Pro-Choice geht weiter Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbr├╝chen am 29. Mai 2018 von 16:30 - 18:30 Uhr vor dem Gesundheitsministerium/Friedrichstra├če 108 - Aviva - Berlin Online Magazin und Informationsportal für Frauen aviva-berlin.de
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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 27.05.2018

Pro-Choice geht weiter. Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbr├╝chen am 29. Mai 2018
AVIVA-Redaktion

Irland w├Ąhlt Pro-Choice, das B├╝ndnis f├╝r sexuelle Selbstbestimmung fordert: Weg mit 219a! Gewalt gegen ├ärzt*innen und hilfesuchende Frauen nimmt zu. Infos und Hinweise zu Initiativen sowie zur Unterzeichnung der B├╝ndniserkl├Ąrung gibt es hier auf AVIVA-Berlin.



Die deutliche Mehrheit von 66,4 Prozent f├╝r die Abschaffung des achten Verfassungszusatzes kommentiert Ines Scheibe, Sprecherin des B├╝ndnisses f├╝r sexuelle Selbstbestimmung und selbst in der Schwangerschaftskonfliktberatung t├Ątig:

"Dieses Ergebnis hat eine Signalwirkung ├╝ber die Landesgrenzen Irlands hinaus. Ich bin ├╝ber den Ausgang des Referendums hocherfreut und erleichtert, da es f├╝r die sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung von Frauen* in Irland und dar├╝ber hinaus ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Das Ergebnis zeigt au├čerdem, dass die Mehrheit der Menschen in Irland die christlich-fundamentalistische Weltsicht einer relativ kleinen Gruppe der sogenannten "Lebenssch├╝tzer" und ihrer politischen Unterst├╝tzer nicht guthei├čt."

Mit der Streichung des achten Zusatzartikels aus der Verfassung erhalten die Frauen im katholischen Irland fundamentale Rechte zur Selbstbestimmung ├╝ber ihren K├Ârper zur├╝ck. Bislang waren Schwangerschaftsabbr├╝che selbst bei Vergewaltigung, Inzest oder einer Missbildung des F├Âtus untersagt. Bei einer Abtreibung drohten Frauen bis zu 14 Jahren Haft, mit nur einer Ausnahme: Seit 2013 war es erlaubt, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuf├╝hren, wenn das Leben der Mutter in akuter Gefahr ist.

Gewalt gegen Ärzt*innen und hilfesuchende Frauen

"Seit einigen Jahren erleben wir hierzulande verst├Ąrkt Angriffe aus der so genannten Lebensschutzbewegung auf ├ärzt*innen, die Schwangerschaftsabbr├╝che durchf├╝hren, auf Beratungsstellen oder gar auf hilfesuchende Frauen*, denen quasi vor der Praxis aufgelauert wird", beschreibt Scheibe die zunehmend problematischer werdende Situation, dass auch in Deutschland die Lobby der Abtreibungsgegner*innen zunehmend Betroffene unter Druck setzt. "Die Streichung des Paragrafen 219a StGB w├Ąre darum hierzulande das notwendige Signal, diese Aktivit├Ąten st├Ąrker als bisher zu delegitimieren und die ungewollt Schwangeren und ├ärzt*innen rechtlich zu st├Ąrken."

Der Begriff Pro-Choice besagt, dass Schwangere die selbstbestimmte Wahl haben sollen, sich straffrei f├╝r einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden zu k├Ânnen. Hierf├╝r setzt sich das B├╝ndnis f├╝r sexuelle Selbstbestimmung ein und solidarisiert sich auch international mit Mitstreiter*innen.

Das B├╝ndnis f├╝r sexuelle Selbstbestimmung ist ein breites B├╝ndnis aus Beratungsstellen, verschiedener feministischer und allgemeinpolitischer Gruppen, Verb├Ąnden, Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen. Gegr├╝ndet wurde es 2012 und organisiert seither Proteste gegen den j├Ąhrlich stattfindenden, bundesweiten "Marsch f├╝r das Leben" (vormals "1000-Kreuze-Marsch").

Mehr Infos und Initiativen unter:

www.sexuelle-selbstbestimmung.de

Social Media #wegmit219a #sexuelleselbstbestimmung: www.facebook.com/PRO.Familienplanung

Marsch f├╝r das Leben? What the Fuck @1000KreuzeWTF: www.facebook.com/1000KreuzeWTF

www.twitter.com/prochoice_de

#Together4Yes - www.facebook.com/Together4yes

Pro-Choice Campaign Ireland - www.facebook.com/Pro-Choice-Campaign-Ireland

Berlin-Ireland Pro Choice Solidarity www.facebook.com/prochoiceberlin

Kundgebung gegen die Illegalisierung von Schwangerschaftsabbr├╝chen

Schwangerschaftsabbr├╝che gelten auch in Deutschland gem├Ą├č ┬ž 218 Strafgesetzbuch als Straftat und sind nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. So k├Ânnen schwangere Personen bspw. nur innerhalb von 12 Wochen und mit einer erzwungenen Schwangerschaftskonfliktberatung einen Abbruch vornehmen lassen. Selbst das Informieren ├╝ber Schwangerschaftsabbr├╝che gilt in Deutschland gem├Ą├č ┬ž 219a StGB als Straftat.

29. Mai 2018 von 16:30 - 18:30 Uhr vor dem Gesundheitsministerium/Friedrichstra├če 108

Mehr Infos: www.facebook.com/events

Das B├╝ndnis f├╝r sexuelle Selbstbestimmung wird unterst├╝tzt von Familienberatungsstellen, Organisationen, Parteien und Einzelpersonen. Die B├╝ndniserkl├Ąrung kann unterzeichnet werden unter:

www.sexuelle-selbstbestimmung.de/ueber

Kristina H├Ąnels Petition gegen ┬ž219a unterschreiben:

www.change.org

Weiterlesen auf AVIVA-Berlin:

Skandalurteil. Kristina H├Ąnel verurteilt - Kampagne f├╝r ein Informationsrecht f├╝r Frauen zum Thema Schwangerschaftsabbruch auf Change.org unterst├╝tzen
Die ├ärztin erm├Âglicht es Interessierten auf ihrer Webseite ├╝ber einen Link, Informationen zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch zu erhalten. Laut ┬ž219a StGB ist das verboten. Auf dieser Basis wurde Kristina H├Ąnel von Abtreibungsgegner*innen angezeigt, von der Staatsanwaltschaft angeklagt und am 24. November 2017 vom Amtsgericht Gie├čen zu 40 Tagess├Ątzen ├á 150 ÔéČ verurteilt. Das nimmt sie so nicht hin. N├Ąchster Stopp: Revision am Landgericht Gie├čen. (27.11.2017)



Quelle: Pressemitteilung - B├╝ndnis f├╝r sexuelle Selbstbestimmung, Berlin, 26.05.2018, AVIVA-Berlin

Public Affairs Beitrag vom 27.05.2018 AVIVA-Redaktion 





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