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AVIVA-BERLIN.de im Juni 2018 - Beitrag vom 04.05.2009

Keine GeschÀfte mit dem iranischen Regime
AVIVA-Redaktion

General Electric unterzeichnete die von der United-Against-Nuclear-Iran-Organisation initiierte Vereinbarung, keinerlei geschÀftliche Beziehungen mehr zu iranischen Firmen unterhalten zu wollen!





NEWS vom 18. 09 2009General Electric unterzeichnet Iran-Boykott-ErklÀrung von UANI

Mit heutigem Datum unterzeichnete General Electric, einer der grĂ¶ĂŸten Mischkonzerne der Welt, die von der United-Against-Nuclear-Iran-Organisation initiierte Vereinbarung, in Zukunft keinerlei geschĂ€ftliche Beziehungen mehr zu iranischen Firmen unterhalten zu wollen. Der Iran, als UnterstĂŒtzer islamistisch-terroristischer Strömungen weltweit, soll durch die gemeinsame ErklĂ€rung boykottiert und in seiner ökonomischen Handlungsfreiheit eingeschrĂ€nkt werden. Seit 2008 engagiert sich UANI fĂŒr die strikte Unterbindung der iranischen Ambitionen, Nuklear-Waffen im eigenen Land herstellen zu können. Ein weiterer Bestandteil der "UANI-Business Declaration" ist die Verpflichtung der unterzeichnenden Unternehmen zu humanitĂ€rer Hilfe fĂŒr die, unter den Sanktionen leidende, iranischen Bevölkerung.
AVIVA-Berlin ruft die deutschen Unternehmen auf, diesem Beispiel zu folgen!



Am 5. Mai 2009 fand in Berlin ein Forum zur Förderung der deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen statt. Organisator der Veranstaltung ist der deutsche Nah- und MittelOst-Verein e.V. (NUMOV).

Zu den ersten Vorstandsmitgliedern des 1934 gegrĂŒndeten NUMOV gehörten VertreterInnen von Siemens, IG Farben und anderen AkteurInnen und ProfiteurInnen der nationalsozialistischen Kriegs- und Vernichtungspolitik. Heute gehören dem NUMOV-Vorstand fĂŒhrende VertreterInnen deutscher Unternehmen wie ThyssenKrupp, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, MAN und E.ON Ruhrgas an, aber auch Bundestagsabgeordnete und leitende MedienvertreterInnen. Ehrenvorsitzender ist Altkanzler Gerhard Schröder, der sich seit Jahren gegen Sanktionen und fĂŒr den Ausbau des Handels mit der Islamischen Republik Iran ausspricht.

Ein erstes Treffen zwischen VertreterInnen etwa 200 deutscher Unternehmen und iranischen Industrie-Managern fand am 27.4.2009 in DĂŒsseldorf statt. Das zweite Wirtschaftstreffen am 5. Mai soll sich vornehmlich um den Energiesektor drehen, der die wichtigste Machtbasis und Einnahmequelle des Regimes darstellt. Gerade in diesem Bereich sind große Teile der Industrie im Besitz des Regimes und besonders der iranische Revolutionsgarden. Die Revolutionsgarden sind fĂŒr die "Sicherung" und "Ausbreitung" der Islamischen Revolution zustĂ€ndig, durch BekĂ€mpfung der Opposition im Iran und Exil und die Förderung islamistischer KrĂ€fte weltweit, besonders der antisemitischen Terrororganisationen Hamas und Hisbollah. Und auch das iranische Atom- und Raketenprogramm wird wesentlich von den Revolutionsgarden betrieben.

Die Islamische Republik Iran ist nicht nur der grĂ¶ĂŸte und aggressivste staatliche Förderer von Antisemitismus und Islamismus. Es handelt sich auch um eine menschenverachtende Diktatur, in der besonders demokratische KrĂ€fte, Frauen, Homosexuelle, religiöse und ethnische Minderheiten unterdrĂŒckt, verfolgt, gefoltert und ermordet werden. Das iranische Atomprogramm ist durch das drohende nukleare WettrĂŒsten in der Krisenregion Naher Osten und die StĂ€rkung islamistischer KrĂ€fte eine globale Gefahr.

Trotz allem ist Deutschland noch immer der wichtigste westliche Handelspartner und Technologielieferant des iranischen Regimes, allein 2008 stieg der Export in den Iran um 10,5 % an. Dass der NUMOV weitere GeschĂ€fte mit dem Iran fördern will, ist eine UnterstĂŒtzung der Islamischen Republik Iran, der Terrorherrschaft und des islamistischen Krieges gegen Israel und gegen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte weltweit.

Die Kampagne STOP THE BOMB rief deshalb am Tag des deutsch-iranischen Wirtschaftstreffens zu einem ersten Protest vor der Berliner NUMOV-Zentrale auf:

Keine GeschÀfte mit dem iranischen Regime!
Keine UnterstĂŒtzung fĂŒr Terror, Diktatur, Islamismus und Antisemitismus!
FĂŒr einen sĂ€kularen und demokratischen Iran!
Die Protestkundgebung fand statt am 05. Mai 2009, vor der NUMOV-Zentrale in Berlin-Mitte, JĂ€gerstr. 63


Kontakt: info-de@stopthebomb.net, Telefon: 030 – 87 33 34 17
Weitere Infos unter: www.stopthebomb.net

Weiterlesen:

Benjamin Weinthal - Schröder fördert GeschÀfte mit Iran

Ilan Mor - Israel sehr besorgt ĂŒber NUMOV-Treffen

Stop the Bomb-PresseerklÀrung zum Bayerngas-GeschÀft mit dem Iran

Deutsche Wirtschaft fordert von der Bundesregierung UnterstĂŒtzung beim Iran-GeschĂ€ft

Public Affairs Beitrag vom 04.05.2009 AVIVA-Redaktion 





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