IKEA Deutschland, die Astraia Stiftung und viele ehrenamtliche Helfer_innen spendeten und halfen tatkr├Ąftig mit.



Dilek Kolat besuchte die Einrichtung in Tr├Ągerschaft des Nachbarschaftsheim Sch├Âneberg e.V. und erkl├Ąrte anl├Ąsslich der Er├Âffnung:

"Auch in den Fl├╝chtlingsunterk├╝nften sind Frauen von Gewalt betroffen. Wir sind ihnen daher besonderen Schutz schuldig. Neben vielen Ma├čnahmen, die in den Unterk├╝nften greifen sollen, ist es mir auch wichtig, dass es besondere Unterk├╝nfte nur f├╝r Frauen mit ihren Kindern gibt. Es ist gut, dass wir jetzt eine Unterkunft haben, die ausschlie├člich f├╝r alleinstehende gefl├╝chtete Frauen bereitsteht.

Diese eine Unterkunft gen├╝gt nat├╝rlich noch nicht. Auch das Rathaus Friedenau, in dem zur Zeit noch alleinstehende Frauen gemeinsam mit Familien untergebracht sind, ist als besondere Unterkunft f├╝r Frauen vorgesehen. Mittelfristig wollen wir eine weitere Unterkunft einrichten. In den besonderen Unterk├╝nften f├╝r gefl├╝chtete Frauen werden Notpl├Ątze f├╝r akute F├Ąlle vorgehalten werden.

In gemischten Unterk├╝nften werden Vorkehrungen getroffen, um die besondere Situation von gefl├╝chteten Frauen insbesondere unter dem Aspekt des Gewaltschutzes zu verbessern. Dazu geh├Âren neben der Schulung des Unterkunftspersonals zum Beispiel auch getrennte und abschlie├čbare Sanit├Ąranlagen, abschlie├čbare R├Ąume und gute Beleuchtung von Fluren und Wegen. Allein reisende Frauen sollten m├Âglichst getrennt von allein reisenden M├Ąnnern untergebracht werden und eigene R├╝ckzugs- und Aufenthaltsr├Ąume bekommen. Wir haben dazu verbindliche Standards und Mustervertr├Ąge erarbeitet, die jetzt umgesetzt werden.

Das Berliner Hilfesystem f├╝r gewaltbetroffene Frauen steht auch Gefl├╝chteten offen. Dazu geh├Âren insbesondere die BIG Hotline oder das Projekt LARA. Die Betreiber der Fl├╝chtlingsunterk├╝nfte wurden von uns ├╝ber diese Angebote informiert, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden geschult."


Tr├Ąger und Initiator der Unterkunft f├╝r Frauen und Kinder ist der Verein "Nachbarschaftsheim Sch├Âneberg", der seit Herbst 2015 die R├Ąume in dem B├╝rogeb├Ąude in der Handjerystra├če f├╝r etwa 50 Frauen und ihre Kinder vorbereitet hat. Diese kommen aus anderen Einrichtungen und sollen nun hier einen gesch├╝tzten Raum finden.
Dem Verein unter Leitung von Bianca Thiede und Franziska Lichtenstein zur Seite standen unz├Ąhlige Helferinnen und Helfer, ehrenamtlich Engagierte und Nachbar_innen.

IKEA Deutschland bzw. deren Filiale Tempelhof unterst├╝tzte die Aktion mit M├Âbeln und anderen Utensilien in H├Âhe von 10.000 Euro und IKEA-Besch├Ąftigte beteiligten sich beim Aufbau.
Eine Geldspende der Astraia Stiftung (AVIVA-Berlin berichtete am 10. M├Ąrz: "Fl├╝chtlingsfrauen werden von starken Partnerinnen unterst├╝tzt") von 5000 ÔéČ erm├Âglichte dar├╝ber hinaus die Einrichtung eines Lese- und Lernraumes in der Unterkunft mit B├╝chern, M├Âbeln und gem├╝tlichen Sitzgelegenheiten.

Mehr Infos unter:

Nachbarschaftsheim Sch├Âneberg e.V.: www.nbhs.de

BIG Hotline - Hilfe bei h├Ąuslicher Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder: www.big-hotline.de

LARA Krisen und Beratungszentrum f├╝r vergewaltigte und sexuell bel├Ąstigte Frauen: www.lara-berlin.de

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Internationaler Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2013 - Dilek Kolat startet berlinweite Kampagne (Beitrag incl. Linkliste zu Hilfen gegen Gewalt gegen Frauen wie Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe in Deutschland)



Quelle: Nachbarschaftsheim Sch├Âneberg e.V., Pressemitteilung der Senatsverwaltung f├╝r Arbeit, Integration und Frauen vom 11. M├Ąrz 2016


Public Affairs Beitrag vom 14.03.2016 AVIVA-Redaktion 





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